Bergsteigerschule Zugspitze
Berghütte SAC

Pfälzerhütte

2.108m 🇱🇮
47.071, 9.613 Liechtenstein
Betten: 80
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Schweizer Franken Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Malbun, Nenzing, Steg

Schutzhütte am Bettlerjoch im Rätikon, Liechtenstein

Vom Liechtensteiner Alpenverein betrieben, liegt die Pfälzerhütte auf 2.108 m am Bettlerjoch im Rätikon. Die Schutzhütte gehört zum Fürstentum Liechtenstein und steht unmittelbar an der österreichischen Staatsgrenze. Über das Joch führen zwei Weitwanderwege: der Zentralalpenweg und die Via-Alpina-Etappe R58. Ihren Namen trägt sie nach dem Verband der Pfälzischen Sektionen im Alpenverein, der sie bauen ließ.

Auf der dreitägigen Tour „Wandern im Fürstentum Liechtenstein“ übernachten wir hier. Wenige Meter neben der Hütte liegt ein Klettergarten mit Routen im 3. bis 7. Grad der Internationalen Vereinigung der Bergsteigerverbände (UIAA). Drei Gipfel sind kurze Ziele: der Gorfion (2.308 m) in 40 Minuten, der Augstenberg (2.359 m) in 45 Minuten und der Naafkopf (2.571 m) in 1 Stunde 15 Minuten.

Übernachten auf der Pfälzerhütte

Die Pfälzerhütte hat elf Betten und 51 Lagerplätze, dazu 20 Notlager im Nebengebäude. In der Gaststube finden 60 Gäste Platz, ein Gruppenraum fasst 20 bis 25 Personen. Von etwa Mitte Juni bis Mitte Oktober ist die Hütte durchgehend bewirtschaftet. Der Winterraum im Nebengebäude „Adler“ ist ohne Schlüssel zugänglich und bietet Platz für 17 Personen.

Zustieg zur Pfälzerhütte

Von Malbun (1.600 m) führt der Fürstin-Gina-Weg in 1,5 Stunden zur Hütte. Ab Steg (1.300 m) über Alp Valüna und Alp Gritsch sind es 2,5 Stunden. Vom Nenzinger Himmel (1.358 m) dauert der Weg 2,5 Stunden, ab Nenzing (530 m) 5 Stunden. Übergänge verbinden die Hütte über den Liechtensteinerweg mit der Mannheimer Hütte (2.679 m, 4,5 Stunden), außerdem mit der Schesaplanahütte (1.908 m, 3,5 Stunden) und der Enderlinhütte.

Gut zu wissen:

Nach einem Architekturwettbewerb mit 37 Entwürfen wurde die Hütte in 113 Tagen gebaut und am 5. August 1928 eröffnet. Seit 1950 gehört sie dem Liechtensteiner Alpenverein, der sie seit 1964 gleichberechtigt mit dem Pfälzer Alpenverein nutzt. Am 14. Juni 2012 erschien sie als Motiv einer Briefmarken-Gemeinschaftsausgabe von Deutschland und Liechtenstein.

Ziele in der Region

Gipfel 2.168 m

Tschaggunser Mittagsspitze

Die Tschaggunser Mittagsspitze erhebt sich mit 2.168 m als markanter Aussichtsgipfel im Rätikon oberhalb von Tschagguns. Der Berg gehört zur Sulzfluh-Gruppe und bietet einen eindrucksvollen Blick auf die felsigen Türme der Drusenfluh und Sulzfluh. Der Aufstieg führt über das Walser Alpjoch und den leichten Grat zum Gipfel.

Sattel 2.354 m

Plasseggenpass

Der Plasseggenpass liegt auf 2.354 m am Hauptkamm des Rätikons zwischen Österreich und der Schweiz. Der Pass trennt die Sulzfluh-Gruppe von der Gweil-Sarotla-Gruppe und markiert eine geologisch bedeutsame tektonische Grenzzone.

Sattel 2.389 m

Sarotla-Pass

Der Sarotla-Pass liegt auf 2.389 m im Grenzkamm zwischen Montafon und Prättigau. Der Pass verbindet das Rätikon mit etablierten Wanderrouten und erfordert drahtseilgesicherte Querungen.

Sattel 2.166 m

Schwarzhornsattel

Der Schwarzhornsattel liegt auf 2.166 m im Rätikon zwischen Österreich und der Schweiz. Der Pass verbindet das Montafon mit der Tilisunahütte und bildet einen zentralen Punkt des Rätikon Höhenwegs. Gratpassage mit Felsabstürzen erfordert Trittsicherheit.

Gipfel 2.412 m

Hasenflüeli

Das Hasenflüeli erhebt sich mit 2.412 m als markanter Felsgipfel im Rätikon. Der Berg gilt als Klassiker zur Eröffnung der Skitourensaison und zeichnet sich durch charakteristische Felszähne im Gipfelkamm aus.

Dorf

Gargellen

Das Bergdorf Gargellen liegt auf 1.423 m im Gargellental und ist der höchstgelegene Ort des Montafon. Der Luftkurort mit etwa 120 Einwohnern dient als Basecamp für Touren in das Rätikon-Massiv. Über die Schafbergbahn sind alpine Ziele wie Heimspitze und Madrisa erreichbar.

Dorf

Steg

Steg ist eine Walsersiedlung in der Gemeinde Triesenberg im Fürstentum Liechtenstein. Das Bergdorf liegt im Valüntal unterhalb der Alpe Sücka auf rund 1.000 m Höhe. Die Siedlung dient als Endpunkt für Wanderungen durch die liechtensteinische Bergwelt des Rätikongebiets.

Dorf 786 m

Planken

Planken liegt auf 786 m am westlichen Abhang des Dreischwesternmassivs im Fürstentum Liechtenstein. Die kleinste Gemeinde des Landes dient als Ausgangspunkt für die Liechtensteiner Hüttenrunde. Von hier führt ein Naturweg durch wildromantische Almen zur Gafadurahütte.

Gipfel 2.393 m

Girenspitz

Der Girenspitz ist ein 2.393 m hoher Berg bei Schuders im Rätikon. Die markante Schieferpyramide bildet den nordöstlichen Abschluss des Sassauna-Grates. Der Gipfel liegt an der Grenze zwischen drei Prättigauer Gemeinden.

Seilbahn

Schafberg

Die Schafbergbahn ist eine 8er-Gondelbahn in Gargellen, die von 1.438 m auf 2.126 m führt. Sie erschließt das Skigebiet Gargellen mit über 30 Pistenkilometern und dient als Ausgangspunkt für Wanderungen und Skitouren. Im Sommer ermöglicht sie Mountaincart-Abfahrten zur Talstation.

Seilbahn 1.000 m

Latschau

Latschau ist eine Station der Golmerbahn auf 1.000 m Höhe oberhalb von Tschagguns im Montafon. Die Ortschaft dient als wichtiger Ausgangspunkt für Wanderungen zur Tschaggunser Mittagsspitze und ins Rätikon-Gebiet.

Sattel 2.108 m

Bettlerjoch

Das Bettlerjoch liegt auf 2.108 m an der Grenze zwischen Liechtenstein und Österreich im Rätikon. Der Pass verbindet das Naaftal in Liechtenstein mit dem Gamperdonatal in Österreich. Direkt am Pass steht die Pfälzerhütte mit Winterraum.

Reisen mit Pfälzerhütte