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Land

Namibia

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Namibia liegt im südwestlichen Afrika und wird von außergewöhnlich weiten, trockenen Landschaften geprägt. Entlang der Atlantikküste zieht sich die Namib, eine der ältesten Wüsten der Erde, mit endlosen Kiesflächen, felsigen Ebenen und mächtigen Dünenfeldern. Bei Sossusvlei steigen einige Dünen mehr als 300 m hoch auf. Nach Osten erhebt sich das Gelände über den Großen Steilabfall zum Zentralen Hochland. Hier wechseln sich weite Savannen und Hochflächen mit schroffen Inselbergen und bizarren Granitformationen ab. Besonders markant sind die rötlichen Felskuppen und Kletterfelsen der Spitzkoppe, die unvermittelt aus der Ebene aufragen und zu den bekanntesten Klettergebieten des Landes zählen. Weiter nordwestlich erhebt sich das gewaltige Brandbergmassiv mit dem 2.573 m hohen Königstein, dem höchsten Berg Namibias. Im Osten gehen die Hochflächen in die sandigen Trockensavannen der Kalahari über, während im niederschlagsreicheren Nordosten Flüsse, lichte Wälder und Savannen das Landschaftsbild bestimmen.

Namibia ist eine demokratische und unitäre Republik mit rund 3,1 Millionen Einwohnern und der Hauptstadt Windhoek. Amtssprache ist Englisch; daneben sind unter anderem Oshiwambo-Sprachen, Khoekhoegowab, Afrikaans und Otjiherero verbreitet. Das Christentum prägt einen großen Teil der Bevölkerung, daneben bestehen traditionelle Glaubensvorstellungen fort. Ein dunkles Kapitel der Geschichte ist die deutsche Kolonialherrschaft im damaligen Deutsch-Südwestafrika. Zwischen 1904 und 1908 verübten deutsche Kolonialtruppen einen Völkermord an den Herero und Nama, der als einer der ersten Genozide des 20. Jahrhunderts gilt. Die Folgen dieser Verbrechen wirken bis heute nach. Nach dem Ende der deutschen Kolonialherrschaft kam das Gebiet unter südafrikanische Verwaltung; erst am 21. März 1990 wurde Namibia unabhängig

Bekannte Ziele und Gipfel in Namibia
Namib-Naukluft-Nationalpark
Natural Arch Viewpoint
Arandis
Arandisberg 730 m
Kleine Spitzkoppe 1.584 m
Währung
Namibia-Dollar
Amtssprachen
Englisch
Zeitzone
UTC+02:00
Sommerzeitregel
Keine Sommerzeit (Ganzjährig gleicher UTC-Offset)
Einreise
Reisepass + Visum
Visum Art
Visa on Arrival

Einreise & Aufenthalt

Quelle: Auswärtiges Amt
Einreise Hinweise

letzte Aktualisierung: 17.09.26 15:46 Uhr durch das Auswärtiges Amt

Einreise-Stufe: Reisepass + Visum
Visum-Typ: Visa on Arrival
Visum-Kosten: keine genaue Information
Mindestgültigkeit Ausweisdokument: 6 Monate (ab Einreise)
Quelle: Auswärtiges Amt

