Bergsteigerschule Zugspitze
Land

Uganda

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Uganda liegt in Ostafrika beiderseits des Äquators und grenzt an Kenia, den Südsudan, die Demokratische Republik Kongo, Ruanda und Tansania. Große Teile des Landes liegen auf einem mehr als 1.000 m hohen Plateau, in das der Viktoriasee, der Albertsee und zahlreiche Flusstäler eingebettet sind. Im Westen bricht das Gelände zum Ostafrikanischen Grabenbruch ab und steigt unmittelbar dahinter im Ruwenzori-Gebirge wieder zu einem echten Hochgebirge an. Auf dem Mount Stanley erreicht die Margherita-Spitze 5.109 m und bildet den höchsten Punkt Ugandas sowie den dritthöchsten Gipfel Afrikas. Trotz seiner Lage unmittelbar am Äquator tragen die höchsten Berge noch kleine Gletscher. Nebelwälder, Moore, Riesenlobelien und afroalpine Vegetation verleihen dem Ruwenzori eine für Afrika außergewöhnliche Hochgebirgslandschaft. Der Ruwenzori-Mountains-Nationalpark gehört zum UNESCO-Welterbe.

Uganda ist eine Präsidialrepublik mit mehr als 50 Millionen Einwohnern und der Hauptstadt Kampala am Nordufer des Viktoriasees. Das Land ist ethnisch und sprachlich außerordentlich vielfältig; zu den größeren Bevölkerungsgruppen gehören unter anderem die Baganda, Banyoro und Acholi. Englisch und Swahili sind Amtssprachen, daneben werden zahlreiche afrikanische Sprachen gesprochen, darunter das weit verbreitete Luganda. Die große Mehrheit der Bevölkerung gehört christlichen Kirchen an, daneben ist insbesondere der Islam verbreitet. Die heutige kulturelle Vielfalt spiegelt auch die Geschichte zahlreicher vorkolonialer Königreiche wider, von denen das Königreich Buganda bis heute eine besondere kulturelle Bedeutung besitzt.

Bekannte Ziele und Gipfel in Uganda
Margherita Peak (Mount Stanley) 5.109 m
Elizabeth Peak 4.929 m
Phillip Peak 4.920 m
Elena 4.968 m
Moebius 4.916 m
Währung
Uganda-Schilling
Amtssprachen
Englisch, Suaheli
Zeitzone
UTC+03:00
Sommerzeitregel
Keine Sommerzeit (Ganzjährig gleicher UTC-Offset)
Einreise
Reisepass + Visum
Visum Art
Visa on Arrival

Einreise & Aufenthalt

Quelle: Auswärtiges Amt
Einreise Hinweise

letzte Aktualisierung: 28.08.26 14:19 Uhr durch das Auswärtiges Amt

Einreise-Stufe: Reisepass + Visum
Visum-Typ: Visa on Arrival
Visum-Kosten: keine genaue Information
Mindestgültigkeit Ausweisdokument: 6 Monate (ab Einreise)
Quelle: Auswärtiges Amt

