1929 klagten Bergsteiger, der Grépon sei "verschwunden", nachdem Miriam Underhill und Alice Damesme den Gipfel als erste Seilschaft ohne männliche Begleitung bestiegen hatten.
Aiguille du Grépon
Die Aiguille du Grépon erhebt sich mit 3.482 m als markante Granitzacke über dem Glacier des Nantillons bei Chamonix. Der Gipfel gilt als einer der klassischen Klettergipfel des Mont-Blanc-Massivs. Eine Madonnenfigur ziert den höchsten Punkt des Südgipfels.
Granitzacke im Mont-Blanc-Massiv
Der Nordgrat bietet den klassischen Anstieg über die berühmte Mummery-Kluft, einen schwierigen vertikalen Kamin knapp unter dem Übergang zwischen Nord- und Südgipfel. Diese Route wurde 1881 von Albert Mummery mit den Schweizer Bergführern Alexander Burgener und Benedikt Venetz erstmals begangen.
Der weniger schwierige Normalabstieg führt über die Südwestroute, die 1885 von François Henri Dunod erschlossen wurde. Die Ostwand vom Mer de Glace aus enthält den Knubel-Riss, der als erste V+-Stelle der Mont-Blanc-Region alpingeschichtliche Bedeutung erlangte.
Gut zu wissen:
Bekannte Ziele im Mont-Blanc-Massiv
Mont Blanc
Die Aiguille-du-Midi-Seilbahn führt von Chamonix auf 3.842 m zur zweithöchsten Seilbahnstation der Alpen. Sie bildet den Schlüsselzugang für Hochtouren am Mont Blanc und ermöglicht die spektakuläre Überquerung des Vallée Blanche nach Italien.
Aiguille du Midi
Die Aiguille du Midi erhebt sich auf 3.842 m im Mont-Blanc-Massiv und ist direkt per Seilbahn von Chamonix erreichbar. Die Bahn überwindet 2.800 Höhenmeter in 20 Minuten und hält den Rekord als höchste Vertikal-Seilbahn der Welt. Der Gipfel dient als Ausgangspunkt für anspruchsvolle Hochtouren und Gletscherabfahrten.
Col de la Brenva
Der Col de la Brenva auf 4.309 m bildet einen strategischen Übergang zwischen dem italienischen und französischen Versant des Mont-Blanc-Massivs. Der Pass verbindet die klassische Traversée des Trois Monts und dient als wesentlicher Punkt der Mont-Blanc-Normalroute. Seit 1865 hat er historische Bedeutung in der alpinistischen Erschließung des Massivs.
Glacier du Tour
Der Glacier du Tour liegt im Mont-Blanc-Massiv oberhalb des Weilers Le Tour im Chamonix-Tal. Als oberster Gletscher der Chamonix-Kette bildet er ein weitläufiges Firnbecken zwischen Aiguille du Tour und Aiguille du Chardonnet. Die Gletscherzunge endet heute auf etwa 2.200 m Höhe.
Mont Maudit
Der Mont Maudit (4.465 m) erhebt sich im Mont-Blanc-Massiv zwischen Mont Blanc und Mont Blanc du Tacul an der französisch-italienischen Grenze. Der Gipfel bildet eine Schlüsselpassage auf dem klassischen Normalweg zum Mont Blanc über die Route der drei Berge. Seine Nordwand ist stark vergletschert, während die Südseite schroff zum Brenva-Gletscher abfällt.
Mont Blanc du Tacul
Der Mont Blanc du Tacul erhebt sich auf 4.248 m im Mont-Blanc-Massiv zwischen Aiguille du Midi und Mont Blanc. Der Gipfel bildet die zentrale Passage der klassischen Mont-Blanc-Route über die italienische Seite. Die Erstbesteigung gelang 1855 einer führerlosen Seilschaft um Charles Hudson.
Chamonix-Mont-Blanc
Chamonix liegt im französischen Arve-Tal am Fuße des Mont-Blanc-Massivs und gilt als Zentrum des französischen Alpinismus. Der Ort war Austragungsort der ersten Olympischen Winterspiele 1924. Die Aiguille-du-Midi-Seilbahn erreicht auf 3.842 m Höhe einen der höchsten Aussichtspunkte der Alpen.
Glacier du Trient
Der Glacier du Trient liegt im Kanton Wallis nahe der französischen Grenze. Der 4,5 km lange Gletscher ist ein zentraler Baustein der berühmten Haute Route. Das Plateau du Trient auf 3.000 bis 3.200 m dient als Akkumulationszone.
Courmayeur
Courmayeur liegt am Fuß des Mont Blanc im italienischen Aostatal und zählt zu den bedeutendsten Alpinismus-Zentren der Westalpen. Der Ort ist Sitz der ersten italienischen Bergführervereinigung und Ausgangspunkt für Hochtouren im Mont-Blanc-Massiv.
Aiguille de Rochefort
Die Aiguille de Rochefort erhebt sich auf 4.001 m an der französisch-italienischen Grenze im Mont-Blanc-Massiv. Der Gipfel liegt zwischen Dent du Géant und Dôme de Rochefort am weltberühmten Rochefortgrat. Der luftige Grat erfordert sichere Handhabung von Steigeisen und Pickel auf kombiniertem Gelände.
Glacier du Géant
Der Glacier du Géant liegt im Herzen des Mont-Blanc-Massivs oberhalb 3.000 m und erstreckt sich über 1.719 Hektar. Er speist über den Glacier du Tacul die berühmte Mer de Glace. Das Gletscherbecken wird von Viertausendern wie Mont Blanc du Tacul und Dent du Géant überragt.
Glacier du Mont Mallet
Der Glacier du Mont Mallet entspringt auf etwa 4.000 m Höhe am Nordhang des Mont Mallet und der Grandes Jorasses. Der zwei Kilometer breite Gletscherzirkus wird von mehreren Viertausendern überragt und fließt nordostwärts zum Glacier de Leschaux.
Hochtouren im Mont-Blanc-Massiv
Skitourenwoche Chamonix
Schwierigkeit
Geführte Skitour auf den Mont Blanc (4.808 m)
Schwierigkeit
Freeride-Woche Chamonix/Mont Blanc
Schwierigkeit
Haute Route Chamonix - Zermatt
Schwierigkeit
Berghütten im Mont-Blanc-Massiv
Refuge d’Argentière
2.771m 🇫🇷 🇫🇷 Mont-Blanc-Massiv · 2.771 m
Refuge des Cosmiques
3.613m 🇫🇷 🇫🇷 Mont-Blanc-Massiv · 3.613 m
Rifugio Torino
3.375m 🇮🇹 🇮🇹 Mont-Blanc-Massiv · 3.375 m
Cabane du Trient
3.170m 🇨🇭 🇨🇭 Mont-Blanc-Massiv · 3.170 mUnsere Guides.
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