Vollständiger Text vom Auswärtigen Amt

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
- Reisepass: Ja
- Vorläufiger Reisepass: Ja
- Personalausweis: Nein
- Vorläufiger Personalausweis: Nein
- Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen:
Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein und noch mindestens drei freie Seiten enthalten. Sie müssen in einwandfreiem, unbeschädigten Zustand sowie gut lesbar sein.
In Einzelfällen kam es zu Problemen mit den Einreisebehörden am Flughafen und an den Grenzen auf dem Landweg, da die Gültigkeitsdauer von Einreisesichtvermerken willkürlich festgelegt wurde.
Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab.
- Achten Sie bei der Einreise auf die Übereinstimmung erteilter Aufenthaltserlaubnisse mit dem Reisezeitraum, siehe auch Visum.
Weiterreise nach Südafrika mit Kinderreisepässen
Bei der Weiterreise mit Kindern nach Südafrika sind die geltenden Einreisebestimmungen unbedingt zu beachten, da ansonsten die Einreise durch die südafrikanischen Grenzbeamten verwehrt wird. Weitere Informationen bieten die Reise- und Sicherheitshinweise Südafrika - Reisedokumente.
Visum
Seit April 2025 können deutsche Staatsangehörige zu touristischen Zwecken nur mit gültigem Visum nach Namibia einreisen. Dieses Visum wird mit einer Gültigkeit von 90 Tagen erteilt und berechtigt im Regelfall zur mehrfachen Einreise (sog. „multiple entry“).
Folgende Arten der Visumsbeantragung stehen zur Verfügung:
- „Visa on Arrival“ (als Online-Visum): Das namibische Innenministerium empfiehlt, das Visum vor Reisebeginn online als E-Visum zu beantragen.
- „Visa on Arrival“ (bei Einreise): Informationen zu einer Visumserteilung bei Einreise sowie zu den Grenzübergängen, an denen diese möglich ist, finden sich im Factsheet des namibischen Innenministeriums.
- Visumsbeantragung bei der namibischen Botschaft in Berlin.
In allen anderen Fällen - auch für Geschäftsreisen oder unbezahlte Tätigkeiten wie Praktika, Studienaufenthalte, Freiwilligendienste etc. - ist ein Visum erforderlich, das frühzeitig vor Einreise beantragt werden muss. Der Antrag kann online oder direkt bei der namibischen Botschaft gestellt werden.
Journalisten benötigen für eine Tätigkeit in Namibia ein Arbeitsvisum sowie unter Umständen eine - am besten vor der Einreise - beim namibischen „Ministry of Information and Communication Technology“ einzuholende Akkreditierung. Die Genehmigungsdauer beträgt bis zu vier Wochen. Ansprechpartner für diesbezügliche Fragen und Anträge ist die Botschaft der Republik Namibia.
Einreise via Südafrika
Bei der Einreise nach Namibia von Südafrika aus gelten besondere Einreisebestimmungen. Jedes Überziehen eines Visums führt zur Erklärung zur unerwünschten Person und zu einer Einreisesperre. Für die Ein- und Durchreise mit minderjährigen Kindern sind das Mitführen einer internationalen Geburtsurkunde, aus der die Eltern ersichtlich sind, sowie gegebenenfalls einer Einverständniserklärung des nicht begleitenden Elternteils oder eines Nachweises des alleinigen Sorgerechts erforderlich. Detaillierte und verbindliche Informationen bietet die zuständige südafrikanische Auslandsvertretung.
Minderjährige
Unter Verweis auf die Einreisebestimmungen benachbarter Länder ist es derzeit gängige Praxis an namibischen Grenzkontrollstellen, bei der Ein- und Ausreise minderjähriger Kinder die Sorgerechtslage zu prüfen. Personen unter 18 Jahren müssen neben dem Reisepass eine Geburtsurkunde vorweisen können, in der die Eltern aufgeführt sind.
Erforderlich ist eine internationale Geburtsurkunde bzw. gegebenenfalls eine beglaubigte englische Übersetzung.
Unbegleitete minderjährige Kinder benötigen zur Ein- und Ausreise die Zustimmung beider Elternteile (ein „Affidavit“ in englischer Sprache), dass das Kind alleine reisen darf. Die beglaubigten Kopien der Reisepässe beider Elternteile müssen dem Affidavit angeheftet werden.
Reist ein Minderjähriger nicht in Begleitung beider sorgeberechtigter Elternteile, muss außerdem nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil entweder mit der Reise einverstanden ist (eidesstattliche Versicherung "Affidavit", Passkopie und Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils) bzw. dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht oder Sterbeurkunde oder Negativbescheinigung des deutschen Jugendamts, wenn die minderjährige Person in Deutschland wohnhaft ist).
Personen, die mit Minderjährigen reisen, welche nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen neben der Geburtsurkunde des Kindes eidesstattliche Versicherungen, Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen.
Alleinreisende Minderjährige müssen darüber hinaus bei Einreise ein Bestätigungsschreiben einschließlich Kontaktdaten und Wohnanschrift, eine Passkopie und gegebenenfalls eine Kopie der namibischen Aufenthaltserlaubnis derjenigen Person vorlegen, zu der sie in Namibia reisen.
Eidesstattliche Versicherungen bedürfen der Beglaubigung durch einen „Commissioner of oaths“ (in Namibia), einen Notar oder eine namibische Auslandsvertretung.
Es wird dringend empfohlen, englischsprachige Erklärungen, Urkunden bzw. Übersetzungen vorzulegen. Kurzfristige Änderungen der Bestimmungen oder abweichende Auslegungen durch einzelne Dienststellen können nicht ausgeschlossen werden. Detaillierte und verbindliche Informationen sind beim namibischen Ministry of Home Affairs and Immigration oder der für den Wohnort zuständigen namibischen Auslandsvertretung erhältlich.
Einfuhrbestimmungen
Die Einfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 50.000 USD möglich, muss ab einem Betrag von 5.000 NAD jedoch bei Einreise deklariert werden.
