Bergsteigerschule Zugspitze
Berghütte

Tabarettahütte

2.556m 🇮🇹
46.530, 10.551 Italien
Betten: 45
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Sulden

Schutzhütte gegenüber der Ortler-Nordwand

Über Sulden im Ortlergebiet, auf der Marltschneid (Monte Marlet) am Nordabfall des Ortlers, liegt auf 2.556 m die Tabarettahütte. Die private Schutzhütte der Società Guide Alpine Solda steht unterhalb der Tabarettascharte im Nationalpark Stilfserjoch, genau gegenüber der Ortler-Nordwand. Das Wandbuch dieser Nordwand liegt auf der Hütte.

Die Hütte nutzen wir als Stützpunkt für die „Hochtourenwoche Ortlergruppe“ und für „Die schönsten Grate am Ortler und Königsspitze“. Für den Normalweg auf den Ortler (3.902 m) ist sie eine Alternative zur Payerhütte.

Übernachten auf der Tabarettahütte

Die Hütte hat 40 Schlafplätze und einen Winterraum.

Zustieg zur Tabarettahütte

Von Sulden zur Tabarettahütte führt Weg Nr. 4 ab der Kirche Santa Gertrude durch Zirben- und Lärchenwald bis auf etwa 2.100 m, dann über die Moränen des Marlet-Gletschers und in Serpentinen den steilen Grashang hinauf. Dafür braucht man etwa 2 Stunden. Ohne Querung der Moränen kommt man über Weg Nr. 8, den Faulenzerweg, in 2 Stunden 30 Minuten zur Hütte. Mit dem Sessellift Orso geht es zum Rifugio K2 (2.330 m). Von dort sind es über Weg Nr. 10 oder Nr. 4a noch 1 Stunde 30 Minuten. Ab der Bergstation der Langensteinbahn rechnet man 1,5 Stunden.

Zur Payerhütte (3.029 m) gelangt man über die Forcella dell'Orso (2.871 m) in etwa 1 Stunde 30 Minuten oder über den Klettersteig Tabaretta in 2 Stunden. Über den Passo della Tabaretta (2.903 m) erreicht man in etwa 3 Stunden 30 Minuten das Rifugio Borletti (2.188 m) und Trafoi. Das Rifugio Coston (2.661 m) ist in 2 Stunden 30 Minuten erreichbar. Zur Berglhütte gelangt man von der Tabarettahütte über die Payerhütte, zur Hintergrathütte über Langenstein.

Gut zu wissen:

Alois Schöpf, Besitzer des Ortlerhofs in Sulden, errichtete die Hütte 1894. Lange blieb sie im Familienbesitz, verfiel und wurde nicht mehr bewirtschaftet, bis sie 1977 verkauft und renoviert wurde. Der Klettersteig Tabaretta auf die Tabarettaspitze (3.128 m) hat die Schwierigkeit E und gilt mit der Quer-Passage Geele Knott als einer der schwierigsten Klettersteige Europas.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gipfel 3.769 m

Monte Cevedale

Der Monte Cevedale erhebt sich auf 3.769 m im Ortlergebiet an der Grenze zwischen Lombardei und Trentino-Alto Adige. Als dritthöchster Gipfel der Ortler-Alpen bildet er einen wichtigen orographischen Knotenpunkt zwischen vier Tälern. Der Normalweg führt vom Rifugio Casati über den Gletscher zum Gipfel.

Dorf 1.906 m

Sulden

Sulden liegt auf 1.906 m im inneren Suldental und gilt als wichtigstes Basecamp für den Ortler. Das Bergdorf mit 400 Einwohnern bietet direkten Zugang zu den höchsten Gipfeln der Ortlergruppe. Vier Seilbahnen erschließen das Skigebiet zwischen 1.900 und 3.250 m.

Gipfel 3.905 m

Ortler

Der Ortler erhebt sich mit 3.905 m als höchste Erhebung Südtirols und der Ortler-Alpen. Der größtenteils aus Hauptdolomit aufgebaute, stark vergletscherte Berg gilt als bedeutendstes Gipfelziel der Ostalpen. Seine Erstbesteigung 1804 zählt zu den wichtigsten alpinistischen Ereignissen jener Zeit.

Gipfel 3.376 m

Suldenspitze

Die Suldenspitze erhebt sich mit 3.376 m im Hauptkamm der Ortler-Alpen an der Grenze zwischen Südtirol und der Lombardei. Der vergletscherte Gipfel liegt strategisch zwischen Suldental, Val Cedec und Martelltal. Als beliebtes Skitourenziel und Übergangsstation zwischen den Schutzhütten gilt er als technisch wenig anspruchsvoll.

Gletscher

Suldenferner

Der Suldenferner erstreckt sich mit 5,7 km² an den Ostflanken von Ortler, Monte Zebrù und Königspitze. Der stark schuttbedeckte Gletscher reicht bis unter 2.500 m hinab und liegt im Nationalpark Stilfserjoch.

Gletscher

Rosimferner

Der Rosimferner liegt zwischen Italien und der Schweiz im Ortlergebiet. Der Gletscher bildet den Zugang zum Rosimjoch und zur Vertainspitze. Über seine Firnfelder führt eine klassische Skitourenroute mit 1.700 Höhenmetern Abstieg.

Gipfel 3.678 m

Punta San Matteo

Die Punta San Matteo erhebt sich auf 3.678 m im Ortlergebiet an der Grenze zwischen Lombardei und Trentino-Südtirol. Der vergletscherte Gipfel gehört zur Cevedale-Pizzo Tresero Kette und gilt als einer der schönsten Skiberge der Region. Vom Gipfel entspringt ein Teil des Fornigletschers.

Gipfel 3.594 m

Pizzo Tresero

Der Pizzo Tresero erhebt sich auf 3.594 m im Ortlergebiet der Lombardei. Der Gipfel bildet den südöstlichen Abschluss der Kette der 13 Gipfel, die den Fornigletscher umrahmt. Die Nordwand gilt als eine der anspruchsvollsten der Region.

Gipfel 2.968 m

Piz Daint

Der Piz Daint (2.968 m) erhebt sich in der Umbrailgruppe westlich des Münstertals in Graubünden. Der Berg bildet die Wasserscheide zwischen dem nach Norden zum Inn entwässernden Val Mora und dem südwärts zur Etsch fließenden Val Müstair. Seine markante Gipfelpyramide macht ihn zu einem beliebten Skitourenziel.

Gipfel 3.276 m

Cima San Giacomo

Die Cima San Giacomo erhebt sich auf 3.276 m im Ortlergebiet an der italienisch-schweizerischen Grenze. Der Gipfel liegt in der Fornigruppe zwischen Punta San Matteo und Brancahütte. Die Nordrinnen bieten pulvrige Abfahrten für erfahrene Skitourengeher.

Gipfel 2.951 m

Piz Dora

Der Piz Dora erhebt sich auf 2.951 m zwischen Val Müstair und Val Mora im Kanton Graubünden. Der Berg gehört zur Umbrailgruppe und wird den Ortler-Alpen zugerechnet. Der Name wandelte sich von Piz d'Ora (Äußerer Gipfel) zum heutigen Piz Dora.

Gletscher

Schranferner

Der Schranferner liegt an den Veneziaspitzen in der Ortlergruppe im Martelltal. Der Gletscher dient als Aufstiegsroute zur Östlichen Veneziaspitze und führt durch teilweise spaltiges Gletschergelände. Unterhalb der Gletscherzunge befinden sich malerische Bergseen.

Reisen mit Tabarettahütte