Bergsteigerschule Zugspitze
Berghütte SAT - Società degli Alpinisti Tridentini (Sektion Rovereto)

Rifugio Vincenzo Lancia

1.825m 🇮🇹
45.827, 11.145 Italien
Betten: 50
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung

SAT-Hütte am Col Santo im westlichen Pasubio

Die Sektion Rovereto der Società degli Alpinisti Tridentini (SAT) betreibt auf 1.825 m das Rifugio Vincenzo Lancia, kurz Rifugio Lancia. Im westlichen Pasubio der Vizentinischen Alpen liegt die Hütte am Rand der Pozza-Alm (Alpe di Pozza). Über ihr erhebt sich der Col Santo (2.111 m), die höchste Erhebung im westlichen Pasubiomassiv. Oberhalb der Hütte steht die kleine Kirche San Giovanni Gualberto.

Der Europäische Fernwanderweg E5 führt an der Hütte vorbei. Auf der sechstägigen Alpenüberquerung „E5 Fernwanderweg“ von Trient nach Verona entlang des Friedenswegs Sentiero della Pace übernachten wir hier.

Übernachten auf dem Rifugio Vincenzo Lancia

Das Rifugio Vincenzo Lancia hat 50 Schlafplätze. Für glutenfreie Gerichte arbeitet die Küche mit der italienischen Zöliakie-Vereinigung AIC zusammen. Im Winter gibt es einen Winterraum (Bivacco Invernale) mit 4 Plätzen.

Zustieg zum Rifugio Vincenzo Lancia

Von der Malga Cheserle (1.440 m), dem letzten frei erreichbaren Parkplatz, sind es auf Weg 101 1 Stunde 15 Minuten zur Hütte. Ab Giazzera (1.095 m) dauert der Aufstieg auf demselben Weg 2 Stunden 30 Minuten. Aus Anghebeni (649 m) dauert der Anstieg durch das Val dei Fòxi auf Weg 102 4 Stunden. Von Valmorbia (670 m) über Monte Trappola und Monte Corno Battisti sind es 4 Stunden 30 Minuten. Von Piazza (782 m) im Val di Terragnolo über das Val Zuccheria sind es 5 Stunden.

Übergänge gibt es zum Rifugio Achille Papa (1.928 m) in 2,5 bis 3 Stunden, zum Passo della Borcola (1.219 m) in 3 Stunden und zum Passo Pian delle Fugazze (1.162 m) in 4 Stunden. Zum Col Santo sind es auf Weg 131 50 Minuten.

Gut zu wissen:

Ihren Namen trägt die Hütte nach dem Turiner Autobauer und Rennfahrer Vincenzo Lancia, der 1937 starb. Seine Familie leistete einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung. Am 17. Juli 1938 wurde der Grundstein gelegt, auf den Resten österreichisch-ungarischer Baracken aus dem Ersten Weltkrieg. Eingeweiht wurde das Rifugio am 20. Oktober 1940.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 1.610 m

Passo Coe

Der Passo Coe liegt auf 1.610 m in den Vizentinischen Alpen und verbindet Tonezza del Cimone mit Folgaria. Der Pass dient als wichtiger Übergang zwischen der Val d'Astico und dem Altopiano di Folgaria.

Gipfel 2.232 m

Cima Palon

Die Cima Palon erhebt sich mit 2.232 m als höchster Gipfel des Pasubio-Massivs in den Vizentinischen Alpen. Der Berg war im Ersten Weltkrieg strategisch wichtiger Stützpunkt des italienischen Heeres. Vom Gipfel reicht der Blick über die gesamten Ostalpen.

Gipfel 2.220 m

Dente Italiano

Der Dente Italiano erhebt sich auf 2.220 m im Pasubio-Massiv der Vizentinischen Alpen. Die Erhebung bildete im Ersten Weltkrieg die italienische Frontlinie gegenüber dem benachbarten Dente Austriaco. Heute zeugen noch immer Stollen und Befestigungsanlagen von der bewegten Kriegsvergangenheit.

Gipfel 2.203 m

Dente Austriaco

Der Dente Austriaco erhebt sich auf 2.203 m am Hauptkamm des Pasubio-Massivs in den Vizentinischen Alpen. Der Gipfel bildete von 1916 bis 1918 die vorderste österreichisch-ungarische Frontlinie im Ersten Weltkrieg. Zahlreiche Gedenkplatten und unterirdische Stollenanlagen zeugen von den erbitterten Kämpfen.

Dorf

Erbezzo

Erbezzo ist ein kleines Bergdorf in der Provinz Verona mit 785 Einwohnern. Das Dorf liegt in der hügeligen Landschaft der Vizentinischen Alpen zwischen Wald und Wiesen. Es dient als Etappenort am E5-Fernwanderweg zwischen Trient und Verona.

Gipfel 2.259 m

Cima Carega

Die Cima Carega erhebt sich auf 2.259 m als höchster Gipfel der Piccole Dolomiti in den Vizentinischen Alpen. Der Berg liegt vollständig in der Provinz Trient und bietet mit seiner Prominenz von 1.185 m eine außergewöhnliche Fernsicht über das gesamte Trentino bis zu den Gletschern der Westalpen.

Dorf

Giazza

Giazza liegt am Zusammenfluss der Bäche Revolto und Fraselle in den Vizentinischen Alpen. Das Bergdorf ist die letzte Gemeinde, in der noch die cimbrische Sprache gesprochen wird. Die germanische Mundart geht auf mittelalterliche Siedler aus Bayern und Tirol zurück.

Gipfel 1.852 m

Monte Maggio

Der Monte Maggio erhebt sich auf 1.852 m in den Vizentinischen Alpen an der Grenze zwischen Trentino und Venetien. Der markante Gipfel mit großer Metallkreuz war während des Ersten Weltkriegs heftig umkämpft. Vom Gipfel reicht der Blick über Ortlergruppe, Ötztaler und Zillertaler Alpen bis zu den Dolomiten.

Bildstock

Cristo Redentore

Die Christusstatue Cristo Redentore thront auf dem Monte Arzola im Gran Paradiso Nationalpark. Mit weit ausgebreiteten Armen überblickt der Erlöser die weite Poebene. Die Statue markiert einen Wegpunkt auf der Grande Traversata delle Alpi.

Höhle

Angelo

Die Angelo-Höhle liegt im Rio-Popena-Tal der Vizentinischen Alpen. Die Höhle befindet sich nahe dem Corno di Angelo auf rund 2.400 m Höhe. Das Gebiet gilt als entspannte Alternative zur bekannten Cristalloscharte.

Dorf

Canale

Canale ist eine Fraktion der Gemeinde Pergine Valsugana im Trentino mit 893 Einwohnern. Das mittelalterliche Dorf liegt am Merdar-Bach nahe dem Susà-Schwemmkegel. Der historische Ortskern aus dem 19. Jahrhundert gruppiert sich um die Piazza della Fontana.

Archäologische Stätte

Teatro Romano

Das Teatro Romano stammt aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. und liegt am Fuß des Colle San Pietro am linken Adige-Ufer. Es zählt zu den besterhaltenen antiken Theatern Norditaliens und beherbergt heute ein archäologisches Museum.

Reisen mit Rifugio Vincenzo Lancia