Bergsteigerschule Zugspitze
Wandergruppe auf einem Hochplateau der Alpenüberquerung von der Zugspitze nach Meran

8 bis 10 statt 12

In kleinen Gruppen bis max. 8 - 10 Personen über die Alpen.

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Ab Garmisch über die Alpen

Von der Zugspitze nach Meran auf der ruhigen Route.

Unsere Alpenüberquerungs-Klassiker

Alpenüberquerung von Garmisch nach Meran

Schwierigkeit

2.8

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

7 Tage

Die alternative und ruhige Route über die Zugspitze nach Meran

Alpenüberquerung vom Watzmann am Königssee zu den Drei Zinnen

Schwierigkeit

2.6

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

7 Tage

Von Berchtesgaden und vom Königssee zu Fuß die Alpen überqueren und in die Dolomiten wandern

E5 Alpenüberquerung Oberstdorf - Meran

Schwierigkeit

2.2

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

7 Tage

Zu Fuß auf dem E5 Wanderweg über die Alpen wandern vom Allgäu nach Südtirol

Weitere Alpenüberquerungen

Von Garmisch über die Zugspitze nach Meran, auf dem E5 von Oberstdorf nach Meran und weiter an den Gardasee, vom Watzmann zu den Drei Zinnen und von Innsbruck nach Meran.

Einmal von Nord nach Süd über die Alpen und die Bergwelt genießen

Erlebe mit der Bergsteigerschule Zugspitze auf einer unserer Alpenüberquerungen die faszinierende Welt der Berge. Seit 1969 sind wir in den Alpen und darüber hinaus mit Gästen unterwegs. Seitdem vertrauen unsere Gäste auf diese Erfahrung, die bei allen unseren Touren, insbesondere den Alpenüberquerungen, zum Tragen kommt.

Bergwanderung Alpenüberquerung: zwei türkisfarbene Gletscherseen in rötlichem Hochgebirgskessel zwischen Zugspitze und Meran.

Alpenüberquerungen im Überblick

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Alle Alpenüberquerungen von Alpine Welten, Wandern rund um Garmisch, alle Bergwanderungen und alle Wander-Angebote der Schule.

Häufige Fragen zur Alpenüberquerung

Bester Zeitraum für eine Alpenüberquerung?

Die Hauptsaison für Alpenüberquerungen von den Nordalpen nach Südtirol erstreckt sich von Mitte Juni bis Ende September. In diesem Zeitraum bieten sich die besten Chancen auf stabile Witterung, schneefreie Übergänge und offene Hütten. Dennoch erfordert die Tourenplanung eine flexible Anpassung an klimatisch zunehmend dynamische Verhältnisse.

Frühsommer (Mitte Juni bis Anfang Juli) – Aufbruch und letzte Schneefelder

Tagesverlauf: Oft kühle, klare Morgenstunden. Ab dem späteren Vormittag zunehmende Wärme, gelegentliche Schauer oder Wärmegewitter sind möglich.

Temperaturen: In den Tallagen bereits sommerlich warm (20–25 °C), in Höhenlagen (über 2.000 m) mild bis kühl (5–15 °C).

Schneelage: In höheren Nordhängen und auf ausgesetzten Übergängen können oftmals noch Altschneefelder liegen. Besonders Übergänge über 2.400 m erfordern Trittsicherheit und gegebenenfalls kleine Umwege.

Wetterumschwünge: Gewitterneigung am Nachmittag, erste kurze Hitzewellen möglich.

Besonderheiten: Tourenbeginn früh am Tag empfehlenswert.

Hochsommer (Anfang Juli bis Mitte August) – Beste Bedingungen, aber instabile Gewitterlage

Tagesverlauf: Lange, helle Tage mit warmen Temperaturen. Häufig sonnige Vormittage, ab den Mittagsstunden erhöhte Gewittergefahr.

