Berghütte unter der Tofana di Mezzo in den Dolomiten
In den Ampezzaner Dolomiten liegt auf 2.037 m das Rifugio Dibona, auch Dibona-Hütte oder Rifugio Di Bona genannt. Die privat geführte Berghütte steht in der Tofanegruppe unterhalb des Südgrates der Tofana di Mezzo (3.244 m). Alpinisten nutzen sie als Stützpunkt für die Wände der Tofane, und der Dolomiten-Höhenweg 1 führt an der Hütte vorbei.
Ein weiteres Gipfelziel in der Umgebung ist die Tofana di Rozes (3.225 m).
Übernachten auf dem Rifugio Dibona
Das Rifugio Dibona hat 68 Schlafplätze. Zur Hütte gehören eine Gaststube und Waschräume.
Zustieg zum Rifugio Dibona
Von der Strada Regionale 48 bei Cianzopé (1.732 m) führt Weg 442 in 1 Stunde zur Dibona-Hütte. Ab Ponte de Ru Bianco (1.732 m) an derselben Straße sind es über die Wege 414, 412 und 403 1¼ bis 1½ Stunden. Eine Fahrstraße zweigt von dieser Großen Dolomitenstraße ab und erreicht die Hütte über die Malga Fedarola.
Übergänge verbinden die Hütte mit dem Rifugio Camillo Giussani (2.580 m) auf Weg 403 in 1½ Stunden und mit dem Rifugio Duca d’Aosta (2.098 m) über die Wege 421 und 420 in 1¼ bis 1½ Stunden. Zum Rifugio Lagazuoi (2.752 m) dauert der Übergang über die Wege 423, 403, 404, 402 und 401 3½ bis 4 Stunden.
Gut zu wissen:
Im Ersten Weltkrieg stand an dieser Stelle das Rifugio Tarditi, benannt nach Oberst Giuseppe Tarditi. Von dort griffen die Italiener die Forcella Fontananegra an. Nach einjähriger Bauzeit eröffnete 1953 die Tochter des Ampezzaner Bergführers Angelo Dibona die heutige Hütte und benannte sie nach ihm. Erweitert wurde sie Mitte der 1970er Jahre und erneut zwischen 2004 und 2005.
Bewirtschaftet ist die Hütte in der Regel vom 15. Juni bis 30. September und vom 24. Dezember bis 6. Januar. Von Epiphanias bis Ostern öffnet sie nur an Wochenenden.