Vollständiger Text vom Auswärtigen Amt

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
- Reisepass: Ja
- Vorläufiger Reisepass: Ja
- Personalausweis: Nein
- Vorläufiger Personalausweis: Nein
- Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen:
Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.
Reisende sollten ihren Pass oder eine Passkopie während des Aufenthalts stets mit sich führen.
Am Flughafen Entebbe ist bei Abflug und Ankunft vor dem Betreten des Flughafens ein Online-Formular zum Gesundheitszustand und Aufenthaltsorten in den letzten 21 Tagen auszufüllen und einzureichen.
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Uganda ein Visum.
Das Visum kann ausschließlich online über das Uganda E-Immigration System beantragt werden.
Dabei sind eingescannte Passkopien, Passbilder und ggf. andere Nachweise hochzuladen.
Die Visumsgebühr hängt von der Art des Visums ab und wird im Antragsverfahren angezeigt. Ein Touristenvisum kostet derzeit 50 USD, die Gebühr muss vorab online bezahlt werden. Nach Überprüfung des Antrags erhalten Reisende einen „approval letter“ per E-Mail.
Das eigentliche Visum wird bei Vorlage von Pass, Originaldokumenten und „approval letter“ bei Einreise erteilt.
Für die Beantragung anderer Aufenthaltstitel (z.B. „Entry Permit“ für Freiwillige) können andere Zahlungsmodalitäten gelten. Nähere Informationen bietet das Uganda E-Immigration System.
Zu weiteren Gesundheitsfragen bei Einreise siehe Gesundheit.
Überschreitung des Visums
Wird die bei Einreise in den Pass eingetragene Aufenthaltsdauer überschritten, ist pro Tag eine Geldbuße von 100 USD fällig.
- Prüfen Sie genau, welche Aufenthaltsdauer in Ihrem Pass bei Einreise eingetragen wird und beantragen Sie ggf. innerhalb dieses Zeitraums eine Verlängerung oder einen Ihrem Aufenthaltszweck entsprechenden Aufenthaltstitel.
Minderjährige
Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise von Minderjährigen bekannt.
- Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine Einverständniserklärung für Minderjährige.
Einfuhrbestimmungen
Devisen können in unbegrenzter Höhe eingeführt werden und sind nicht deklarierungspflichtig.
Die Einfuhr von Waffen und Drogen aller Art ist strikt verboten. Das Mitführen von einer Flasche Alkohol oder Wein ist abgabenfrei.
Wertvolle elektronische Geräte sollten bei der Einreise deklariert werden, sofern der Umfang der mitgeführten Geräte den üblichen Rahmen von Reisegepäck übersteigt.
Die Einfuhr pornografischen Materials ist nicht gestattet.
Tiere
Bei der Einfuhr von Haustieren ist ein maximal sechs Tage vor der Einreise ausgestelltes Gesundheitszeugnis eines zugelassenen Veterinärs mit dem Nachweis einer Tollwutimpfung mitzuführen, die mindestens 30 Tage und maximal 12 Monate vor der Einreise erfolgt sein muss.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Gesundheitliche Empfehlungen
Pflichtimpfung bei Einreise
Keine
Empfohlene Impfungen
Hepatitis A Hepatitis B Typhus Tollwut Gelbfieber Meningokokken Cholera Polio Masern Dengue-Fieber
Quelle: Auswärtiges Amt
Siehe Aktuelles
Impfschutz
Pflichtimpfungen:
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.
Reiseimpfungen:
Es sind Impfungen gegen Hepatitis A und Poliomyelitis empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya- und Denguefieber, Hepatitis B, Meningokokken ACWY, Tollwut und Typhus angeraten. Eine Cholera-Impfung ist i.d.R. nicht notwendig.
Standardimpfungen:
Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Aufgrund wiederholter Ausbrüche sollte insbesondere ein adäquater Impfschutz für Masern sichergestellt werden.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung in Uganda ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Außerhalb der großen Zentren in Kampala fehlt vielerorts medizinisches Fachpersonal. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden. Notfall- und Basisversorgung sind in den großen staatlichen Krankenhäusern sowie einigen Privatkliniken gewährleistet. Die Apotheken verfügen in den großen Zentren über die wichtigen Standardmedikamente und haben außerhalb zumindest ein begrenztes Sortiment wichtiger Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor. Bitte beachten Sie, dass fast immer Vorkasse zu leisten ist.
- Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
- Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
- Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.
Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen
Gelbfieber und Malaria sind schwerwiegende Erkrankungen, die durch Mücken übertragen werden. Es besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.
Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können: Chikungunya-Fieber, Denguefieber, Leishmaniasis, lymphatische Filariosen, Rift-Valley-Fieber, West-Nil-Fieber und Zikavirus-Infektionen.
- Schützen Sie sich tagsüber, in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
