Portugal liegt im äußersten Südwesten Europas auf der Iberischen Halbinsel. Das Land grenzt im Norden und Osten an Spanien; im Westen und Süden öffnet es sich zum Atlantischen Ozean. Zum Staatsgebiet gehören neben dem Festland die autonomen Regionen Madeira und die Azoren. Die Fläche beträgt 156.597 km². Das alpine Profil des Landes wird von insularen Gipfeln geprägt. Der höchste Punkt ist der Vulkankegel Pico auf den Azoren mit 2.351 m. Die Topographie des Festlands reicht von der Meeresküste bis auf 1.993 m im nördlichen und zentralen Gebirgsland. Dort liegen 95 % aller Flächen über 400 m nördlich des Tejo, durchschnitten von tiefen Flusstälern der Flusssysteme Tejo, Douro, Minho und Guadiana.
Portugal ist eine semipräsidentielle demokratische Republik mit rund 10,7 Millionen Einwohnern. Die Hauptstadt Lissabon zählt knapp 575.739 Einwohner. Die Amtssprache Portugiesisch gehört mit rund 250 Millionen Muttersprachlern zu den meistgesprochenen Sprachen der Welt. Daneben sind Mirandês und Barranquenho als Regionalsprachen verbreitet. 67,5 % der Bevölkerung sprechen zwei Sprachen. Die Bevölkerung ist zu 80,2 % römisch-katholisch geprägt; 14,1 % sind konfessionslos. Der Vulkankegel Pico besitzt seit jeher kulturelle Bedeutung für die Inselbevölkerung der Azoren. Die historisch als Bewässerungskanäle angelegten Levada-Pfade auf Madeira wurden im späten 20. Jahrhundert als Wanderwege erschlossen und begründeten den organisierten Naturtourismus als eigenständiges Reisesegment.