DAV-Hütte am Spitzstein an der Grenze zu Bayern
Die Sektion Bergfreunde München des Deutschen Alpenvereins (DAV) betreibt das Spitzsteinhaus in den Chiemgauer Alpen. Auf 1.252 m liegt die Hütte an der Südseite des Spitzsteins, auf dem Gemeindegebiet von Erl im Tiroler Bezirk Kufstein. Die Staatsgrenze zu Deutschland ist nur wenige Meter entfernt. Die Umgebung gilt als meist lawinensicher.
Vier Weitwanderwege kommen an der Hütte vorbei: der Weitwanderweg Königssee-Bodensee, der Maximiliansweg, die Via Alpina und die Chiemgautour.
Übernachten auf dem Spitzsteinhaus
Das Spitzsteinhaus hat 45 Schlafplätze. Die Hütte ist ganzjährig geöffnet und bewirtschaftet.
Zustieg zum Spitzsteinhaus
Der Hauptzustieg beginnt am Parkplatz am Erlerberg (950 m). Über die Goglalm ist man in 1 Stunde an der Hütte. Vom Parkplatz auf der Goglalm (1.150 m) sind es 15 Minuten.
Ab Sachrang (740 m) dauert der Weg über Mitterleiten oder über die Mesneralm je 1½ Stunden. Von Innerwald (710 m) sind es über Mesneralm und Aueralm 2 Stunden.
Über Brandelberg und Feichtenalm geht es in 3 Stunden zur Klausenhütte (1.510 m). Über Klausenhütte und Abergalm erreicht man in 4½ Stunden die Riesenhütte (1.345 m) und in 5 Stunden die Hochrieshütte (1.570 m). Klausenhütte und Riesenhütte sind geschlossen. Der Übergang über Sachrang zur Priener Hütte (1.410 m) dauert 4 Stunden.
Gut zu wissen:
Hüttengipfel ist der Spitzstein (1.596 m), 1 Stunde entfernt. Über die Aueralm sind es 1½ Stunden auf den Brandelberg (1.515 m).
Das erste Spitzsteinhaus wurde 1902 errichtet und brannte am 13. Januar 1980 ab. Am 11. Oktober 1981 wurde der Neubau eingeweiht.