Stützpunkt im südwestlichen Mont-Blanc-Massiv
Am Übergang vom bewaldeten Tal in die hochalpine Gletscherwelt liegt auf 1.959 m das Refuge de Tré la Tête. Die Berghütte im südwestlichen Mont-Blanc-Massiv in Frankreich steht abseits der Routen des zentralen Massivs. Damit ist sie eine Alternative zu den Hütten rund um Chamonix.
Von der Hütte führen Routen auf die vergletscherten Gipfel der Umgebung, darunter die Dômes de Miage (3.673 m) und die Aiguille de la Bérangère (3.425 m). Auf mehrtägigen Durchquerungen durch das Massiv ist das Refuge ein Etappenziel.
Übernachten im Refuge de Tre la Tête
Die Hütte hat 85 Schlafplätze. Davon liegen 30 im großen Schlafsaal, die übrigen verteilen sich auf mehrere kleinere Räume mit 2 bis 5 Plätzen. Übernachtet wird mit Halbpension.
Zustieg zum Refuge de Tre la Tête
Talort ist Les Contamines-Montjoie. Von dort führt der Weg durch das Tal von Tré la Tête in 6 bis 6,5 Stunden und 844 Hm zur Hütte. Zuerst geht es durch Wälder und über Almwiesen, zuletzt durch die Moränenlandschaft unterhalb der Gletscher. Der Weg ist lang, aber technisch einfach.
Gut zu wissen:
Die Berghütte stammt aus den Jahren 1907/1908 und zählt damit zu den älteren Stützpunkten im Mont-Blanc-Massiv.