- Eine Impfung gegen Gelbfieber ist nicht mehr vorgeschrieben. Bei Weiterreise in einen Drittstaat, etwa Ruanda, kann jedoch der Nachweis einer Gelbfieberimpfung erforderlich sein, weil Uganda nach wie vor als Gelbfiebergebiet eingestuft wird. Es gibt eine Impfung gegen Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.
- Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
Die in Uganda vorkommende Erkrankung Krim-Kongo-Fieber sowie Afrikanisches Zeckenbissfieber, eine Rickettsiose, wird durch Zecken übertragen.
- Schützen Sie sich bei naturnahen Aufenthalten vor Zecken und Tsetsefliegen. Suchen Sie Ihren Körper nach dem Aufenthalt im Freien sorgfältig ab, siehe Schutz vor Insekten.
Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene
Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Cholera hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E) und Typhus treten auch bei Reisenden auf. In Uganda wurde Poliomyelitis (cVDPV-2) nachgewiesen.
- Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
- Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A- und Typhus-Impfung beraten.
- Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Es wird eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe Poliomyelitis-Impfung.
- Lassen sich hinsichtlich einer Cholera-Impfung beraten, falls Sie längerfristig in Choleraepidemiegebieten z.B. als medizinisches Personal oder Katastrophenhelfer tätig sind.
Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen
Siehe Aktuelles
In Uganda besteht ein Risiko für Erkrankungen wie Meningokokken-Erkrankungen und Tuberkulose. Diese werden durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen. Die höchsten Erkrankungszahlen von Meningokokken-Erkrankungen treten in der Trockenzeit von Januar bis Februar und Juni bis Juli auf. Frühere Ausbrüche von Ebolafieber und Marburgfieber (zuletzt 2026) sind beschrieben worden.
- Halten Sie sich grundsätzlich von krank wirkenden Personen fern. Besuchen Sie keine Beerdigungen oder Krankenhäuser.
- Beachten Sie lokale Warnungen.
- Lassen Sie sich bzgl. einer Meningokokken ACWY- Impfung ärztlich beraten.
HIV-Infektionen und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
- Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
- Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.
Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen
Leptospirose wird durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Eine Ansteckung mit Tollwut erfolgt vor allem über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. Rift-Valley-Fieber wird u.a. durch den Kontakt mit Schlacht- und Milchprodukten infizierter Tiere übertragen. Bei Milzbrand handelt sich um eine bakterielle Infektion, die durch Kontakt mit erkrankten Huftieren (vor allem Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde und Wildtiere sowie deren Kadaver) übertragen werden kann. In Uganda leben eine Reihe gefährlicher, teils nachtaktiver Giftschlangen, giftiger Spinnen und Skorpione. Daneben kommen auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung wie z. B. auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen und Hundertfüßer vor.
- Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.
- Sollten Sie von einem Hund, einer Giftschlange oder von einem anderen giftigen Tier gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung. Gegengifte sind nur begrenzt erhältlich.
- Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.
- Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten.
- Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe nur begrenzt in Uganda und Immunglobuline allenfalls in Kampala erhältlich sind.
- Beachten Sie bei Schlangenbissen die Hinweise, siehe Erste Hilfe bei Schlangenbissen.
Weitere Gesundheitsgefahren
Schistosomiasis ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosomiasis übertragen werden.
Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab.
Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.
- Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index.
- Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
- Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.
- Reisen in große Höhe, insbesondere im Ruwenzori-Gebirge, können mit besonderen Gefahren verbunden sein.
- Beachten Sie unsere Informationen zur Höhenkrankheit.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Zoll Hinweise
Quelle: Auswärtiges Amt
Devisen können in unbegrenzter Höhe eingeführt werden und sind nicht deklarierungspflichtig.
Die Einfuhr von Waffen und Drogen aller Art ist strikt verboten. Das Mitführen von einer Flasche Alkohol oder Wein ist abgabenfrei.
Wertvolle elektronische Geräte sollten bei der Einreise deklariert werden, sofern der Umfang der mitgeführten Geräte den üblichen Rahmen von Reisegepäck übersteigt.
Die Einfuhr pornografischen Materials ist nicht gestattet.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Offizielle Reisehinweise