Temperaturen: In den Tallagen heiß (25–30 °C oder mehr), in Höhenlagen angenehm warm (15–20 °C).

Schneelage: Alle klassischen Routen sind in der Regel schneefrei. Kleine Altschneereste auf extremen Nordhängen beeinträchtigen den Routenverlauf nicht.

Wetterumschwünge: Typisch sind Wärmegewitter am Nachmittag. Besonders Ende Juli bis Anfang August kann es zu kurzen Kaltlufteinbrüchen mit Schneefall bis etwa 2.000 m kommen, was Flexibilität bei der Etappenplanung erfordert.

Besonderheiten: Hochbetrieb auf beliebten Routen und Hütten – Erste Spuren von Hitzeerosion und Steinschlag in lockeren Gesteinszonen möglich.

Spätsommer (Mitte August bis Ende September) – Ruhigere Saison mit herbstlichem Einschlag

Tagesverlauf: Oft stabile Hochdrucklagen mit klaren Nächten und sonnigen Tagen. Gewitter sind seltener, aber Temperaturstürze wahrscheinlicher.

Temperaturen: Allmählich kühler, besonders ab Mitte September. In Höhenlagen kann es nachts ersten Frost geben.

Schneelage: In der Regel noch schneefrei. Ab Mitte/Ende September können erste frühwinterliche Schneefälle Übergänge vorübergehend erschweren.

Wetterumschwünge: Kräftige Kaltfronten können den Herbst früh einläuten – plötzliche Temperaturstürze, starke Winde und Neuschnee in Hochlagen sind möglich.

Besonderheiten: Ruhigeres Gehen, farbenfrohe Landschaften. Achtung: Viele Hütten schließen bereits ab Mitte oder Ende September.

Klimawandel und alpine Bedingungen

Die Auswirkungen des Klimawandels machen sich auch innerhalb des Hauptzeitraums Mitte Juni bis Ende September zunehmend bemerkbar:

  • Frühere Schneeschmelze lässt viele Übergänge bereits Mitte Juni gut begehbar erscheinen, kann aber durch fehlende Schneedecke auch die Erosion beschleunigen.

  • Zunehmende Hitzewellen im Juli und August erhöhen das Risiko von Steinschlag und Hangrutschungen, insbesondere in permafrostgeschädigten Bereichen.

  • Intensive Einzelereignisse wie Starkregen, Gewitterstürme oder seltene Spätschneefälle erfordern eine flexible Tourenplanung und aktuelle Wetterüberwachung.

  • Verlängerte Herbstperioden ermöglichen theoretisch längere Touren bis Ende September, erhöhen aber die Wahrscheinlichkeit plötzlicher Wintereinbrüche ab Mitte des Monats.

Fazit: Der Zeitraum Mitte Juni bis Ende September bleibt die beste Wahl für Alpenüberquerungen, verlangt jedoch zunehmende Flexibilität, Wetterbeobachtung und sichere Einschätzung der aktuellen Verhältnisse.

Wie schwer ist die E5 Alpenüberquerung?

Technisch bleibt der E5 von Oberstdorf nach Meran im Bereich Bergwandern — Kletterstellen gibt es keine. Anspruchsvoll ist die Ausdauer: sechs Wandertage in Folge mit vier bis acht Stunden Gehzeit, Aufstiege bis 1.200 Höhenmeter und an der Königsetappe über die Seescharte fast 1.900 Höhenmeter Abstieg am Stück. Dazu brauchst Du Trittsicherheit auf Schotter und einzelnen versicherten Passagen.

Muss man am E5 klettern?

Nein. Auf dem E5 sind vor allem Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefragt. Technische Ausrüstung wie Klettergurt oder Seil ist nicht erforderlich. An exponierten oder schwierigeren Passagen sorgen Drahtseile für zusätzliche Sicherheit - sie dienen jedoch lediglich als Unterstützung beim Gehen, nicht zur Sicherung.