Die Ausfuhr ist für Reisende auf den Betrag begrenzt, der eingeführt wurde.
Für Reisen zwischen den Mitgliedsstaaten der Southern African Customs Union SACU (Botsuana, Eswatini, Lesotho, Namibia und Südafrika) gibt es keine Beschränkungen.
Jagdwaffen müssen bei der Einreise an einem speziell eingerichteten Schalter im Gepäckabholbereich des Flughafens vorgezeigt werden. Die Nummer jeder Waffe wird in ein dort ausliegendes Antragsformular eingetragen. Aufgrund des Antrags wird dann sofort eine zeitlich begrenzte Waffenlizenz für Namibia erteilt. Die Einfuhr von Faustfeuerwaffen ist nicht gestattet.
Ein gültiger Jagdschein des Heimatlandes ist nicht erforderlich: Ausländische Jäger dürfen nur zusammen mit einem namibischen, staatlich lizenzierten Jagdführer bzw. Berufsjäger jagen. Dieser beschafft für die Jäger die nötige Jagderlaubnis vom namibischen Ministerium für Umwelt und Tourismus.
Ausfuhrbestimmungen
Bei der Ausfuhr von Antiquitäten und Souvenirs sind die Bestimmungen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) zu beachten. Produkte aus in Annex I zu diesem Übereinkommen aufgeführten Tieren dürfen nicht aus Namibia ausgeführt werden. Dies gilt auch, wenn sie in Schmuck oder Kleidung eingearbeitet sind (z. B. Elefantenhaarschmuck). Eine Ausfuhr von Produkten aus Tieren, die in Annex II aufgeführt sind, kommt möglicherweise mit einer entsprechenden Genehmigung in Frage. Hierüber sollten sich Reisende vor dem Kauf durch Rückfrage bei den namibischen Behörden oder beim deutschen Zoll vergewissern. Die Erteilung einer Ausfuhrgenehmigung aus Namibia beinhaltet nicht automatisch die Einfuhrgenehmigung nach Deutschland. Nähere Informationen bietet CITES.
Tiere
Die Einreise mit Tieren ist nur mit entsprechender Einreisegenehmigung möglich. Die Veterinary Association of Namibia hat dazu weitere Informationen zusammengestellt.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Gesundheitliche Empfehlungen
Pflichtimpfung bei Einreise
Keine
Empfohlene Impfungen
Hepatitis A Hepatitis B Typhus Tollwut Gelbfieber Meningokokken Cholera Polio Masern
Quelle: Auswärtiges Amt
Impfschutz
Pflichtimpfungen:
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von neun Monaten eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Namibia selbst ist kein Gelbfiebergebiet.
Reiseimpfungen:
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus angeraten. Eine Meningokokken-Impfung und Cholera-Impfung sind in der Regel nicht notwendig.
Standardimpfungen:
Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung in Namibia ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Außerhalb der großen Zentren fehlt vielerorts medizinisches Fachpersonal. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden. Notfall- und Basisversorgung sind in den großen staatlichen Krankenhäusern sowie etlichen Privatkliniken gewährleistet. Die Apotheken haben ein ausreichendes Sortiment wichtiger Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
- Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
- Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
- Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.
Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen
Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Der Anteil an der gefährlichen Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Das Malariarisiko ist saisonal und regional unterschiedlich:
- Ganzjährig hohes Risiko: im Norden und Nordosten des Landes (Provinz Zambezi/Caprivi Streifen; östlicher Teil der Provinz Kavango East; nördlicher Teil der Provinz Kavango West; östlicher Teil der Provinz Ohangwena)
- Saisonal hohes Risiko von September bis Mai: Übrige Teile des nördlichen Drittels des Landes (Ausnahmen s. o.), einschl. des Etosha-Nationalparks und großer Teile der Provinz Kunene; die Städte Grootfontein, Okakarara, Ondangwa, Outapi und Tsumeb. Hinweis: Im Jahr 2025 und 2026 wurde in einigen Gebieten im Norden und Nordosten des Landes ein starker Anstieg der Malariafälle beobachtet
- Saisonal mittleres Risiko von Juni bis August: Übrige Teile des nördlichen Drittels des Landes (Ausnahmen s. o.), einschl. des Etosha-Nationalparks und großer Teile der Provinz Kunene; die Städte Grootfontein, Okakarara, Ondangwa, Outapi und Tsumeb. Hinweis: Im Jahr 2025 und 2026 wurde in einigen Gebieten im Norden und Nordosten des Landes ein starker Anstieg der Malariafälle beobachtet
- Ganzjährig mittleres Risiko: westliche Regionen der Provinz Kunene (Ausnahmen s. o.)
- Ganzjährig geringes Risiko: Rest des Landes (Ausnahmen s.o./u.)
- Malariafrei: südliche Landeshälfte inklusive Windhuk, Namib-Wüste, gesamte Küstenregion
- Schützen Sie sich insbesondere in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
- Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
- Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
Durch Zecken kann das afrikanische Zeckenbissfieber, eine Rickettsiose, sowie selten Krim-Kongo-Fieber übertragen werden.
- Schützen Sie sich bei naturnahen Aufenthalten im Freien vor Zecken. Suchen Sie Ihren Körper nach dem Aufenthalt im Freien sorgfältig ab, siehe Schutz vor Insekten.
Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene
Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Cholera hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E) und Typhus treten auch bei Reisenden auf. In Namibia wurde Poliomyelitis (cVDPV-2) nachgewiesen.
- Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
- Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A- und Typhus-Impfung beraten.
- Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Bei Aufenthalten über 4 Wochen sollte laut WHO-Vorgaben eine Impfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise aus dem betroffenen Land erfolgen. Bei einem Aufenthalt unter 4 Wochen ist eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe Poliomyelitis-Impfung.
- Lassen sich hinsichtlich einer Cholera-Impfung beraten, falls Sie längerfristig in Choleraepidemiegebieten z.B. als medizinisches Personal oder in der Katastrophenhilfe tätig sind.
Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen
In Namibia besteht ein Risiko für Mpox und Tuberkulose; das Risiko für Meningokokken-Erkrankungen ist sehr gering. Diese Erkrankungen werden i.d.R. durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen.
- Halten Sie sich grundsätzlich von krank wirkenden Personen fern. Besuchen Sie keine Beerdigungen oder Krankenhäuser. Meiden Sie engen Hautkontakt.
- Beachten Sie lokale Warnungen.
- Es gibt keine Reiseimpfempfehlung zum Schutz vor Mpox. Lassen Sie sich unabhängig von einer Reise bzgl. einer Mpox-Impfung ärztlich beraten, wenn Sie die Kriterien der STIKO für eine Impfung erfüllen.
- Eine Meningokokken-Impfung ist i.d.R. nicht empfohlen. In besonderen Situationen (Ausbruch oder einfacher Reisestil mit engen sozialen Kontakten) kann sie dennoch sinnvoll sein.
HIV-Infektionen, Mpox und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können auch durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
- Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.
Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen
Eine Ansteckung mit Tollwut erfolgt vorrangig über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. Bei Milzbrand handelt sich um eine bakterielle Infektion, die durch Kontakt mit erkrankten Huftieren (vor allem Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde und Wildtiere sowie deren Kadaver) übertragen werden kann und vorrangig im Nordosten/ Caprivi auftritt. Krim-Kongo-Fieber kann neben der Übertragung durch Zecken auch durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren (Blut oder Fleisch) übertragen werden. Vor allem in ländlichen Regionen kommen Giftschlangen vor.
- Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.
- Sollten Sie von einem Tier gebissen werden, begeben Sie sich in ärztliche Betreuung.
- Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten.
- Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe und Immunglobuline nicht oder nur sehr begrenzt im Land erhältlich sind.
- Beachten Sie unsere Hinweise zu Schlangenbissen.
Weitere Gesundheitsgefahren
Schistosomiasis ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann und vor allem im Norden des Landes (Provinzen West-Kavango, Ost-Kavango und Sambesi) vorkommt. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosomiasis übertragen werden.
- Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab.
Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen. Ggf. weitere Hinweise zu Brandsaison oder anderweitiger Saisonalität.
- Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index.
Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
- Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.
Reisen ans Meer in Verbindung mit Schwimmen und Wassersport können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen wie z.B. Wurminfektionen.
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
- Meiden Sie Strände, die auch von Tieren genutzt werden.
Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten und untersuchen. Beachten Sie unsere Informationen zum Tauchen.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Zoll Hinweise
Quelle: Auswärtiges Amt
Die Einfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 50.000 USD möglich, muss ab einem Betrag von 5.000 NAD jedoch bei Einreise deklariert werden.
Die Ausfuhr ist für Reisende auf den Betrag begrenzt, der eingeführt wurde.
Für Reisen zwischen den Mitgliedsstaaten der Southern African Customs Union SACU (Botsuana, Eswatini, Lesotho, Namibia und Südafrika) gibt es keine Beschränkungen.
Jagdwaffen müssen bei der Einreise an einem speziell eingerichteten Schalter im Gepäckabholbereich des Flughafens vorgezeigt werden. Die Nummer jeder Waffe wird in ein dort ausliegendes Antragsformular eingetragen. Aufgrund des Antrags wird dann sofort eine zeitlich begrenzte Waffenlizenz für Namibia erteilt. Die Einfuhr von Faustfeuerwaffen ist nicht gestattet.
Ein gültiger Jagdschein des Heimatlandes ist nicht erforderlich: Ausländische Jäger dürfen nur zusammen mit einem namibischen, staatlich lizenzierten Jagdführer bzw. Berufsjäger jagen. Dieser beschafft für die Jäger die nötige Jagderlaubnis vom namibischen Ministerium für Umwelt und Tourismus.
Ausfuhrbestimmungen
Bei der Ausfuhr von Antiquitäten und Souvenirs sind die Bestimmungen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) zu beachten. Produkte aus in Annex I zu diesem Übereinkommen aufgeführten Tieren dürfen nicht aus Namibia ausgeführt werden. Dies gilt auch, wenn sie in Schmuck oder Kleidung eingearbeitet sind (z. B. Elefantenhaarschmuck). Eine Ausfuhr von Produkten aus Tieren, die in Annex II aufgeführt sind, kommt möglicherweise mit einer entsprechenden Genehmigung in Frage. Hierüber sollten sich Reisende vor dem Kauf durch Rückfrage bei den namibischen Behörden oder beim deutschen Zoll vergewissern. Die Erteilung einer Ausfuhrgenehmigung aus Namibia beinhaltet nicht automatisch die Einfuhrgenehmigung nach Deutschland. Nähere Informationen bietet CITES.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Offizielle Reisehinweise