Wähle deine Staatsangehörigkeit für die aktuellen Hinweise deines Außenministeriums.

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Österreich
BMEIA Österreich
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Schweiz
EDA Schweiz
🇮🇹
Italien
Farnesina Italien
🇩🇪
Deutschland
Auswärtiges Amt

Weiteres zum Reiseland Uganda

Neben den geographischen und alpinhistorischen Eckdaten oben gibt es praktische Aspekte, die das Bild des Reiselands vervollständigen: die politische Lage und Sicherheitssituation, Zahlungsmittel im Feld — außerhalb Kampalas dominiert Bargeld in ugandischen Schilling —, Naturgefahren wie Erdbeben entlang des Ostafrikanischen Grabensystems, Erdrutsche im Hochgebirge sowie gesundheitliche Risiken durch tropische Erkrankungen. Hinzu kommen Einreiseformalitäten, Impfempfehlungen und Trinkwassersicherheit — Themen, die im Hochgebirge wie im Tiefland gleichermaßen relevant sind. Die folgenden Hinweise fassen den aktuellen Stand zusammen — direkt aus den offiziellen Reise- und Sicherheitsinformationen des Auswärtigen Amtes.

Aktuelles
Quelle: Auswärtiges Amt
Ebolafieber
Am 15. Mai 2026 wurde in der Demokratischen Republik Kongo ein Ebolafieber-Ausbruch ausgehend von der Provinz Ituri gemeldet.
Uganda hat am 15. Mai 2026 ebenfalls einen Ebolafieber-Ausbruch bestätigt, der inzwischen von der WHO als beendet erklärt wurde. Sowohl in der Demokratischen Republik Kongo wie auch in Uganda wurde das Bundibugyo-Ebolavirus nachgewiesen. Im Gegensatz zu den Ebola-Zaire-Stämmen gibt es derzeit weder zugelassene spezifische Therapeutika noch Impfstoffe gegen das Bundibugyo-Ebolavirus.
Die WHO erklärte den aktuellen Ausbruch am 17. Mai 2026 zum „Public Health Emergency of International Concern (PHEIC)“.
In der Demokratischen Republik Kongo bestehen weiterhin erhebliche Unklarheiten hinsichtlich der tatsächlichen Infektionszahlen, der geografischen Ausbreitung des Ausbruchs sowie der epidemiologischen Verknüpfungen zwischen bestätigten und vermuteten Fällen.
Seit Ende Mai 2026 ist die Grenze zur Demokratischen Republik Kongo vorübergehend geschlossen. Ausnahmeregelungen bestehen für medizinische, humanitäre und sicherheitsrelevante Einsätze sowie für Lebensmittel- und Frachttransporte.
Reisende sollten sich nach Aufenthalten in Uganda weiterhin vor Weiterreise in andere Staaten bei den dort zuständigen Stellen erkundigen, ob und ggf. unter welchen Auflagen (z.B. verstärkte gesundheitstechnische Kontrollen oder Quarantäne) die Einreise ins Zielland möglich ist.
Weiterhin gilt:
- Halten Sie sich streng an die Auflagen der Behörden.
- Sehen Sie von nicht notwendigen Besuchen in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen, der Teilnahme an Beerdigungen und dem Aufenthalt in großen Menschenmengen ab.
- Meiden Sie jeden Kontakt mit Erkrankten und Verdachtsfällen sowie deren Körperflüssigkeiten.
- Berühren Sie keine lebendigen und toten Wildtiere und verzehren Sie keine Wildtierprodukte.
- Melden Sie sich bei entsprechenden Symptomen bis zu 21 Tage nach Aufenthalt in Uganda telefonisch bei einem ärztlichen Dienst, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Sicherheit
Quelle: Auswärtiges Amt
Von nicht notwendigen Reisen in den Semliki-Nationalpark wird derzeit dringend abgeraten.
Von nicht notwendigen Reisen in das übrige Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo (20 km zum Grenzverlauf) wird derzeit abgeraten.
Bei Reisen
- in den Queen-Elisabeth-Nationalpark,
- in die Nationalparks „Mgahinga Gorilla National Park“, „Bwindi“ oder „Ruwenzori“,
- zu den Vulkanen Sabyinyo, Gahinga und Muhavura,
- im nordöstlichen Grenzgebiet zu Kenia (Karamoja),
sind Reisende dazu aufgefordert, besondere Vorsicht walten zu lassen, die Begleitung Ortskundiger in Betracht zu ziehen und sich zeitnah bei lokalen Sicherheitskräften über die aktuelle Sicherheitssituation vor Ort zu informieren.
Terrorismus
Es besteht weiterhin die Gefahr terroristischer Anschläge in ganz Uganda, von denen auch Ausländer betroffen sein können. Zuletzt gab es in der Nacht zum 1. November 2025 Angriffe auf Sicherheitseinrichtungen und eine Schule in den Städten Kasese und Fort Portal, am 19. und 25. Dezember 2023 gab es Angriffe auf zwei Dörfer südlich des Kibale-Nationalparks.
Im September und Oktober 2023 kam es zu mehreren Anschlägen in der Region Kasese und im Queen-Elizabeth-Nationalpark. Dabei kamen auch zwei ausländische Touristen ums Leben. Die ugandischen Behörden haben ihre Sicherheitsvorkehrungen in der Region, insbesondere an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo, in der Folge ausgeweitet.
2021 kam es zu mehreren Anschlägen in der Region Kampala. Hierbei ereigneten sich im Zentrum von Kampala (Nakasero) zwei Bombenanschläge mit Todesopfern und Verletzten.
- Lassen Sie bitte besondere Vorsicht walten.
- Ziehen Sie die Begleitung durch Ortskundige in Betracht und informieren sich zeitnah bei lokalen Sicherheitskräften über die aktuelle Sicherheitssituation vor Ort.
- Sollten Sie sich aktuell in einem der Parks befinden, halten Sie engen Kontakt zu den Sicherheitskräften.
- Seien Sie insbesondere an belebten Orten wie Einkaufszentren und bei Veranstaltungen mit großen Menschenansammlungen, wie z. B. Konzerten, Gottesdiensten, Sportveranstaltungen, etc. sehr aufmerksam und vorsichtig. Entfernen Sie sich umgehend, wenn Sie etwas Ungewöhnliches beobachten und wenden Sie sich schnellstmöglich an die lokalen Sicherheitskräfte.
- Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Innenpolitische Lage
Politische Spannungen und vereinzelt auftretende spontane Kundgebungen sowie ein hartes Einschreiten der Sicherheitskräfte können nicht ausgeschlossen werden.
