Bergsteigerschule Zugspitze
Durch das liebliche reintal an der zugspitze

Viele Wege, ein Gipfel

Vom stillen Reintal über den Klettersteig im Höllental, den Jubiläumsgrat oder bis in die Nordwand über die EISENZEIT: Für jeden ist der passende Weg dabei.

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Seit 1969 an der Zugspitze

Die Zugspitze ist unser Hausberg. Seit der Gründung führen die Zugspitzführer Gäste auf Deutschlands höchsten Gipfel.

Die Zugspitze – ein Berg mit viel Tradition und Geschichte. 1820 erstbestiegen zieht Deutschlands höchster Berg noch heute zahlreiche Entdecker in seinen Bann. Dabei könnte die Vielfältigkeit der Aufstiegsvarianten kaum größer sein. Über historische Pfade oder Klettersteige, durch weite Almtäler mit Berghütten oder über luftige Kletterpassagen – die Zugspitze hat für jeden die passende Variante!

Der Bergfuehrer uebernimmt die Sicherung am Jubilaeumsgrat von der Zugspitze

Tour 1 - Durch das Reintal auf die Zugspitze wandern

Dieser Weg ist der längste auf die Zugspitze, dafür aber einer der schönsten. Im Gegensatz zu seinen kürzeren Konkurrenten bietet er eine herrliche Stille und Einsamkeit, fernab von Tourismus und Bergbahnen. Da auf diesem Weg bis auf eine kurze Schlussetappe keine technischen Schwierigkeiten zu erwarten sind, kann man sich voll auf die Landschaft einlassen! Mit Start in Garmisch verläuft die Route über die Bockhütte und weiter zur gemütlichen Reintalangerhütte (1.369 m). Hier bietet sich bereits die erste Übernachtungsmöglichkeit an. Durch das Brunntal führt der weitere Wegverlauf bis zur Knorrhütte (2.051 m, zweite Übernachtungsmöglichkeit) und zum weitläufigen Zugspitzplatt. Am Ende heißt es nochmal Kräfte sammeln, denn der Weg zum Gipfel verläuft über ein steiles Schuttfeld und einen versicherten Steig. Oben eröffnet sich ein grandioses 360° Panorama, das alle Anstrengung direkt vergessen lässt.

2.200 Hm | 22 km | Start ab Garmisch-Partenkirchen

Bergwanderung an der Zugspitze: Wanderpfad durch helle Kalkfelsformationen mit Blick auf grüne Berghänge.
Durch das liebliche reintal an der zugspitze

Der Weg der Erstbegeher zur Zugspitze

Schwierigkeit

2.0

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

2 Tage

Bergwandern durch das Reintal auf den Spuren von Josef Naus zur Zugspitze

Auf die Zugspitze wandern | Mit Höllentalklamm

Schwierigkeit

2.2

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

4 Tage

Geführte Wanderung auf die Zugspitze durch das Höllental und das malerische Reintal

Tour 2 - Über den Höllental Klettersteig auf die Zugspitze

Als eine der schönsten Wanderungen im deutschen Alpenraum gilt auch die Tour durchs Höllental auf die Zugspitze. Bereits am Anfang geht es spannend und geschichtsträchtig los, mit einem Steig durch die Höllentalklamm, die im Jahr 1905 nach 3-jähriger Bauzeit erstmals eröffnet wurde. An deren Ende liegt die Höllentalangerhütte (1.381 m), ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge und als Übernachtungsmöglichkeit auf dem Weg zum Gipfel. Zuerst durch malerische Landschaft, später über „Brett“ und „Leiter“ führt der Weg weiter zu einem spektakulären, mit Stahlstiften versicherten Steig und danach in Richtung des Höllentalferners. Dieser wird mit Steigeisen und meist ohne Seil gequert. Hauptschwierigkeit bildet dabei die Randkluft, deren Abstand zu den Felsen mit abschmelzendem Eis immer größer wird. Ist diese erst einmal überwunden verläuft der Endspurt über einen mittelschweren Klettersteig direkt bis zum Gipfel.