Gibt es eine Alpenüberquerung mit Gepäcktransport?

Auf der klassischen Hüttenroute trägst Du Deinen Rucksack selbst — die Hütten der Alpenhauptkette sind nur zu Fuß erreichbar, ein Kofferservice kommt dort nicht hin. An einzelnen Stellen geht trotzdem Entlastung: Auf der E5-Route lässt sich das Gepäck zum Beispiel per Materialseilbahn zur Memminger Hütte vorausschicken.

Die bessere Nachricht: Mit einer konsequenten Packliste bleibt der Rucksack so leicht, dass Du ihn die ganze Woche gut trägst.

Wie packe ich meinen Rucksack für eine Alpenüberquerung?

Grundsätzlich gilt für jede mehrtägige Wanderung „weniger ist mehr“ – dennoch wird so einiges benötigt und dabei gilt es auf ein paar Feinheiten zu achten. Speziell auf Fernwanderwegen, wie zum Beispiel Deutschlands beliebtestem Klassiker, dem E5 ist eine genaue Planung notwendig. Zum einen darf der Rucksack nicht zu schwer sein, zum anderen gibt es einige Gegenstände die bei einer mehrtägigen Wanderung auf keinen Fall fehlen dürfen!

Der Rucksack sollte rund 30 bis 35 Liter Fassungsvermögen haben und nicht mehr als maximal 10 kg wiegen — gut gepackt kommst Du deutlich darunter aus.

  • Knöchelhohe Bergschuhe mit guter Profilsohle der Kategorie B/C

  • Eine funktionelle lange und kurze Wanderhose und T-Shirt

  • Eine Softshell- Primaloft- oder Fleece-Jacke als Kälteschutz

  • Wechselwäsche, vorzugsweise aus Merinowolle

  • Wasser- und winddichte Regenjacke und Hose, die aber trotzdem atmungsaktiv sind

  • Mütze oder Stirnband sowie dünne Handschuhe

  • Sonnencreme mit LSF 50

  • Kappe und Sonnenbrille

  • Mindestens 1-2 Liter Wasser, ideal als isotonisches Getränk

  • Kleiner Snack wie Energie-Riegel

  • Erste Hilfe Set

  • Stirnlampe

  • Ausweis, DAV-Ausweis

  • Bargeld, denn Berghütten nehmen meistens keine EC-Karte

  • Hüttenschlafsack

  • Hygieneartikel

  • Teleskopstöcke, diese erleichtern den Auf- und Abstieg

  • Plastiktüte für nasse Kleidung und Müll

Ebenfalls ist zu berücksichtigen, dass der Rucksack richtig gepackt wird, das heißt den Bodenbereich mit weichen Sachen wie Kleidung „ausstopfen“ – Schwere Sachen wie die Trinkflasche nahe am Rücken platzieren. In den oberen Teil kommen dann die Dinge rein, welche auch während der Tour häufig benötigt werden und im Deckelfach findet man kleine Dinge wie Sonnencreme, Mütze und Sonnenbrille. Es sollten möglichst keine Gegenstände am Rucksack außen befestigt werden. Diese baumeln oft unangenehm, man verhängt sich oder fallen raus und verliert sie.

In der Alpine Welten Akademie sind wir speziell auf den Rucksack eingegangen HIER kommst Du zu dem Artikel

Sind meine Schuhe zum Bergwandern geeignet?

Bergschuhe zum Bergwandern werden mit Kategorie B oder B/C klassifiziert und haben eine deutlich sichtbare stabile Fersen- und Zehenkappe und eine stark profilierte Sohle. Der Sohlenrand ist gerade und stabil um auch ein Antreten z.B. auf Schneefeldern oder Matsch sicher zu ermöglichen. Die Sohle ist stabil um auch auf Mehrtagestouren Sicherheit und Entlastung zu bieten. Schuhe dieser Art sind hervorragend für Alpenüberquerungen und Bergwanderungen geeignet.