Unruhen in der Demokratischen Republik Kongo und im Südsudan wirken sich gelegentlich auf angrenzende Gebiete in Uganda aus, insbesondere durch Zustrom von Flüchtlingen. Damit verbunden ist eine starke Militärpräsenz in der Grenzregion. Gelegentliche Auseinandersetzungen kommen in unmittelbarer Grenznähe vor, sodass auch der Besuch der ugandischen Nationalparks in diesem Gebiet - insbesondere des Semliki-Nationalparks, des Rwenzori-Nationalparks und des südlichen Teils des Queen-Elizabeth-Nationalparks (Ishasha) - Gefahren bergen kann.
- Seien Sie bei Reisen innerhalb Ugandas stets vorsichtig und wachsam.
- Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen grundsätzlich weiträumig und entfernen Sie sich umgehend, wenn Sie Auseinandersetzungen in Ihrer Nähe beobachten.
- Befolgen Sie Anweisungen der Sicherheitskräfte.
- Tragen Sie sich unabhängig von der Dauer Ihres Aufenthalts in die Krisenvorsorgeliste (auch als App für iOS und Android) des Auswärtigen Amts ein und achten Sie darauf, dass Ihre dort hinterlegten Daten stets aktuell und vollständig sind. Schalten Sie die Funktion der Notfallbenachrichtigung per SMS frei, damit Sie auch ohne Internetzugang über wichtige Entwicklungen der Sicherheitslage informiert werden können.
- Erkundigen Sie sich vor Besuchen der ugandischen Nationalparks im Südwesten und Westen unbedingt über die aktuelle Sicherheitslage vor Ort.
- Meiden Sie das unmittelbare Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo möglichst und beachten Sie die dortige Teilreisewarnung.
- Seien Sie auch im Grenzgebiet zu Südsudan besonders vorsichtig und beachten Sie die dort geltende Reisewarnung.
- Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate ist erhöht. Landesweit sind bewaffnete Überfälle, Autodiebstähle und –raub („Carjacking“) sowie Entführungen möglich, auch gegenüber Ausländern.
Es kommt gerade in Kampala immer wieder zu, von Motorradtaxi-Fahrern verübten, Raubüberfällen auf Fußgänger. Diese Überfälle finden vermehrt auch tagsüber statt. Fußgänger werden von den schnell heranfahrenden „Boda-Bodas“ überrascht, brutal niedergeschlagen und ausgeraubt, oder es wird versucht, im Vorbeifahren die Handtasche oder den Rucksack zu entreißen. Dabei sind Verletzungen möglich.
Auch Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl, Handtaschenraub und Hoteleinbrüche kommen regelmäßig vor. Die Gefahren sind bei Dunkelheit besonders groß.
Diebstähle aus Fahrzeugen können bei verkehrsbedingtem Halt im Straßenverkehr erfolgen, wie z.B. im Stau, an Kreuzungen bzw. im langsamen Verkehrsfluss.
Entlang der Grenze zu Kenia in der Region Karamoja sowie beim Besuch des Kidepo-Nationalparks nahe der südsudanesischen Grenze besteht ein erhöhtes Risiko von Übergriffen bewaffneter Banden.
- Verzichten Sie nach Einbruch der Dunkelheit auf Spaziergänge, insbesondere abseits der Hauptstraßen im Zentrum Kampalas.
- Seien Sie besonders aufmerksam, wenn Sie in Kampala zu Fuß unterwegs sind, und meiden Sie ruhige Nebenstraßen mit weniger Verkehr.
- Halten Sie Ihr Mobiltelefon nicht in der Hand und tragen Sie Ihre Tasche stets auf der straßenabgewandten Seite.
- Leisten Sie keinen Widerstand, wenn Sie ausgeraubt werden.
- Vermeiden Sie Nachtfahrten außerhalb von Kampala und der Hauptstrecke nach Entebbe.
- Halten Sie Fenster und Türen im Hotel wie auch in Fahrzeugen stets verschlossen und verriegelt und lassen Sie keine Wertsachen sichtbar liegen.
- Vermeiden Sie bei Reisen in die Region Karamoja im Nordosten einen Aufenthalt direkt an der Grenze zu Kenia.
- Halten Sie auch möglichst Abstand zur Grenze zu Südsudan und bewegen sich dort nur in Begleitung erfahrener Führer oder Reiseveranstalter.
- Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
- Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.
- Lassen Sie Getränke und Speisen in Lokalen nie unbeaufsichtigt.
- Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und insbesondere im Kreuzungsbereich um den Clock Tower und die Industrial Zone in Kampala besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
- Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Geld/Kreditkarten
Quelle: Auswärtiges Amt
Landeswährung ist der Uganda-Schilling (UGX). Der Umtausch von EUR in Landeswährung ist am internationalen Flughafen Entebbe, in Kampala und in größeren Städten möglich. USD werden landesweit nur akzeptiert bzw. gewechselt, wenn es sich um neue Scheine (ab 2006) handelt. Kreditkarten werden von Fluggesellschaften sowie von Hotels und Touristenunterkünften der gehobenen Kategorie akzeptiert. An Geldautomaten verschiedener Banken kann mit der Visa-Karte Bargeld abgehoben werden, an Geldautomaten der Stanbic Bank und einiger anderer Banken auch mit der Debitkarte (Girocard, mit Maestro). Diese Möglichkeit ist nicht immer verfügbar. Der Höchstbetrag, der mit Kredit- oder Debitkarte abgehoben werden kann, schwankt zwischen 500.000 und 4.000.000 UGX pro Tag.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Natur & Klima
Quelle: Auswärtiges Amt
Uganda liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann.
Mit den Virunga-Vulkanen im Ostafrikanischen Grabenbruch liegen acht Vulkane im Grenzgebiet zwischen Ruanda, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo.
Im Hochland Ugandas herrscht tropisches Klima.
Das Bergsteigen in großen Höhen ist mit erheblichen Risiken verbunden (insbesondere durch Steinschlag). Die Besteigung des Margherita Peak im „Ruwenzori“-Nationalpark ist technisch anspruchsvoll und gefährlich; Kenntnisse des Hochgebirgsgeländes, entsprechende technische Fertigkeiten und körperliche Fitness sind erforderlich, siehe auch Gesundheit – Weitere Gesundheitsgefahren. Vor der Planung einer Besteigung sollte unbedingt die voraussichtliche Wetterlage geprüft und genaue Informationen zum Zugang zum Gipfel eingeholt werden.
In den Regenzeiten, üblicherweise von März bis Mai sowie von September bis November, kommt es regelmäßig zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
- Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben und Vulkanen vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland. Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt das Auswärtige Amt nicht.

