Highlights
Gipfel, Gletscher, Seen, Pässe und Orte: Das sind die Punkte, an denen unsere Touren vorbeiführen oder auf die sie zulaufen. Zu jedem Highlight findest Du das Gebiet, Unterkünfte in der Nähe und die Touren, die Dich dorthin bringen.
Land
Region
Island
Grenivík
Grenivík ist ein kleines Fischerdorf an der Ostseite des Eyjafjördur im Norden Islands. Das Dorf mit 318 Einwohnern liegt direkt unterhalb des 1.173 m hohen Kaldbakur. Von hier starten Skitouren auf die umliegenden Gipfel der Troll-Halbinsel.
Mývatn
Der Mývatn ist ein 37 km² großer See in Nordisland nahe dem Vulkan Krafla. Mit über 40 kleinen Inseln und mehr Entenarten als irgendwo sonst auf der Welt gilt er als ornithologisches Highlight. Das maximal fünf Meter tiefe Gewässer wird hauptsächlich von heißen Quellen gespeist.
Gullfoss
Der Gullfoss ist ein zweistufiger Wasserfall des Hvítá-Flusses im Südwesten Islands. Mit Fallhöhen von 11 und 21 Metern stürzt er in eine 32 Meter tiefe Schlucht. Der Wasserfall bildet zusammen mit Geysir und Þingvellir den berühmten Golden Circle.
Hveragerði
Hveragerði liegt in der Gemeinde Árnessýsla nahe der Hellisheiði-Hochebene und zählt etwa 2.800 Einwohner. Der Ort ist für seine geothermale Aktivität und Gewächshäuser bekannt. Das zentrale Thermalfeld mit aktiven heißen Quellen prägt das Stadtbild.
Gletscher-Lagune
Jökulsárlón ist die größte Gletscherlagune Islands im Vatnajökull Nationalpark. Die Lagune entstand durch das Zurückweichen des Breiðamerkurjökull-Gletschers seit den 1930er Jahren. Kalbende Eisberge treiben zur Küste und bilden den berühmten Diamond Beach.
Keflavík
Keflavík liegt auf der Reykjanes-Halbinsel und beherbergt Islands internationalen Flughafen. Die Küstenstadt dient als zentraler Ausgangspunkt für Bergtouren und Skitouren auf der vulkanischen Insel. Der Ort entwickelte sich seit dem 17. Jahrhundert durch den Handel und erhielt 1949 Stadtrechte.
Kirkjufell
Der Kirkjufell erhebt sich auf 973 m in der Region Suðurland, 140 km östlich von Reykjavík. Der markante Berg überragt die umliegende Landschaft um 262 m und thront über weitläufigen Graslandschaften.
Selfoss
Selfoss ist eine Kleinstadt mit 9.800 Einwohnern am Ufer der Ölfusá im Süden Islands. Der Ort liegt strategisch günstig am Golden Circle und dient als Ausgangspunkt für Touren zu Gullfoss, Geysir und Þingvellir. Die historische Ölfusárbrücke von 1891 machte Selfoss zum wichtigen Verkehrsknotenpunkt.
Skogafoss
Der Skogafoss ist ein 60 Meter hoher und 25 Meter breiter Wasserfall im Fluss Skógá in Südisland. Der imposante Wasserfall wurde 1987 unter Naturschutz gestellt und gilt als Naturdenkmal. Eine alte Sage erzählt von einem Goldschatz, den der Landnehmer Þrasi Þórólfsson in einer Höhle hinter dem Wasserfall versteckt haben soll.
Strokkur
Strokkur ist ein aktiver Geysir im Haukadalur-Tal auf Island. Er bricht etwa alle 5-10 Minuten aus und schleudert heißes Wasser bis zu 40 Meter hoch. Der Geysir gehört zum berühmten Geysir-Gebiet im Golden Circle.
Svartifoss
Svartifoss ist ein Wasserfall im Vatnajökull-Nationalpark auf Island, umgeben von charakteristischen dunklen Basaltsäulen. Die sechseckigen Lavakolonnen gaben dem "Schwarzen Wasserfall" seinen Namen und inspirierten die Architektur der Hallgrímskirkja in Reykjavík.
Þingvellir
Þingvellir liegt am Nordufer des Sees Þingvallavatn in einer Grabenbruchzone zwischen amerikanischer und eurasischer tektonischer Platte. Der Nationalpark markiert den historischen Ort des Althing, eines der ältesten Parlamente der Welt seit 930. Die Almannagjá-Schlucht macht das Auseinanderdriften der Kontinentalplatten sichtbar.
Þingvellir National Park
Der Þingvellir-Nationalpark liegt am größten natürlichen See Islands, dem Þingvallavatn. Der Park markiert die Verwerfungszone zwischen der amerikanischen und eurasischen Kontinentalplatte. Hier tagte von 930 bis 1798 das isländische Parlament Alþingi.
Eyjafjallajökul
Der Eyjafjallajökull ist der sechstgrößte Gletscher Islands und liegt über einem aktiven Vulkan. Der höchste Punkt Hámundur erreicht 1.640 m. Das Gletschersystem ist stark zerklüftet und gilt als gefährlich für Bergtouren.
Gos við Grindavík
Der Vulkan Gos við Grindavík liegt auf der tektonisch aktiven Halbinsel Reykjanes in Südwestisland. Seit Januar 2024 tritt entlang mehrerer Spalten nordöstlich der Stadt Grindavík Lava aus. Die Ausbrüche führten zur vollständigen Evakuierung der 3.700-Einwohner-Stadt.
Großer Geysir
Der Große Geysir in Haukadalur ist der namensgebende Ursprung aller Geysire weltweit. Die historische Thermalquelle war einst aktiv und schleuderte Wasserfontänen bis zu 80 Meter hoch. Heute ruht der berühmte Geysir, während benachbarte Quellen wie der Strokkur weiterhin regelmäßig ausbrechen.
Hafnarfjordur
Hafnarfjörður liegt südwestlich von Reykjavík und bildet mit der Hauptstadt die isländische Hauptstadtregion. Die Stadt entwickelte sich ab dem 15. Jahrhundert zu einem der wichtigsten Handelshäfen Islands. Heute leben hier knapp 33.000 Menschen.
Hámundur
Der Eyjafjallajökull ist ein 1.651 m hoher Schichtvulkan im Süden Islands, dessen Caldera vollständig von einer Eiskappe bedeckt ist. Der Vulkan erlangte 2010 weltweite Bekanntheit durch seinen explosiven Ausbruch, der den europäischen Flugverkehr eine Woche lang lahmlegte.
Hekla
Die Hekla ist ein 1.491 m hoher Vulkanrücken und gilt als Islands aktivster und bekanntester Vulkan. Der markante Berg mit seiner charakteristischen Form eines umgedrehten Boots brach zuletzt im Februar 2000 aus. Seit über 20 Ausbrüchen in historischer Zeit wird sie als "Königin der isländischen Vulkane" bezeichnet.
Hengifoss
Der Hengifoss stürzt 128 m in die Tiefe und gilt als dritthöchster Wasserfall Islands. Die Felswände zeigen charakteristische rote Tonschichten zwischen den Basaltlagen. Der Wasserfall liegt im Tal Hengifossá in Ostisland.