Bergsteigerschule Zugspitze
Berghütte Sektion Hall in Tirol

Glungezer Hütte

2.610m 🇦🇹
47.210, 11.527 Österreich
Betten: 50
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Tulfes

ÖAV-Schutzhütte am Sattel unter dem Glungezer

Oberhalb von Tulfes in den Tuxer Alpen liegt die Glungezer Hütte auf 2.610 m, am Sattel zwischen Glungezergipfel und Sonnenspitze. Betrieben wird die Schutzhütte von der Sektion Hall in Tirol des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV). Für fünf Weitwanderwege ist sie Stützpunkt: den Tiroler Adlerweg, die Via Alpina, den Traumpfad München-Venedig, den Inntaler Höhenweg und den Olympiaweg Garmisch-Cortina.

Auf der „Alpenüberquerung von Garmisch nach Cortina“ übernachten wir hier. Zur Sonnenspitze (2.639 m) sind es zehn Minuten, zum Glungezer (2.677 m) eine Viertelstunde. Weiter entfernt sind die Kreuzspitze (2.746 m) mit zweieinhalb und das Rosenjoch (2.796 m) mit drei Stunden.

Übernachten auf der Glungezer Hütte

Die Hütte hat 50 Schlafplätze und ist im Sommer und im Winter geöffnet. Seit 1968 versorgt eine Materialseilbahn die Hütte. Trinkwasser kommt über eine Leitung von der Tulfein. Eine Zisterne mit 100 Kubikmetern knapp unterhalb sichert seit 2003 die Versorgung auch im Winter. Strom liefert seit 1978 ein Kabel von der Luftüberwachungsstation des Bundesheers am Glungezergipfel.

Zustieg zur Glungezer Hütte

Im Sommer fahren zwei Seilbahnen von Tulfes zur Tulfeinalm. Von dort sind es etwa 1,5 Stunden zur Hütte. Direkt ab Tulfes dauert der Weg rund 3,5 Stunden, von der Bergstation der Patscherkofelbahn rund 3 Stunden. Außerdem führt der Glungezer-Klettersteig herauf. Im Winter ist die Hütte von den Glungezerliften in gut einer Stunde erreichbar.

Der Übergang zum Meißner Haus im Viggartal dauert etwa drei Stunden. Zur Lizumer Hütte sind es über Rosenjoch und Navisjoch etwa acht Stunden. Dieser Übergang über sieben Gipfel heißt „Glungezer & Geier Route“ und erhielt 2008 das Tiroler Bergwege-Gütesiegel.

Gut zu wissen:

1932 baute der Ski Club Tirol eine kleine Holzhütte am Startplatz der Glungezerabfahrt. Die Steinhütte von 1933 ist im schmalen Nordtrakt noch erkennbar. Am 6. April 1936 wurde der Bau nach Plänen des Architekten Theo Prachensky eingeweiht. 1951 übernahm die Sektion Hall-Wattens des ÖAV die Hütte. Im Winter ist sie Stützpunkt für Lawinen- und Bergrettungskurse.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Stadt 564 m

Wattens

Wattens liegt auf 564 m im Tiroler Unterinntal, etwa 13 km östlich von Innsbruck. Die Marktgemeinde ist Stammsitz von Swarovski und strategischer Ausgangspunkt für Skitouren in die Tuxer Alpen. Über das Wattental erreicht man die Wattener Lizum mit der Lizumer Hütte.

Gipfel 2.857 m

Geier

Der Geier erhebt sich auf 2.857 m im Zentrum der Tuxer Alpen, wo vier Täler zusammentreffen. Als zweithöchste Erhebung der Gebirgsgruppe gilt er als klassisches Skitourenziel von der Lizumer Hütte. Am Gipfel thront ein markanter Blechgeier als Wahrzeichen.

Gipfel 2.489 m

Mölser Sonnenspitze

Die Mölser Sonnenspitze erhebt sich auf 2.489 m in den Tuxer Alpen. Der Gipfel ist ein klassischer Winterberg mit steilem Gratanstieg. Von der Lizumer Hütte erreicht man den Aussichtsberg in etwa 1,5 Stunden.

Gipfel 2.449 m

Schispitzl

Der Schispitzl erhebt sich auf 2.449 m in den Tuxer Alpen östlich der Lizumer Hütte. Der Gipfel zählt zu den beliebten Skitouren der Wattener Lizum und wird häufig in Kombination mit der benachbarten Mölser Sonnenspitze bestiegen.

Gipfel 2.594 m

Graue Wand

Die Graue Wand erhebt sich auf 2.594 m östlich der Lizumer Hütte in den Tuxer Alpen. Der Gipfel gilt als ideales Einsteigerziel für Skitouren und Splitboard-Kurse. Die Route führt durch unschwieriges Gelände mit moderaten Anstiegen.

Gipfel 2.663 m

Torspitze

Die Torspitze erhebt sich auf 2.663 m östlich der Lizumer Hütte in den Tuxer Alpen. Der breite, flache Gipfel wird von einer Eisenstange markiert und bietet weite Aussicht ins Inntal. Der Berg gilt als ideales Einsteigerziel für Skitouren mit moderater Schwierigkeit.

Gipfel 2.280 m

Mitterwandskopf

Der Mitterwandskopf erhebt sich auf 2.280 m in den Tuxer Alpen. Der unmarkante Gipfel ist charakterisiert durch zwei Holzkreuze am höchsten Punkt. Er liegt am Bergrücken zwischen Sidanjoch und Melchboden.

Sattel 2.479 m

Naviser Jöchl

Das Naviser Jöchl verbindet auf 2.479 m das Voldertal mit dem Navistal in den Tuxer Alpen. Der Pass liegt auf dem Inntaler Höhenweg und der Via Alpina. Exponierte Passagen mit Felsblöcken erfordern Trittsicherheit.

Sattel 2.386 m

Torjoch

Das Torjoch verbindet auf 2.386 m das Tuxertal mit dem Zillertal nach Lanersbach. Der Pass liegt in den Tuxer Alpen zwischen Wattener Lizum und Tuxer Tal. Häufiger Übergang bei Hochgebirgstouren und Skitouren.

Gipfel 1.920 m

Spieljoch

Das Spieljoch erhebt sich auf 1.920 m über dem Zillertal und bildet den Hausberg von Fügen. Der Gipfel ist über die Spieljochbahn erreichbar und gilt als beliebtes Ski- und Tourenziel der Tuxer Voralpen.

Sattel 2.120 m

Sidanjoch

Das Sidanjoch liegt auf 2.120 m in den Tuxer Alpen und verbindet das Zillertal mit den höhergelegenen Gebieten. Der Pass dient als wichtiger Übergang für Skitourengeher und Wanderer zur Rastkogelhütte.

Sattel 1.675 m

Loassattel

Der Loassattel liegt auf 1.675 m zwischen Schwaz und Hochfügen in den Tuxer Alpen. Der Pass verbindet das Inntal mit dem Zillertal über eine Mautstraße. Vom Sattel eröffnet sich ein weiter Panoramablick auf Karwendel und Zillertaler Alpen.