Gut zu wissen:

Im Bwindi Impenetrable National Park im Südwesten Ugandas lebt ein bedeutender Teil der weltweit nur noch gut 1.000 Berggorillas. Geführte Trekkingtouren ermöglichen Begegnungen mit habituierten Gorillafamilien in ihrem natürlichen Lebensraum. Gleichzeitig stehen die Bergwälder der Grenzregion unter Druck: illegale Holzwirtschaft und der Schmuggel von Holzkohle bedrohen den Lebensraum. Besonders im benachbarten kongolesischen Virunga-Nationalpark ist der illegale Holzkohlehandel ein einträgliches Geschäft, an dem auch bewaffnete Gruppen verdienen.

Reisen in Uganda

Bekannte Ziele und Gipfel in Uganda

Gipfel 5.109 m

Margherita Peak (Mount Stanley)

Der Margherita Peak erhebt sich auf 5.109 m als höchster Gipfel des Mount Stanley im ostafrikanischen Ruwenzori-Gebirge. Der vierthöchste Berg Afrikas liegt direkt auf der Grenze zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo. Als höchster nicht-vulkanischer Gipfel des Kontinents ist er trotz äquatornaher Lage ab 4.800 m vergletschert.

Gipfel 4.929 m

Elizabeth Peak

Der Elizabeth Peak erhebt sich auf 4.929 m am Mount Baker im Ruwenzori-Gebirge an der Grenze zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo. Der nach Königin Elisabeth II. benannte Gipfel zählt zu den sechs Hauptmassiven des ostafrikanischen Hochgebirges.

Gipfel 4.920 m

Phillip Peak

Der Phillip Peak erhebt sich auf 4.920 m als Nebengipfel des Mount Stanley im Ruwenzori-Gebirge. Der Gipfel liegt auf dem vergletscherten Stanley-Plateau an der Grenze zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo.