2.200 Hm | 10 km | Start ab Hammersbach

Klettersteig Höllentalklamm Zugspitze: zwei Personen mit Rucksäcken auf gesichertem Felsweg über türkisem Wildbach
Klettersteig Wettersteingebirge: gefuehrte Bergtour der Alpine Welten Bergsteigerschule mit Bergführer im Gebiet Wettersteingebirge und Mieminger Ket.

Zugspitze Klettersteig Höllental

Schwierigkeit

2.7

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

1 Tag

Durchs Höllental auf die Zugspitze

Tour 3 - Über den "Stopselzieher" auf die Zugspitze

Perfekt für heiße Sommertage und Klettersteig-Liebhaber ist der Weg zur Zugspitze über den „Stopselzieher“. Betrachtet man die Felsflanken der westlichen Bergseite aus der Ferne, ist kaum vorstellbar, dass dort ein Weg hindurchführt, der auch „normalen“ Bergsteigern möglich ist. Dieser zugleich kürzeste Weg auf die Zugspitze verläuft zuerst über die Wiener-Neustädter-Hütte (2.209 m) und anschließend zum Österreichischen Schneekar. Der dort beginnende Klettersteig zieht sich durch die gesamte Westflanke des Berges. Vorbei am „Stopselzieher“, einer ausgewaschenen Höhle mit mehreren Ausgängen, immer hinauf Richtung Gipfel.

1.700 Hm | 6 km | Start ab Talstation Zugspitzbahn, Ehrwald

Person mit orangem Helm seilt am Stopselzieher Klettersteig der Zugspitztour an grauer Kalkfelsplatte ab

Zugspitze über die Wiener Neustädter Hütte

Schwierigkeit

2.3

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

1 Tag

Über die Wiener Neustädter Hütte auf dem Stopselzieher die Zugspitze besteigen

Tour 4 - Über den Jubiläumsgrat

Ein spektakulärer, technisch anspruchsvoller und der ausgesetzteste Weg führt über den Jubiläumsgrat auf Deutschlands höchsten Berg. Dieser gehört mit seinen knapp 8 km Länge zwischen Alpspitze und Zugspitzgipfel zu den „Großen Touren“ der Ostalpen. Mit Kletterschwierigkeiten bis zum unteren dritten Grad und kaum Rückzugsmöglichkeiten im Gratbereich ist diese Tour eine sehr ernsthafte Angelegenheit und ohne die notwendige Erfahrung nicht zu empfehlen. Der Grat ist an den schwierigsten Stellen mit Drahtseilen versichert, aber dennoch kein Klettersteig! Es gibt zwei Möglichkeiten den Jubiläumsgrat anzugehen, entweder im Aufstieg vom Tal zum Gipfel, oder andersherum mit Start vom Berg. Die meistbegangene Variante führt von der Zugspitz-Gipfelstation (2.962 m) bis zur Alpspitze (2.628 m) und dann im Abstieg über die Ferrata zur Alpspitzbahn. Alternativ ist auch der Abstieg über das Matheisenkar ins Höllental möglich. Je nach Variante bietet sich vor allem das Münchner Haus (am Zugspitzgipfel) oder die Höllentalangerhütte für eine Übernachtung an. Im Gratverlauf selbst gibt es bis auf eine Biwakschachtel für den Notfall keine Übernachtungsmöglichkeit. Ganz egal in welche Variante – ein spektakulär luftiges Erlebnis ist der „Jubigrat“ immer!

Vom Tal aus: 2.300 Hm | Start ab Hammersbach
Vom Berg aus: 1.200 Hm | Start ab Münchner Haus

Hinweisschild am Jubiläumsgrat Zugspitze-Grieskarscharte mit Routeninfos zur hochalpinen Kletterroute des DAV München
gut-gesichert-mit-bergfuehrer-am-jubilaeumsgrat.jpg

