SAT-Hütte am Col Santo im westlichen Pasubio
Die Sektion Rovereto der Società degli Alpinisti Tridentini (SAT) betreibt auf 1.825 m das Rifugio Vincenzo Lancia, kurz Rifugio Lancia. Im westlichen Pasubio der Vizentinischen Alpen liegt die Hütte am Rand der Pozza-Alm (Alpe di Pozza). Über ihr erhebt sich der Col Santo (2.111 m), die höchste Erhebung im westlichen Pasubiomassiv. Oberhalb der Hütte steht die kleine Kirche San Giovanni Gualberto.
Der Europäische Fernwanderweg E5 führt an der Hütte vorbei. Auf der sechstägigen Alpenüberquerung „E5 Fernwanderweg“ von Trient nach Verona entlang des Friedenswegs Sentiero della Pace übernachten wir hier.
Übernachten auf dem Rifugio Vincenzo Lancia
Das Rifugio Vincenzo Lancia hat 50 Schlafplätze. Für glutenfreie Gerichte arbeitet die Küche mit der italienischen Zöliakie-Vereinigung AIC zusammen. Im Winter gibt es einen Winterraum (Bivacco Invernale) mit 4 Plätzen.
Zustieg zum Rifugio Vincenzo Lancia
Von der Malga Cheserle (1.440 m), dem letzten frei erreichbaren Parkplatz, sind es auf Weg 101 1 Stunde 15 Minuten zur Hütte. Ab Giazzera (1.095 m) dauert der Aufstieg auf demselben Weg 2 Stunden 30 Minuten. Aus Anghebeni (649 m) dauert der Anstieg durch das Val dei Fòxi auf Weg 102 4 Stunden. Von Valmorbia (670 m) über Monte Trappola und Monte Corno Battisti sind es 4 Stunden 30 Minuten. Von Piazza (782 m) im Val di Terragnolo über das Val Zuccheria sind es 5 Stunden.
Übergänge gibt es zum Rifugio Achille Papa (1.928 m) in 2,5 bis 3 Stunden, zum Passo della Borcola (1.219 m) in 3 Stunden und zum Passo Pian delle Fugazze (1.162 m) in 4 Stunden. Zum Col Santo sind es auf Weg 131 50 Minuten.
Gut zu wissen:
Ihren Namen trägt die Hütte nach dem Turiner Autobauer und Rennfahrer Vincenzo Lancia, der 1937 starb. Seine Familie leistete einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung. Am 17. Juli 1938 wurde der Grundstein gelegt, auf den Resten österreichisch-ungarischer Baracken aus dem Ersten Weltkrieg. Eingeweiht wurde das Rifugio am 20. Oktober 1940.