Gipfel 4.968 m

Elena

Der Elena erhebt sich auf 4.968 m im Rwenzori Gebirge an der Grenze zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo. Der Gipfel liegt im vergletscherten Hochgebirge des ostafrikanischen Grabens.

Gipfel 4.916 m

Moebius

Der Moebius (4.916 m) erhebt sich im ugandisch-kongolesischen Rwenzori Gebirge. Der Peak wurde kürzlich in Cheptegei Peak umbenannt und dient als zugängliche Alternative zu höheren Gipfeln wie dem Margherita Peak.

Gipfel 4.977 m

Savoia

Der Savoia erhebt sich auf 4.977 m als einer der Nebengipfel des Mount Stanley im Ruwenzori-Gebirge. Der Gipfel liegt im Stanley-Massiv zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo. Die Besteigung erfolgt über tropische Gletscher im Rahmen von Ruwenzori-Expeditionen.

Gipfel 5.091 m

Alexandra Peak (Mount Stanley)

Der Alexandra Peak erhebt sich auf 5.091 m als zweithöchster Gipfel des Mount Stanley im Ruwenzori-Gebirge. Der Gipfel liegt auf dem Stanley Plateau, einem der größten Gletschergebiete Afrikas.

Gipfel 5.087 m

Albert Peak

Der Albert Peak erhebt sich auf 5.087 m als dritthöchster Gipfel des Mount Stanley im Ruwenzori Gebirge an der Grenze zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo. Der nach Prinz Albert von Belgien benannte Gipfel ist Teil des höchsten nicht-vulkanischen Bergmassivs der Welt.

Gipfel 4.860 m

Kitasamba

Der Kitasamba erhebt sich auf 4.860 m als einer der Gipfel des Mount Stanley im Ruwenzori Gebirge. Der Berg gilt den Bakonjo als Wohnsitz ihres Hauptgottes Kitasamba.

Gipfel 4.890 m

Vittorio Emanuele

Der Vittorio Emanuele erhebt sich auf 4.890 m als höchster Gipfel des Mount Speke im Ruwenzori Gebirge. Der Berg bildet den zweithöchsten Gipfel der ugandisch-kongolesischen Grenzregion.

Gipfel 4.890 m

Mount Etonga

Der Mount Etonga erhebt sich auf 4.890 m im Ruwenzori Gebirge an der Grenze zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo. Der Gipfel gehört zu den weniger bekannten Fünftausendern des ostafrikanischen Hochgebirges.

Nationalpark

Nationalpark Virunga

Der Nationalpark Virunga wurde 1925 in der Demokratischen Republik Kongo gegründet und ist damit der älteste Nationalpark Afrikas. Das 7.900 km² große Schutzgebiet erstreckt sich von den Virunga-Vulkanen bis zum Ruwenzori-Gebirge. Seit 1979 UNESCO-Welterbe, steht der Park seit 1994 auf der Roten Liste gefährdeter Welterbestätten.

Unsere Guides.

Unsere erfahrenen und zuverlässigen Guides führen dich sicher durch dein alpines Abenteuer und teilen ihre Leidenschaft für die Berge mit dir. Hier lernst du sie kennen.

Frag unsere Experten.

Du hast Fragen oder Dir ist etwas unklar? Unsere Officeteam hilft dir bei Fragen zu Ausrüstung, Tourenberatung oder einfach allgemeinen Fragen zu deinem Bergabenteuer.

Häufig gestellte Fragen zum Reiseland Uganda

Brauchen deutsche Reisende ein Visum für Uganda?

Ja, für die Einreise nach Uganda ist ein Visum erforderlich. Es kann bei der Ankunft (Visa on Arrival) oder vorab beantragt werden. Besonders praktisch ist das East African Tourist Visa, das Mehrländer-Reisen durch Uganda, Kenia und Ruanda mit einem einzigen Dokument ermöglicht. Konkrete Gebühren und Gültigkeitsdauern variieren und sollten direkt bei der ugandischen Botschaft erfragt werden, da aktuelle Informationen in den offiziellen Quellen empfohlen werden.

Wie lange muss mein Reisepass für eine Uganda-Reise noch gültig sein?

Für die Einreise nach Uganda sollte der Reisepass mindestens noch 6 Monate über das geplante Reisedatum hinaus gültig sein. Es empfiehlt sich, die Gültigkeit des Dokuments frühzeitig vor der Abreise zu überprüfen, um Probleme bei der Einreise zu vermeiden.