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Österreich
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Schweiz
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🇮🇹
Italien
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🇩🇪
Deutschland
Auswärtiges Amt

Weiteres zum Reiseland Namibia

Neben den geographischen Eckdaten oben gibt es praktische Aspekte, die das Bild des Reiselands abrunden: die politische Lage, Zahlungsmittel und Infrastruktur im Land, Naturgefahren wie saisonale Überschwemmungen im Norden sowie Gesundheitsthemen wie Malaria und Trinkwasser. Der Namibia-Dollar und der südafrikanische Rand sind beide gültige Zahlungsmittel; in Städten funktionieren Kreditkarten zuverlässig, in abgelegenen Regionen gelten andere Regeln. Auf Trekkingrouten sind Begegnungen mit Wildtieren möglich — das erfordert ein eigenes Maß an Vorbereitung. Die folgenden Hinweise fassen den aktuellen Stand zusammen — direkt aus den offiziellen Reise- und Sicherheitsinformationen des Auswärtigen Amtes.

Aktuelles
Quelle: Auswärtiges Amt
Treibstoffversorgung
Laut Informationen der staatlichen Namibia Wildlife Resorts (NWR) ist bei einigen der Tankstellen auf NWR-Lodges Treibstoff nur stark eingeschränkt bis gar nicht verfügbar. Betroffen sind nach Angaben von NWR insbesondere die folgenden Lodges: Halali Resort, Okaukuejo Resort, Terrace Bay Resort, Sesriem Camping-Platz sowie Ai/Ais Hotsprings & Spa.
- Achten Sie immer und insbesondere vor Fahrten in den Etosha-Nationalpark und andere abgelegene Regionen auf die für Ihre geplante Reiseroute notwendige Treibstoffmenge. Berücksichtigen Sie hierbei auch den ggf. durch Klimaanlage, Straßenverhältnisse, erhöhten Verbrauch, etc.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Sicherheit
Quelle: Auswärtiges Amt
Terrorismus
- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Innenpolitische Lage
Die politische Lage in Namibia gilt als stabil. Dennoch:
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen.
- Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Kriminalität
Eigentumsdelikte können in ganz Namibia vorkommen, insbesondere in Windhuk und in abgelegenen Gebieten. Es sind Überfälle auf Reisende durch teils schwer bewaffnete Kriminelle bekannt. Dabei werden auch Touristenunterkünfte (auch Campingplätze) gezielt ins Visier genommen.
In Windhuk ereignen sich Raubüberfälle vor allem an Sonn- und Feiertagen, wenn weniger Menschen unterwegs sind (z.B. auf Spaziergänger am Stadtrand wie Farm Windhuk, Avis Damm und Lovers Hill, aber auch mitten in der Innenstadt).
Vereinzelt wurden Reisende nach Übernahme eines Mietwagens gezielt vom Flughafen bis zu ihrer Unterkunft verfolgt, durch Ablenkungen (z.B. Hinweis auf einen angeblichen technischen Defekt) zum Anhalten gebracht und ausgeraubt. Dabei wurden u.a. Fahrzeuge mit Regierungskennzeichen benutzt.
Bei Nutzung von Taxis, in denen sich außer dem Fahrer bereits andere Personen befinden, besteht ein erhöhtes Risiko für Überfalle bzw. Diebstähle.
Reisende sind aufgrund der mitgeführten Kameraausstattung etc. bevorzugte Opfer von Raubüberfällen; auch Kreditkartenbetrug kommt häufig vor.
- Unternehmen Sie Spaziergänge, auch in der Innenstadt von Windhuk, möglichst ohne Wertsachen und Fotoausrüstung sowie ohne große Taschen/Rucksäcke; seien Sie im Stadtrandgebiet von Windhuk besonders vorsichtig.
- Vermeiden Sie Spaziergänge in der Dunkelheit.
- Seien Sie bei Fahrten im Land auch bei kurzen Zwischenstopps vorsichtig.
- Übernachten Sie nur in bewachten Unterkünften bzw. auf bewachten, offiziell registrierten Campingplätzen.