Jubiläumsgrat Zugspitze Tagestour

Schwierigkeit

3.5

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

1 Tag

Von der Zugspitze über den "Jubigrat" zur Alpspitze mit Bergführer

Tour 5 - Über Ehrwalder Alm und Gatterl auf die Zugspitze

Als Ein- oder Zweitagstour? Vor dieser Entscheidung stand wohl schon so mancher Wanderer bei der Überlegung dieser Aufstiegsvariante. Von der Talstation der Bergbahn in Ehrwald führt der Weg vorbei am Tirolerhaus und dem Gasthof Ehrwalder Alm (1.502 m) zur Hochfeldernalm. Über den „Max-Klotz-Steig“ gehts zum Feldernjöchl (2.041 m) und immer weiter bis zum „Gatterl“, dem Übergang von Österreich nach Deutschland, der durch ein altes Drahttor passiert wird. Ab hier wird der Blick auf die Zugspitze frei, die noch unglaublich fern erscheint. Eine ideale Rast und Übernachtungsmöglichkeit bietet die Knorrhütte, die auf 2.051 m direkt am Wegverlauf liegt. Über das Zugspitzplatt und einen versicherten Steig geht es immer hinauf Richtung Gipfel (gleich wie Reintalroute). Hier sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefragt. Eine grandiose, aber lange Bergtour – mit wunderschönen Bergblicken, facettenreicher Natur und ein bisschen Nationalgeschichte.

2.100 Hm | 14 km | Start ab Talstation Zugspitzbahn, Ehrwald

Alpines erlebnis an der zugspitze uebers reintal
Zugspitze klettersteig mit bergfuehrer

Gatterl Tour auf die Zugspitze

Schwierigkeit

2.0

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

1 Tag

Tagestour auf den höchsten Gipfel Deutschlands

Tour 6 - Durch die "Eisenzeit" auf die Zugspitze

Eine sehr anspruchsvolle Tour führt durch die Nordwand der Zugspitze über die 2014 wiederentdeckte Route „Eisenzeit“. Dieser Anstieg ist kein Klettersteig, sondern als alpine Klettertour einzustufen. Wegfindung und Orientierung stellen neben den Kletterschwierigkeiten bis zum IV. Grad die größten Probleme dar. Früher nutzen Arbeiter die Pfade für den Bau an der Zahnradbahn, die 1930 fertig gestellt wurde und Gäste von Garmisch direkt ins ehemalige Hotel „Schneefernerhaus“ am Zugspitzplatt transportierte. Die anfangs noch verfallenen Steige werden dabei im Wegverlauf zunehmend steiler und unübersichtlicher. Es folgen 14 Seillängen Kletterei, die bei richtiger Routenwahl geschickt die Schwachstellen der imposanten Wand umgeht und am Riffelgrat endet. Ab dort verläuft der Anstieg gleich wie bei den Varianten über Reintal und Gatterl über den „Höllentalsteig“ zum Zugspitzgipfel. Wer sich für diesen Weg entscheidet, den erwartet ein grandioser Wander- und Klettermix über verlassene, alte Pfade, durch Stollen, über luftige Steige und mit einzigartigen Tiefblicken auf den türkis schimmernden Eibsee. Zahlreiche alte Eisenreste lassen einen die frühere Baugeschichte dabei hautnah erleben und geben einen Eindruck über die Arbeitsbedingungen und den Mut der Handwerker vor fast 100 Jahren.

2000 Hm | Start ab Zahnradbahn, Eibsee

Klettern in der Zugspitze Nordwand: Kalkfelsgrat mit Schneefeldern, Tal mit See und Bergkette im Hintergrund

EISENZEIT - Wie die Tunnelbauer zur Zugspitze

Schwierigkeit

3.0

Anforderung

Kondition
Technik
Ernsthaftigkeit
Alpine Erfahrung

1 Tag

Bergsteigen und Klettern auf historischen und neuen Wegen

Dein Abenteuer beginnt!

Als Bergsteigerschule Zugspitze, seit 1969 in Garmisch zu Hause, haben wir über die Jahre ein sehr umfangreiches Programm an Bergtouren entwickelt. Unseren "Hausberg" kennen wir wie kaum ein anderes Ziel und führen seit vielen Jahren regelmäßig Touren auf allen Besteigungsvarianten durch. Werde ein Teil dieser Geschichte und erkunde mit uns die Zugspitze!

Vor Deiner Tour

Wie die Verhältnisse am Berg sind, wie Josef Naus 1820 als Erster durchs Reintal hinaufstieg und wo Du auf der Seite von Alpine Welten die geführten Wanderungen auf die Zugspitze findest.