✅ Deutlich hochgezogene Fersen- und Zehenkappe

✅ Verwindungssteife und deutlich profilierte Sohle

✅ Stabile und gerade Sohlenkante

Hier findest Du detaillierte Informationen zum richtigen Bergschuh für Bergwanderungen und Alpenüberquerungen.

Braucht man zum Bergwandern Stöcke?

Wanderstöcke unterstützen Dich beim Bergwandern sind jedoch nicht zwingend nötig! Egal ob bei einer Tagestour oder bei einer Wanderung von Hütte zu Hütte, Stöcke sind eine nützliche Hilfe um das Gleichgewicht zu halten und Knie und Sprunggelenke zu entlasten. Wie Wanderstöcke richtig eingesetzt werden, kannst Du auf einem unserer Kurse für Bergwandern in Berchtesgaden und an der Zugspitze ready to go lernen. Alternativ kannst Du auf der Alpine Welten Akademie in unserem kostenlosen E-Learning Portal nachschauen in der Folge "Wanderstöcke richtig einsetzen". Im Allgemeinen gilt, dass Stöcke dosiert eingesetzt werden sollten und nicht generell! So kannst Du auf vielen Abschnitten beim Bergwandern oder auf einer Alpenüberquerung die Stöcke weglassen und so Dein Gleichgewicht und Deine Trittsicherheit schulen. In Passagen mit viel Geröll raten unsere Berg- und Bergwanderführer zum Einsatz von Stöcken, da hier sowohl die Sicherheit erhöht wird, als auch Kraft gespart wird.

Zur Technik: Bei steilen Passagen sollte die Doppelstocktechnik angewendet werden - beide Stöcke werden synchron nach vorne geführt, um den Hub der Beine mit beiden Armen zu unterstützen. Beim Bergabgehen nimmst Du die Stöcke etwas länger, um Dich an größeren Stufen abzustützen; die Hände gehören dabei aus den Schlaufen, um Dich im Falle eines Sturzes richtig abstützen zu können. Um die Hangneigung auszugleichen, ist der Stock talseitig etwas länger und bergseitig etwas kürzer zu tragen, damit die Hände ungefähr auf gleicher Höhe sind.

Was mache ich bei schlechtem Wetter?

Wer schon einmal in den Bergen unterwegs war, der weiß wie schnell sich das Wetter in den Alpen ändern kann. Gerade bei längeren Wanderungen mit mehreren Tagesetappen durchwanderst Du verschiedene Klimabereiche, was zu teilweise hohen Temperaturunterschieden führt. Umso wichtiger ist es, dass Du für alle Wetterlagen gerüstet bist. Die Bekleidung sollte im Zwiebelschalen-Prinzip in mehreren Schichten getragen werden um flexibel reagieren zu können. Der Temperaturunterschied zwischen Tal und Berg kann einige Grad betragen. Pro 100 Höhenmeter kannst Du mit etwa 0,5 bis 1 Grad rechnen, bei 1.000 Höhenmetern also mit 5 bis 10 Grad Temperaturunterschied.

Das darf auf keinen Fall fehlen (auch im Sommer)!

  • Regenjacke

  • Regenhose

  • Mütze + Handschuhe

In der Alpine Welten Akademie findest Du weitere Artikel zum Thema Bekleidung für geführte Bergtouren.

Frag unsere Bergwanderführer

Welche Alpenüberquerung passt zu Dir? Unser Team berät Dich zu den Routen. Es meldet sich das Team von Alpine Welten Die Bergführer, das Zuhause der Zugspitzführer.

+49 7344 929144 100

Montag–Freitag: 08.00–12.00 Uhr & 14.00–17.00 Uhr

Bevor Du über die Alpen gehst

Die Route von der Zugspitze nach Meran, die richtige Schuhwahl und die Alpenüberquerung für Anfänger.