- Verriegeln Sie Fahrzeugtüren immer, behalten Sie Wertsachen auf Busreisen im Blick und lassen Sie sie in Fahrzeugen auch während der Fahrt nicht sichtbar liegen.
- Halten Sie nur an Tankstellen und belebten Rastplätzen an, an denen sich auch andere Personen befinden. Im Notfall rufen Sie die Polizei unter 10111.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf und führen Sie Kopien von Pass und Visum an anderer Stelle Ihres Gepäcks mit sich, speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
- Verstauen Sie Ihr Gepäck immer in Ihrem Kofferraum.
- Lassen Sie Ihre Wertsachen auch in Ihrer bewachten Unterkunft bzw. auf bewachten Campingplätzen nicht offen liegen.
- Nutzen Sie keine Taxis, in denen sich weitere Fahrgäste befinden und lassen Sie keine unbekannten Fahrgäste ins Taxi zusteigen.
- Nehmen Sie Wertsachen stets im Handgepäck mit und lassen Sie sich nicht überreden, diese im aufzugebenden Gepäck zu befördern.
- Nutzen Sie keine Geldautomaten auf offener Straße; geben Sie stattdessen Geräten in Einkaufszentren, Supermärkten oder Banken den Vorzug und lassen Sie sich nie von Fremden beim Geldabheben beobachten oder dabei helfen.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Geld/Kreditkarten
Quelle: Auswärtiges Amt
Landeswährung ist der namibische Dollar (NAD). Daneben wird im Alltag auch der südafrikanische Rand (ZAR) als Zahlungsmittel akzeptiert. Beide Währungen sind im Verhältnis 1:1 aneinandergekoppelt. Geldabhebungen sind mit allen gängigen Kreditkarten sowie Debitkarten (Girocard, Maestro) möglich.
- Lassen Sie sich Bankkarten für den Gebrauch im südlichen Afrika freischalten.
- Behalten Sie aufgrund zahlreicher Betrugsfälle möglichst während des gesamten Zahlungsvorgangs Ihre Karte im Auge, verlangen Sie in Restaurants ein mobiles Kartenlesegerät oder begleiten Sie das Personal zur Kasse.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Natur & Klima
Quelle: Auswärtiges Amt
Vor allem im September und Oktober kann es aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen zu Buschbränden kommen. Auch in Tourismusgebieten muss mit einer Beeinträchtigung der Infrastruktur gerechnet werden.
Insbesondere Gebiete im Norden Namibias zwischen der Etosha-Pfanne und der angolanischen bzw. sambischen Grenze können in der Regenzeit von Januar bis April von Überschwemmungen betroffen sein. Straßen können dann nur eingeschränkt nutzbar sein.
Trockenflussbetten („Rivières“) im ganzen Land können sich in der Regenzeit in kürzester Zeit zu reißenden Flüssen entwickeln.
- Erkundigen Sie sich vor Reisen z.B. beim namibischen Tourismusbüro oder landeskundigen Reiseveranstaltern zu möglichen Beeinträchtigungen.
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen.
- Befolgen Sie Anweisungen lokaler Behörden.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Gut zu wissen:

Obwohl an Namibias Küste kaum Regen fällt, tritt dort regelmäßig dichter Küstennebel auf. Ursache ist vor allem der kalte Benguelastrom, der die feuchte Meeresluft abkühlt. Der Nebel zieht weit in die Namib hinein und bildet dort eine lebenswichtige Feuchtigkeitsquelle für Flechten, Pflanzen und zahlreiche spezialisierte Tiere. So entsteht unmittelbar am Atlantik eine der trockensten Landschaften Afrikas, deren Ökosystem dennoch wesentlich vom Meer bestimmt wird.

Bekannte Ziele und Gipfel in Namibia

Nationalpark

Namib-Naukluft-Nationalpark

Der Namib-Naukluft-Nationalpark erstreckt sich über 49.768 km² zwischen Atlantikküste und Großer Randstufe in Westnamibia. Er umfasst Teile der Namib-Wüste, das Naukluft-Gebirge und die Lagune von Sandwich Harbour. Sossusvlei mit seinen bis zu 300 m hohen Sanddünen zählt zu den Hauptattraktionen des Parks.

