Bergsteigerschule Zugspitze
Gebiet

Valle Sagrado de los Incas

🇵🇪

Das Valle Sagrado de los Incas, das Heilige Tal der Inka, folgt dem Urubamba-Fluss nordwestlich von Cusco. Zwischen steilen Andenhängen liegen fruchtbare Felder, kleine Dörfer und einige der bedeutendsten Anlagen des Inkareichs. Pisac bewacht mit seinen Terrassen und Ruinen den östlichen Zugang, während sich bei Ollantaytambo gewaltige Inka-Terrassen über dem Tal erheben. Weiter flussabwärts führt die Landschaft schließlich in Richtung Machu Picchu.

Das milde Klima und die fruchtbaren Böden machten das Tal zu einer wichtigen Kornkammer der Inka. Noch heute ziehen sich jahrhundertealte Terrassenfelder über die Berghänge, während in vielen Dörfern Quechua gesprochen wird und traditionelle Landwirtschaft zum Alltag gehört. Trekkingrouten führen aus dem Tal über hohe Andenpässe zu abgelegenen Gemeinden und alten Inkawegen. Dabei wechseln trockene Hochflächen, tiefe Flusstäler und zunehmend feuchte Bergwälder Richtung Machu Picchu.

Über allem erheben sich die vergletscherten Gipfel der Cordillera Urubamba, darunter der mehr als 5.700 m hohe Verónica. Die günstigste Trekkingzeit liegt in der trockeneren Jahreszeit von Mai bis September. Für die Akklimatisation bietet das Heilige Tal einen Vorteil: Mit Orten wie Ollantaytambo auf rund 2.800 m liegt es deutlich niedriger als Cusco auf etwa 3.400 m und eignet sich daher gut für die ersten Tage nach der Ankunft.

Bekannte Ziele im Gebiet
Moray
Ollantaytambo 2846m
Pisac 2977m
Cerro Patacancha 4046m
Chaquicocha

Land

Peru

Orte im Gebiet

Pisac
Ollantaytambo
Urubamba
Chinchero

Trekking zwischen Inka-Ruinen und Andengipfeln

Trekking im Valle Sagrado

Das Valle Sagrado verbindet alte Inkawege mit einer abwechslungsreichen Andenlandschaft. Mehrtägige Trekkings führen aus dem rund 2.800 m hoch gelegenen Tal über Pässe von mehr als 4.000 m, vorbei an Quechua-Dörfern, Terrassenfeldern und abgelegenen Ruinenstätten. Darüber erheben sich die vergletscherten Gipfel der Cordillera Urubamba. Gute Kondition und Akklimatisation sind besonders bei den hohen Passübergängen wichtig.

Anreise & Logistik Valle Sagrado

Cusco ist das wichtigste Zugangstor und per Flugzeug oder Fernbus erreichbar. Von dort führen Straßen nach Pisac, Urubamba und Ollantaytambo, den wichtigsten Orten im Heiligen Tal. Ollantaytambo besitzt zudem einen Bahnhof für die Weiterfahrt Richtung Machu Picchu. Für den klassischen Inka Trail sind begrenzte Permits vorgeschrieben und eine frühzeitige Buchung ist notwendig.

Saison & Klima im Valle Sagrado

Die beste Trekkingzeit liegt in der Trockenzeit von Mai bis September. Dann sind die Tage häufig sonnig und klar, während die Nächte in den Hochlagen empfindlich kalt werden können. Von November bis März bringt die Regenzeit häufige Schauer und erschwert besonders die hohen Trekkingrouten. Der Februar ist eine Besonderheit: Der klassische Inka Trail bleibt in diesem Monat für Wartungsarbeiten geschlossen.

Gut zu wissen:

Die Inka unterhielten mit den Chasquis ein erstaunlich schnelles Nachrichtensystem. Die Läufer warteten in kurzen Abständen entlang des riesigen Inka-Straßennetzes und übergaben Nachrichten und kleine Waren wie bei einem Staffellauf. So konnten Informationen mehrere hundert Kilometer am Tag zurücklegen – ganz ohne Pferde, Rad oder Schrift.

