Bergsteigerschule Zugspitze
Berghütte C.A.I. sezione di Milano

Rifugio Ponti

2.572m 🇮🇹
46.251, 9.723 Italien
Betten: 60
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Filorera

CAI-Hütte am Sentiero Roma unter dem Monte Disgrazia

Das Rifugio Ponti liegt auf 2.572 m in den Bernina-Alpen in Italien. Betreiber ist die Sektion Mailand des Club Alpino Italiano (CAI). Von der Hütte geht der Blick auf zwei Berge: den Monte Disgrazia mit 3.678 m und die Corni Bruciati mit 3.097 m. Am Rifugio Ponti beginnt oder endet der Sentiero Roma.

Bei der Tour „Wandern im Bergell“ übernachten wir hier, während wir den Sentiero Roma gehen. Die Durchquerung dauert fünf Tage.

Übernachten auf dem Rifugio Ponti

Die Hütte hat 60 Schlafplätze. Bewirtschaftet ist sie von Mitte Juni bis Ende September. Ab Mai öffnet sie auf Anfrage. Dazu kommt ein Winterraum mit 6 Schlafplätzen.

Zustieg zum Rifugio Ponti

Talort ist Filorera. Von dort geht es mit dem Auto bis auf 2.000 m. Zu Fuß führt der Weg dann durch das Tal des Piano di Preda Rossa und über ein Moränental zur Hütte. Auf dem Sentiero Roma ist das Rifugio Bosio-Galli (2.086 m) in etwa 2½ Stunden erreicht, das Rifugio Allievi-Bonacossa (2.388 m) in etwa 5 Stunden.

Gut zu wissen:

Mit vollem Namen heißt die Hütte Rifugio Cesare Ponti. 1881 ließ Graf Francesco Lurani Cernuschi nahe dem heutigen Gebäude die Capanna Disgrazia errichten, die erste Hütte des Valmasino. 1883 ging sie als Geschenk an den CAI Mailand. Für Besteigungen des Disgrazia reichte sie bald nicht mehr aus. Deshalb entstand 1890 eine weitere Hütte, die zu Ehren von Graf Lurani den Namen Capanna Cecilia erhielt. Die heutige Hütte wurde 1928 erbaut und 1999 modernisiert. Weitere Gipfelziele sind der Monte Pioda und die Punta della Remoluzza.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 2.958 m

Diavolezza

Die Diavolezza ist ein hochalpines Joch auf 2.958 m in den Bernina-Alpen. Das Skigebiet liegt strategisch zwischen Piz Bernina und Piz Palü. Eine Seilbahn erschließt das Gelände ganzjährig vom Berninapass.

Gletscher

Morteratschgletscher

Der Morteratschgletscher in der Berninagruppe ist mit 6,2 km Länge der drittlängste Gletscher der Ostalpen. Zusammen mit dem Persgletscher bildet er mit 1,2 Kubikkilometern das volumenstärkste Gletschersystem der Ostalpen. Ein Gletscherlehrpfad mit 20 Stationen dokumentiert den Gletscherrückgang von 2,5 km seit 1878.

Gipfel 4.048 m

Piz Bernina

Der Piz Bernina (4.049 m) erhebt sich als höchste Erhebung der Ostalpen und einziger Viertausender östlich des Gotthardpasses im Grenzbereich zwischen der Schweiz und Italien. Der Gipfel trennt die Gletscher Tschierva und Morteratsch und gilt als einer der bedeutendsten Hochgipfel der Alpen. Erstbesteigung erfolgte 1850 durch Johann Wilhelm Coaz über den heute unüblichen Ostgrat.

Gipfel 3.751 m

Piz Morteratsch

Der Piz Morteratsch (3.751 m) liegt zentral in der Berninagruppe und gilt als einfachster der Bündner Eisriesen. Der vergletscherte Normalweg führt über die Tschiervahütte und den Nordrücken zum Gipfel. Vom Gipfel eröffnet sich der klassische Blick auf den Biancograt des Piz Bernina.

Dorf 212 m

Novate Mezzola

Novate Mezzola (212 m) liegt am Ufer des Mezzolasees in der lombardischen Provinz Sondrio. Der Ort dient als Ausgangspunkt für den berühmten Sentiero Roma und weitere alpine Wanderwege der Bernina-Alpen. Die autofreie Val Codera mit ihren Schutzhütten ist nur zu Fuß oder per Helikopter erreichbar.

Sattel 2.754 m

Fuorcla Surlej

Die Fuorcla Surlej liegt auf 2.754 m zwischen Oberengadin und Val Roseg in den Bernina-Alpen. Der markierte Wanderweg verbindet Silvaplana mit Pontresina und bietet direkten Blick auf die Berninagruppe. Von der Corvatsch-Mittelstation Murtèl erreicht man den Pass in 45 Minuten.

Sattel 3.430 m

Fuorcla Prievlusa

Die Fuorcla Prievlusa auf 3.430 m bildet den strategischen Einstieg zum berühmten Biancograt am Piz Bernina. Der Pass verbindet das Tschierva-Gletschergebiet mit der legendären Himmelsleiter. Als tiefste Scharte zwischen Piz Bernina und Piz Morteratsch markiert er den Beginn einer der schönsten Felsfirngrate der Alpen.

Dorf

Surlej

Surlej ist ein Ortsteil von Silvaplana am Silvaplanersee zwischen Lej da Champfèr und Lej da Silvaplauna. Der Ort liegt am Fuße des Piz Surlej und des Corvatsch. Seit dem Bau der Corvatschbahn 1963 entwickelte sich Surlej zu einem lebendigen Bergdorf.

Gipfel 3.594 m

Piz Glüschaint

Der Piz Glüschaint erhebt sich auf 3.594 m an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien in den Bernina-Alpen. Der Gipfel liegt zwischen dem Val Roseg und dem Val Malenco. An seiner Nordseite erstreckt sich der Roseggletscher.

Gletscher

Tschiervagletscher

Der Tschiervagletscher erstreckt sich über 5,63 km² zwischen Piz Bernina und Piz Roseg. Der zweigeteilte Gletscher fließt nordwestwärts ins Val Roseg. Ausgangspunkt für Hochtouren am Biancograt und Piz Palü.

Gletscher

Vadret Pers

Der Persgletscher erstreckt sich über 4 km in der Berninagruppe und nimmt seinen Ausgang an der Nordflanke des Piz Palü. Bis 2015 war er mit dem Morteratschgletscher verbunden, bevor die Gletscherzungen durch den Rückgang getrennt wurden.

Gipfel 3.511 m

Piz Sella

Der Piz Sella erhebt sich auf 3.511 m an der schweizerisch-italienischen Grenze in den Bernina-Alpen. Der Gipfel liegt zwischen Piz Glüschaint und Piz Roseg südlich des Roseggletschers. Als Skitourenziel ermöglicht er die Überquerung des Scersen Gletschers nach Süden.

Reisen mit Rifugio Ponti