Wann ist die beste Reisezeit für Uganda?

Die beste Reisezeit für Uganda sind die Trockenmonate Juni bis August sowie Dezember bis Februar. In diesen Perioden sind die Wege in den Nationalparks besser begehbar und das Gorilla-Trekking angenehmer. Die Regenzeiten von März bis Mai und Oktober bis November sind für Trekking ungünstig, auch das Malariarisiko steigt dann.

Wie beeinflussen die Regenzeiten das Trekking in Uganda?

Uganda hat zwei Regenzeiten: die lange von März bis Mai und die kurze von Oktober bis November. Während dieser Monate werden die Wege in den Nationalparks extrem rutschig und teilweise unpassierbar, das Gorilla-Trekking ist erschwert, und manche Nationalparks im Norden sind kaum zugänglich. Eine wichtige Ausnahme bildet das Ruwenzori-Gebirge, das ganzjährig sehr feucht ist und keine echte Trockenzeit kennt. Das Gorilla-Trekking in Bwindi ist zwar das ganze Jahr über möglich, aber in der Trockenzeit deutlich angenehmer.

Ist Uganda für Trekking-Reisende sicher?

Uganda ist in weiten Teilen für Touristen relativ sicher, insbesondere in den Nationalparks und der Hauptstadt Kampala. Grenzgebiete zur Demokratischen Republik Kongo und zum Südsudan sollten jedoch gemieden werden. In Kampala ist auf Taschendiebstahl zu achten, und Nationalparkbesuche sollten grundsätzlich nur mit zertifizierten Guides durchgeführt werden. LGBTQ+-Reisende sollten beachten, dass Homosexualität in Uganda gesetzlich mit drastischen Strafen belegt ist, und die aktuelle Rechtslage gründlich prüfen. Aktuelle Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes sollten vor Reiseantritt unbedingt konsultiert werden.

Welche Gesundheitsrisiken gibt es bei einer Uganda-Reise?

Malaria ist im ugandischen Tiefland ganzjährig endemisch, weshalb eine ärztlich abgestimmte Malariaprophylaxe sowie konsequenter Mückenschutz mit DEET-haltigen Mitteln, langer Kleidung und Moskitonetz unverzichtbar sind. Bei Einreise aus Endemiegebieten ist eine Gelbfieber-Impfung Pflicht. Ab etwa 3.000 Metern Höhe im Ruwenzori-Gebirge ist Höhenkrankheit relevant; bei Symptomen wird sofortiger Abstieg empfohlen und ärztliche Behandlung in Kampala ist die nächstgelegene gut ausgestattete Option. Wasser aus natürlichen Quellen darf nie direkt getrunken werden; nur abgekochtes oder abgefülltes Wasser verwenden. Eine umfassende ärztliche Reiseberatung vor dem Antritt ist dringend empfohlen.

Welche Währung gilt in Uganda und wie komme ich an Bargeld?

In Uganda wird mit dem Ugandischen Schilling (UGX) gezahlt. In Kampala, Entebbe und größeren Städten sind Geldautomaten gut verfügbar; in Nationalpark-Regionen und ländlichen Gebieten ist die Versorgung hingegen sehr eingeschränkt. Außerhalb der touristischen Zentren wird fast ausschließlich Bargeld akzeptiert, weshalb eine ausreichende Bargeldreserve vor Abfahrt in eine abgelegene Region wichtig ist. Parkgebühren und Genehmigungen der Uganda Wildlife Authority können in USD oder UGX beglichen werden, lokale Guides und Träger werden üblicherweise in UGX entlohnt. Tausch ist am besten am Flughafen Kampala, in lizenzierten Wechselstuben oder Banken in Kampala und Entebbe möglich.

Welche körperliche Fitness ist für Touren in Uganda erforderlich?

Die Anforderungen variieren stark je nach Tour: Das Gorilla-Trekking in Bwindi kann je nach Geländeabschnitt von leicht bis sehr anspruchsvoll sein und dauert in der Regel einen Tag. Die Ruwenzori-Hauptroute hingegen erstreckt sich über 7 bis 10 Tage mit täglich 4 bis 8 Stunden Gehzeit auf oft schlammigem und anspruchsvollem Gelände, was gute Ausdauer und Trittsicherheit voraussetzt. Ab 3.000 Metern Höhe ist eine sorgfältige Akklimatisierung notwendig, um Höhenkrankheit zu vermeiden. Insgesamt wird ein mittleres bis hohes Fitnessniveau für die meisten Uganda-Bergtouren empfohlen.

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