Der benachbarte Santa Rosa Pass wird oft als sicherere Alternative zum San Antonio Pass empfohlen, da der Abstieg vom San Antonio Pass als extrem gefährlich gilt.
San Antonio Pass
Der San Antonio Pass liegt auf 5.000 m Höhe in der Cordillera Huayhuash und verbindet das Cuyoc-Gebiet mit dem Cutatambo-Tal. Der Pass bietet spektakuläre Panoramablicke auf die vergletscherten Sechstausender der peruanischen Cordillera. Der steile Aufstieg erfordert gute Höhenakklimatisation und Kondition.
Hochpass im Huayhuash Circuit
Der Pass fungiert als zentrale Überquerung im Huayhuash Circuit Trek, einer der anspruchsvollsten Trekkingrouten der Welt. Vom Gipfel reicht der Blick über die komplette Cordillera Huayhuash mit den markanten Gipfeln Siula Grande, Carnicero und Jurau sowie auf die tiefblauen Lagunen Juraucocha und Siulacocha.
Der steile Aufstieg zum Pass erfordert frühes Aufbrechen und kontrolliertes Tempo zur Höhenanpassung. Der Abstieg gilt als technisch anspruchsvoll mit rutschigen Scree-Hängen und schmalen Pfaden. Die Route bewegt sich durchgehend über 4.000 m Höhe mit nächtlichen Temperaturen bis -15°C und typischen Hochgebirgsgefahren wie schnellen Wetterwechseln und Höhenkrankheit.
Gut zu wissen:
Bekannte Ziele in der Cordillera Huayhuash
Carhuacocha
Carhuacocha liegt auf 4.140 m in der peruanischen Cordillera Huayhuash. Der Gletschersee bietet spektakuläre Ausblicke auf die Sechstausender Yerupajá und Siulá Grande. Das klare Bergwasser dient als wichtige Wasserquelle für die umliegenden Dörfer.
Siula Grande
Der Siula Grande erhebt sich auf 6.344 m in der Cordillera Huayhuash im peruanischen Hochland. Der Gipfel wurde durch Joe Simpsons Buch 'Touching the Void' weltberühmt. Die Erstbesteigung erfolgte 1936 über den Nordgrat durch ein deutsches Team.
Yerupajá
Der Yerupajá erhebt sich auf 6.635 m als höchster Gipfel der Cordillera Huayhuash im peruanischen Andenhochgebirge. Mit seiner markanten Westflanke gilt er als zweithöchster Berg Perus nach dem Huascarán. Die imposanten Ostwände bieten spektakuläre Sonnenaufgänge während des Huayhuash-Trekkings.
Rondoy
Der Rondoy erhebt sich auf 5.775 m in der nördlichen Cordillera Huayhuash in Peru. Der Name stammt aus dem Quechua und bedeutet "granizar" oder "ein Ei legen". Der Berg liegt zwischen den Distrikten Pacllón und Queropalca südwestlich des Mitucocha-Sees.
Ninashanca
Der Ninashanca ist ein 5.607 m hoher, überwiegend felsiger Gipfel im Norden der Cordillera Huayhuash. Er liegt nordwestlich des Ninacocha-Sees und ist durch einen 5.000 m hohen Sattel vom Rondoy getrennt. Der Berg zählt zu den seltener bestiegenen Gipfeln der Region.
Jirishanca
Der Jirishanca erhebt sich auf 6.094 m in der Cordillera Huayhuash in Peru. Der vergletscherte Gipfel zählt zu den markanten Sechstausendern der nördlichen Anden. Erstbesteigung 1957 über den Ostgrat durch Toni Egger und Siegfried Jungmair.
Julcán
Der Julcán erhebt sich auf 4.900 m in der Cordillera Huayhuash in Peru. Der Gipfel liegt auf einem westlichen Seitenkamm der Hauptkette, südwestlich des Mitopunta. Der Name stammt aus dem Quechua und bedeutet Lagerhaus oder Speicher.
Auxilio
Der Auxilio erhebt sich auf 5.560 m in der Cordillera Huayhuash im peruanischen Ancash-Gebiet. Der Berg liegt westlich des Yerupajá in einem Seitenrücken der Hauptkette. Sein Name leitet sich möglicherweise vom Quechua-Wort für Berggottheit oder Großvater ab.
Rajucollota
Der Rajucollota erhebt sich auf 5.427 m in der Cordillera Huayhuash westlich des Yerupajá. Der Gipfel liegt auf einem westlichen Ausläufer der Hauptkette zwischen den Regionen Ancash und Lima. Der Name stammt aus dem Quechua und bedeutet etwa 'Schneeberg mit Mörser'.
Suerococha
Der Suerococha erhebt sich auf etwa 5.100 m in der westlichen Cordillera Huayhuash in Peru. Der Berg liegt auf einem Seitenkamm westlich des Yerupajá in der Region Ancash. Ein kleiner See gleichen Namens befindet sich südwestlich des Gipfels.
Nevado Cule
Der Nevado Cule erhebt sich auf 5.220 m in der Cordillera Huayhuash in Peru. Der Gipfel liegt an der Grenze zwischen den Regionen Huánuco und Lima. Er gehört zur Raura-Bergkette, einem Teil der peruanischen Anden.
Yerupajá Chico
Der Yerupajá Chico erhebt sich auf 6.089 m in der Cordillera Huayhuash und gilt als technisch schwieriger als sein höherer Nachbar Yerupajá. Der auch als El Toro bekannte Gipfel wurde 1957 von Toni Egger und Siegfried Jungmair erstbestiegen. Die 1.500 m hohe Ostwand zählt zu den wilden Routen der peruanischen Anden.
Trekkingreisen in der Cordillera Huayhuash
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