Häufige Fragen zu den Wegen auf die Zugspitze

Wie lange dauert die Wanderung auf die Zugspitze?

Das hängt vom Weg ab. Über das Gatterl ist es eine Tagestour mit bis zu 8 Stunden Gehzeit, durchs Reintal gehen wir zwei Tage mit Hüttennacht, über die Höllentalklamm und das Reintal vier. An einem einzigen Tag von Garmisch aus ist es machbar, aber kein Genuss — mit Hüttennacht hast Du mehr vom Berg.

Wie viele Höhenmeter sind es auf die Zugspitze?

Garmisch-Partenkirchen liegt auf 708 Metern, der Gipfel auf 2.962 — dazwischen liegen rund 2.250 Höhenmeter. Diese Höhendifferenz wird überwunden, entweder an einem einzigen Tag oder auf mehrere verteilt, je nach Weg. Bei unseren Wanderungen steht der längste Tag bei bis zu 1.600 Höhenmetern Aufstieg; der Höllental-Klettersteig legt mit rund 2.200 Höhenmetern an einem Tag noch deutlich mehr zu.

Welche Route auf die Zugspitze ist die leichteste?

Technisch am leichtesten ist die Reintal-Route: eine mittelschwere Bergwanderung, nur die letzten Meter zum Gipfel sind drahtseilversichert. Sie verlangt keine Kletterei, dafür Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und wegen der 1.600 Höhenmeter gute Kondition. Der Stopselzieher ist ein leichter Klettersteig — kürzer im Aufstieg, aber eben schon Klettersteig-Gelände.

Muss ich für die Zugspitze klettern können?

Auf den Wanderwegen nicht. Die Höllentalklamm ist ein gesicherter Steig durch die Schlucht, kein Klettersteig, und die kurzen drahtseilversicherten Stellen im Gipfelbereich sind keine Kletterei. Der Höllental-Klettersteig mit Leiter, Brett und der Querung des Höllentalferners ist dagegen deutlich anspruchsvoller, hier musst Du im Klettersteig bis zur Schwierigkeit B auch die Hände nutzen.

Welche Schwierigkeit hat der Höllental-Klettersteig auf die Zugspitze?

Der Höllental-Klettersteig ist mit B bewertet, also mäßig schwierig, und für Klettersteig-Einsteiger mit sehr guter Kondition machbar, aber lang: rund 2.200 Höhenmeter an einem Tag. Wer die Tour auf zwei Tage verteilen will, übernachtet auf der Höllentalangerhütte. Versichert sind ausgesetzte Passagen mit Eisenstiften und kurzen Leitern. Vorher querst Du den Höllentalferner mit Steigeisen, also einen echten Gletscher. Klettersteigset und Steigeisen bekommst Du bei uns leihweise, und wir gehen mit höchstens vier Teilnehmern pro Bergführer.

Wer sind die Bergführer an der Zugspitze?

Die Bergführer der Bergsteigerschule Zugspitze blicken dank ihrem Gründer Sepp Dengg auf die Erfahrung seit 1969 zurück. Seit 1969 sind wir Deine Bergführer vor Ort an der Zugspitze. Wir bestehen aus einem feinen Team von Bergführerinnen und Bergführern sowie Bergwanderführerinnen und Bergwanderführern. ☝️Seit 2014 sind wir stolzer Teil der Alpine-Welten-Familie. Mehr Information dazu findest Du hier.

Frag unsere Zugspitzführer

Welcher Weg auf die Zugspitze passt zu Dir? Ruf uns an oder schick uns eine Nachricht. Es meldet sich das Team von Alpine Welten Die Bergführer, das Zuhause der Zugspitzführer.

+49 7344 929144 100

Montag–Freitag: 08.00–12.00 Uhr & 14.00–17.00 Uhr

Erzählt von unterwegs

Wie es sich anfühlt, durchs Höllental hinaufzusteigen, was den Jubiläumsgrat zur Königsdisziplin unter den Zugspitzwegen macht und wie eine Wanderung von Garmisch bis zum Gipfelkreuz abläuft. Unsere Bergführer und Gäste erzählen aus erster Hand.