Aussichtspunkt

Natural Arch Viewpoint

Der Natural Arch Viewpoint liegt im Spitzkoppe-Gebiet zwischen Usakos und Swakopmund in der Namib-Wüste. Der Aussichtspunkt bietet Blick auf die markanten Granitformationen der Pontok Mountains.

Stadt

Arandis

Arandis ist eine Bergbaustadt in der Erongo-Region Namibias mit 5.726 Einwohnern. Die 1994 zur Stadt erhobene Siedlung entstand als Arbeiterlager für die nahegelegene Rössing-Uranmine. Sie liegt strategisch günstig zwischen den Pontok Mountains und der Küste.

Gipfel 730 m

Arandisberg

Der Arandisberg erhebt sich als 730 m hoher Granitkuppe aus der namibischen Namib-Wüste. Der Gipfel besteht aus über 120 Millionen Jahre altem Granit und bildet einen markanten Inselberg in der Wüstenlandschaft. Exponiertes Felsklettern hohen Schwierigkeitsgrades prägt jede Besteigung.

Gipfel 1.584 m

Kleine Spitzkoppe

Die Kleine Spitzkoppe erhebt sich auf 1.584 m als markanter Granit-Inselberg aus der Namib-Wüste. Der kleinere Schwesterberg der Großen Spitzkoppe bietet anspruchsvolles Scrambling durch enge Felsspalten und exponierte Kammwanderungen.

Nationalpark

Dorob-Nationalpark

Der Dorob-Nationalpark erstreckt sich entlang der namibischen Atlantikküste zwischen Walvis Bay und Swakopmund. Der 2010 proklamierte Park verbindet den Namib-Naukluft-Nationalpark im Süden mit dem Skelettküsten-Nationalpark im Norden. Er bildet ein wichtiges Bindeglied im geplanten Namib-Skelettküste-Nationalpark.

Gipfel 1.343 m

Sugarloaf

Der Sugarloaf erhebt sich auf 1.343 m als markanter Satellitengipfel der Großen Spitzkoppe in der namibischen Namib-Wüste. Der Granitgipfel bietet anspruchsvolles Felsklettern mit Routen zwischen SA 17 und 25. Das extreme Wüstenklima und brüchige Gestein stellen besondere Herausforderungen dar.

Gipfel 1.728 m

Große Spitzkoppe

Die Große Spitzkoppe erhebt sich auf 1.728 m als markanter Granitgipfel aus der Namib-Wüste in Namibia. Der über 120 Millionen Jahre alte Inselberg überragt die Wüstenebene um 700 Höhenmeter. Technisch anspruchsvolles Felsklettern und extreme Trockenheit prägen jede Besteigung.

Gipfel 1.629 m

Pontok Mountains

Die Pontok Mountains erheben sich auf 1.629 m als Teil der Spitzkoppe-Gruppe aus der Namib-Wüste. Die Granitgipfel erfordern exponiertes Felsklettern bei extremer Trockenheit.

Gipfel 1.735 m

Groot Rooiberg

Der Groot Rooiberg erhebt sich auf 1.735 m als einer der kahlen Granitgipfel der Spitzkoppe-Gruppe in der Namib-Wüste. Die Inselberge ragen dramatisch aus den flachen Wüstenebenen heraus und bestehen aus mehr als 120 Millionen Jahre altem Granit.

Gipfel 1.886 m

Tumib

Der Tumib erhebt sich auf 1.886 m als einer der markanten Granitgipfel der Spitzkoppe in Namibia. Der Inselberg ragt dramatisch aus den flachen Ebenen der Namib-Wüste heraus. Jede Besteigung erfordert technisch anspruchsvolles Felsklettern hohen Schwierigkeitsgrades.

Gipfel 2.319 m

Hohenstein

Der Hohenstein erhebt sich mit 2.319 m als höchster Berg des Erongogebirges und zählt zu den höchsten Gipfeln Namibias. Der Granitgipfel liegt rund 50 km nördlich von Usakos in der Namib-Wüste.

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Häufig gestellte Fragen zum Reiseland Namibia

Brauchen deutsche Reisende ein Visum für Namibia?

Deutsche Staatsangehörige können visumfrei nach Namibia einreisen. Detaillierte Einreisebestimmungen, wie etwa Mindestgültigkeitsdauer des Reisepasses oder erlaubte Aufenthaltsdauer, sollten vorab beim Auswärtigen Amt geprüft werden, da diese Informationen kurzfristig angepasst werden können. Es empfiehlt sich, rechtzeitig vor Reiseantritt aktuelle Einreisehinweise einzuholen.

Wann ist die beste Reisezeit für Namibia?

