Bergsteigerschule Zugspitze
Berghütte DAV Sektion Freiburg-Breisgau

Freiburger Hütte

1.931m 🇦🇹
47.163, 9.991 Österreich
Betten: 103
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Dalaas, Lech, Innerbraz

DAV-Hütte über dem Formarinsee im Lechquellengebirge

Im Lechquellengebirge, oberhalb des Formarinsees und gegenüber der Roten Wand, liegt auf 1.931 m die Freiburger Hütte. Betrieben wird die Schutzhütte von der Sektion Freiburg-Breisgau des Deutschen Alpenvereins (DAV). Für Mountainbiker auf dem Weg über die Alpen ist sie ein fester Stützpunkt: Seit 1989 führt die Heckmair-Route hier vorbei, seit 1995 auch die Joe-Route, beide mit Ziel Gardasee.

Auf der „Lechquellenrunde“, einer viertägigen Bergwanderung durch das Lechquellengebirge, übernachten wir hier. Auch der DAV nutzt die Hütte für die bergsteigerische Ausbildung.

Übernachten auf der Freiburger Hütte

Die Hütte hat 103 Schlafplätze und versteht sich als familienfreundlich. Seit 1993 erzeugt eine Photovoltaikanlage Strom, ein Blockheizkraftwerk liefert zusätzlich Strom und Wärme.

Zustieg zur Freiburger Hütte

Der Normalweg beginnt in Dalaas (930 m). Er führt durch das Schmiedetobel über Mason, Mustrinalpe und Rauhe Staffel in etwa 3 Stunden und 1.000 Hm zur Hütte. Im Winter ist dieser Zugang lawinengefährdet. Am kürzesten ist die Wanderung von der Formarin-Alpe (1.871 m): über den Felsensteig an der Ostseite des Formarinsees in 25 Minuten, auf dem Fahrweg in 30 bis 45 Minuten, auch mit dem Rad. Ab Lech fährt ein Wanderbus zur Formarin-Alpe, zu Fuß sind es von Lech etwa 4½ Stunden. Von Innerbraz verläuft der Masonweg über das Gwurfjoch in 5 Stunden herauf, von Marul sind es 5½ und von Buchboden 8½ Stunden.

Durch die Johanneswanne erreicht man die Göppinger Hütte in 4½ Stunden. Ebenso lange dauert der Übergang zur Ravensburger Hütte über den Gehrengrat und den Spullersee. Zum Fraßenhaus sind es 6½ Stunden.

Gut zu wissen:

Erbaut wurde die Hütte 1912, erweitert von 1975 bis 1977. 1975 wurde außerdem der Fahrweg westlich um den Formarinsee fertiggestellt, 1979 die Materialseilbahn abgebaut.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Dorf 1.444 m

Lech

Lech am Arlberg liegt auf 1.444 m Höhe im Lechquellengebirge und ist ein traditionsreiches Walserdorf aus dem 13. Jahrhundert. Der Ort gilt als exklusives Wintersportzentrum am Arlberg und wichtiger Ausgangspunkt für Bergtouren ins Lechquellengebirge.

Sattel 2.009 m

Stierlochjoch

Das Stierlochjoch liegt auf 2.009 m im Lechquellengebirge und verbindet das Lechtal mit dem Spullersee-Gebiet. Der Pass dient als wichtiger Zugang zur nur knapp einen Kilometer entfernten Ravensburger Hütte. Von hier führt der Weg weiter zum aussichtsreichen Madlochjoch.

Sattel 2.440 m

Madlochjoch

Das Madlochjoch liegt auf 2.440 m zwischen Zürs und dem Lechtal. Der Pass verbindet als zentraler Punkt der Lechquellenrunde zwei Täler und bietet weite Ausblicke über Bregenzer Wald, Arlberg und Silvretta.

Gipfel 2.292 m

Formaletsch

Der Formaletsch erhebt sich als markanter Gras-Fels-Kegel auf 2.292 m im Lechquellengebirge. Der charakteristische Gipfel ist gut vom Formarinsee sichtbar und gilt als Hausberg der nahegelegenen Freiburger Hütte.

Gipfel 2.439 m

Gehrengrat

Der Gehrengrat erhebt sich auf 2.439 m als höchster Punkt der berühmten Lechquellenrunde im Lechquellengebirge. Der Gipfel bietet ein weites Panorama über die Lechtaler Alpen, das Rätikon und das Verwall. Die Route führt über das Steinerne Meer, eine von Gletschern geformte Karstlandschaft.

Gebirgspass 1.833 m

Schadonapass

Der Schadonapass liegt auf 1.833 m im Lechquellengebirge und verbindet das Große Walsertal mit dem Tal der Bregenzerach. Der historische Alpenpass trägt einen rätoromanischen Namen und liegt an der Grenze zwischen den Gemeinden Sonntag und Schröcken.

See 2.144 m

Zürser See

Der Zürser See liegt auf 2.144 m im Lechquellengebirge oberhalb von Zürs. Der natürliche Hochgebirgssee wird von den Wildgrubenspitzen umrahmt und dient als Wasserspeicher für die Stromgewinnung. Sein Wasser wird durch einen Stollen zum Spullersee geleitet.

See 1.790 m

Formarinsee

Der Formarinsee liegt auf 1.790 m im Lechquellengebirge nahe der Roten Wand. Der Hochgebirgssee bildet sich jährlich aus Schmelzwasser und wurde 2015 zum schönsten Platz Österreichs gewählt. Sein Abfluss unterquert unterirdisch die europäische Wasserscheide.

See 1.826 m

Spullersee

Der Spullersee liegt auf 1.826 m im Lechquellengebirge zwischen Klostertal und Lechtal. Der ursprünglich natürliche Hochgebirgssee wurde 1919-1925 zur Energieerzeugung für die Arlbergbahn aufgestaut. Er dient als Speicherkraftwerk und beliebter Angelsee für Forellen.

Dorf 1.717 m

Zürs

Zürs liegt auf 1.717 m im Lechquellengebirge und zählt zum Skigebiet Arlberg. Der hochalpine Ort wurde 1416 erstmals besiedelt und gilt als Wiege des alpinen Skilaufs. 1937 entstand hier der erste Schlepplift Österreichs.

Gipfel 2.703 m

Rote Wand

Die Rote Wand erhebt sich auf 2.703 m als zweithöchster Gipfel im Lechquellengebirge zwischen Großem Walsertal und Klostertal. Der markante Berg verdankt seinen Namen dem auffälligen roten Liaskalk der bis zu 400 m hohen Südwand. Nordseitig liegt einer der niedrigsten Gletscher der Nordalpen auf etwa 2.600 m Höhe.

Gipfel 2.397 m

Hochkünzelspitze

Die Hochkünzelspitze erreicht 2.397 m im Lechquellengebirge und bildet den östlichen Abschluss der Zitterklapfengruppe. Der Gipfel bietet bei klarer Sicht Fernblick bis zu den Berner Alpen mit Eiger, Mönch und Jungfrau. Normalweg führt von der Biberacher Hütte über drahtseilversicherte Stellen zum Hauptgipfel.

Reisen mit Freiburger Hütte