Schutzhütte am Glanzsee in der Kreuzeckgruppe
Auf 2.182 m, am Glanzsee im Gemeindegebiet von Greifenburg, liegt die Feldnerhütte, auch Feldner Hütte geschrieben. Betrieben wird die Schutzhütte in der Kreuzeckgruppe von der Sektion Steinnelke des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV). Der Kreuzeck-Höhenweg führt an der Hütte vorbei.
Auf dem ersten Teil der „Alpenüberquerung Salzburg–Triest“ übernachten wir hier. Von der Feldnerhütte zum Kreuzeck (2.702 m) sind es 1¾ Stunden, zum Dechant (2.609 m) 1¼ Stunden. Hochkreuz (2.708 m) und Tristen (2.535 m) erreicht man in je 3 Stunden, die Emberger Alm in 4¼ Stunden.
Übernachten auf der Feldnerhütte
Die Hütte hat 39 Schlafplätze. Ganzjährig offen ist ein beheizbarer Winterraum mit 6 Plätzen. Strom liefert eine 2-kW-Wasserkraftanlage, die Techniker des Forschungszentrums Seibersdorf 1982 entwickelten. Sie kommt ausschließlich mit tragbaren Komponenten aus, als Druckleitung dienen etwa Feuerwehrschläuche.
Zustieg zur Feldnerhütte
Der Hauptzustieg beginnt an der Fischerhütte (1.500 m), von dort sind es 2½ Stunden zur Hütte. Von Gnoppnitz (1.091 m) sind es 5 Stunden, vom Gaugenschutzhaus (1.616 m) 4½ Stunden. Je 6 Stunden braucht man ab Greifenburg (600 m) und ab Napplach-Teuchl-Alpenheim (1.200 m).
Übergänge führen zur Hugo-Gerbers-Hütte (2.347 m) und zur Salzkofelhütte (1.987 m) in je 6 Stunden. Der Übergang zur Polinikhütte (1.884 m) dauert 11 Stunden.
Gut zu wissen:
Erbaut wurde die Hütte 1884 und 1885 von der Sektion Villach des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins. 1912/13 gehörte sie der Sektion Kärntner Oberland, die sie zur Bewirtschaftung einrichtete. 1923 wurde sie an die Sektion Steinnelke verschenkt. Nach dem Ausbau von 1931 hatte sie 7 Betten und 15 Lagerplätze. Nach einem Brand wurde sie von 1988 bis 1989 wieder aufgebaut.