Die beste Reisezeit für Namibia sind die Monate Juni bis August, da dann trockenes und angenehm kühles Wetter herrscht. Als zweite Reisesaison empfiehlt sich September bis November, wenn die Wildtiere verstärkt an Wasserstellen zu beobachten sind. Zu meiden sind die Monate Februar bis April, da dann die große Regenzeit mit Höchstniederschlägen und saisonalen Überschwemmungen zusammenfällt.

Was sind die Efundja-Überschwemmungen in Namibia und wie wirken sie sich auf Touren aus?

Efundja bezeichnet die saisonalen Überschwemmungen im Norden Namibias, die typischerweise zwischen Februar und April auftreten. Die Überschwemmungsebenen, sogenannte Oshanas, im Cuvelai-Etosha-Becken füllen sich dabei vollständig, und Straßen sowie Infrastruktur können unpassierbar oder beschädigt werden. Touren in den Norden des Landes sollten in dieser Zeit sorgfältig geplant oder vermieden werden. Die Küstenregionen der Namib sowie das südliche Namibia sind von Efundja in der Regel nicht betroffen.

Wie sicher ist Namibia für Bergtouristen und Naturreisende?

Namibia gilt als eines der freiesten und demokratischsten Länder Afrikas und ist laut Human Freedom Index 2025 das freieste Land auf dem afrikanischen Festland. Praktische Risiken für Reisende bestehen vor allem in Wildtierbegegnungen auf Trekkingrouten, darunter auch das stark gefährdete Schwarze Nashorn, sowie in saisonalen Überschwemmungen im Norden. Ländliche Straßen können nach Regen unpassierbar werden, weshalb ein gut ausgerüstetes 4x4-Fahrzeug für abgelegene Regionen empfehlenswert ist. In Städten sollte man sich zudem der bestehenden sozialen Ungleichheit bewusst sein und die üblichen Vorsichtsmaßnahmen treffen.

Wie hoch ist das Malariarisiko in Namibia und wie kann ich mich schützen?

Im Norden Namibias und im Caprivi-Streifen besteht ein erhöhtes Malariarisiko, das vor allem in und nach der Regenzeit relevant ist. Reisende sollten vor Reiseantritt mit einem Arzt eine geeignete Malaria-Prophylaxe absprechen. Zusätzlich sind Insektenschutz und Moskitonetze wichtige Schutzmaßnahmen. Bei Malaria-Verdacht sollte sofort medizinische Hilfe aufgesucht werden; wer in abgelegene Regionen reist, sollte Evakuierungsmöglichkeiten vorab klären. Die Trinkwasserqualität in ländlichen Gebieten ist ebenfalls zu beachten, da Grundwasser für etwa 80 Prozent des Landes die Hauptversorgungsquelle darstellt.

Welche Währung gilt in Namibia und wie komme ich an Bargeld?

Die offizielle Währung Namibias ist der Namibia-Dollar (NAD). Zusätzlich wird der Südafrikanische Rand landesweit als Zahlungsmittel akzeptiert. In Städten wie Windhoek, Swakopmund und Walvis Bay sind Geldautomaten gut verfügbar. In ländlichen und abgelegenen Gebieten sowie in Wildtierkonservanzien ist Bargeld jedoch unverzichtbar, da Kartenzahlung dort oft nicht möglich ist.

Welche körperliche Fitness brauche ich für Touren in Namibia?

Die Fitnessanforderungen in Namibia sind je nach Tour sehr unterschiedlich. Ökotourismus, Wildtiertouren und 4x4-Fahrten sind für ein breites Publikum mit moderater Fitness geeignet. Anspruchsvoller sind hingegen Wanderungen im Fish River Canyon, die eine solide Grundkondition erfordern. Eine Höhenanpassung ist nicht notwendig, da der höchste Punkt Namibias, der Königstein, lediglich 2.573 Meter erreicht.

Welche Ausrüstung sollte ich für eine Namibia-Reise einpacken?

Für Namibia empfiehlt sich leichte Wanderausrüstung, die für heiße und trockene Bedingungen geeignet ist, sowie umfangreicher Sonnenschutz, da das Land über 300 Sonnentage pro Jahr verzeichnet. Wegen der extremen Tagestemperaturschwankungen von bis zu 30 Grad Celsius im Zentralplateau und der Kalahari ist das Schichtprinzip beim Kleiden wichtig. An der Küste sollte man sich auf dichten Nebel und den sogenannten Bergwind vorbereiten, der Sandstürme verursachen kann, weshalb eine Schutzbrille empfehlenswert ist. Für den Norden gehört ein Erste-Hilfe-Set mit Malariaprophylaxe sowie ausreichend Trinkwasser und Wasseraufbereitungsmittel zur Pflichtausrüstung.

Benachbarte Länder

Südafrika