Bekannte Ziele im Valle Sagrado de los Incas

Archäologische Stätte

Moray

Moray ist ein archäologisches Inkagelände im Valle Sagrado de los Incas auf 3.500 m Höhe. Die kreisförmigen Terrassen dienten als landwirtschaftliche Versuchsanlage zur Simulation verschiedener Höhenstufen. Bis zu 20 verschiedene Mikroklimate ermöglichten den Anbau unterschiedlicher Kulturen.

Stadt 2.846 m

Ollantaytambo

Ollantaytambo liegt auf 2.846 m im Valle Sagrado de los Incas in Peru. Die Ortschaft war eine bedeutende Inka-Festung mit monumentalen Terrassen. Heute dient sie als Ausgangspunkt für Trekkingtouren in die Zentral-Anden.

Stadt 2.977 m

Pisac

Pisac liegt auf 2.977 m im Valle Sagrado de los Incas am Urubamba-Fluss. Die Stadt ist berühmt für ihre ausgedehnte Inka-Ruinenanlage auf dem Bergrücken oberhalb des Ortes. Der traditionelle Markt zählt zu den bedeutendsten in Peru.

Stadt 2.872 m

Urubamba

Urubamba liegt auf 2.872 m Höhe im Valle Sagrado de los Incas, etwa 67 km nordwestlich von Cusco. Die Stadt am gleichnamigen Fluss diente bereits zur Inkazeit als wichtiges landwirtschaftliches Zentrum.

Archäologische Stätte

Pinkuylluna

Pinkuylluna ist eine archäologische Stätte auf einem gleichnamigen Berg im Heiligen Tal der Inka. Die Ruine liegt zwischen den Flüssen Patakancha und Willkanuta nordöstlich von Ollantaytambo. Der Name leitet sich von der Pinkuyllu-Flöte ab, die in den Anden verbreitet ist.

Archäologische Stätte

Pisaq

Písac ist eine historische Inka-Festung 33 Kilometer von Cusco entfernt. Die Ruinenanlage liegt im Valle Sagrado am Rio Urubamba und verfügt über einen heiligen Bezirk mit dem Intihuatana-Stein.

Gipfel 4.046 m

Cerro Patacancha

Der Cerro Patacancha erhebt sich auf 4.046 m in der Urubamba-Kordillere der peruanischen Anden. Der Gipfel liegt nordöstlich von Ollantaytambo im Heiligen Tal der Inka.

Gipfel

Chaquicocha

Chaquicocha erhebt sich auf 4.895 m in der Urubamba-Kordillere im peruanischen Hochland. Der Name bedeutet in Quechua "trockener See" und bezieht sich auf den gleichnamigen kleinen Bergsee am Fuß des Gipfels.

Gipfel 5.530 m

Chicón

Der Chicón erhebt sich auf 5.530 m in der peruanischen Cordillera de Urubamba. Der Gipfel zählt zu den höchsten Punkten der Cordillera del Vilcanota in der Region Cusco.

Gipfel

Pitusiray

Der Pitusiray ist ein 4.991 m hoher Berg in der Cordillera Urubamba in den peruanischen Anden. Der Gipfel liegt nördlich des Río Vilcanota im Valle Sagrado de los Incas. Er erhebt sich südöstlich des Huamanchoque in der Region Cusco.

Gipfel

Ancasmarca

Der Ancasmarca erhebt sich auf 5.198 m im Urubamba-Gebirge der peruanischen Anden. Der Gipfel liegt nördlich des Vilcanota-Tals in der Region Cusco.

Gipfel

Canchacanchajasa

Der Canchacanchajasa erhebt sich auf 4.987 m in der Urubamba-Kordillere der peruanischen Anden. Der Berg liegt im Cancha-Cancha-Tal nördlich des Urubamba-Flusses in der Region Cusco.

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