Bergsteigerschule Zugspitze
Berghütte CAI Sektion Biella

Rifugio Delfo e Agostino Coda

2.235m 🇮🇹
45.622, 7.907 Italien
Betten: 50
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Oropa

CAI-Hütte auf der Wasserscheide über Oropa

Auf 2.235 m, auf einem Gebirgsrücken zwischen Monte Mars und Monte Roux, liegt das Rifugio Delfo e Agostino Coda. Die Schutzhütte der Sektion Biella des Club Alpino Italiano (CAI) gehört zum italienischen Teil der Walliser Alpen. Der Rücken, auf dem sie steht, trennt als Wasserscheide das Valle del Lys vom Valle dell'Elvo.

Für drei Weitwanderwege ist das Rifugio Coda eine Station. Es ist Ziel der zweiten Etappe der Alta Via della Val d'Aosta n. 1 und liegt an der Grande Traversata delle Alpi sowie an der Alta Via delle Alpi Biellesi. Beim Ultratrail Tor des Géants dient die Hütte als Stützpunkt, der Berglauf Sordevolo-Rifugio Coda endet hier.

Übernachten auf dem Rifugio Delfo e Agostino Coda

Das Rifugio Delfo e Agostino Coda hat 50 Schlafplätze. Bewirtschaftet ist die Hütte von Juli bis September sowie an den Wochenenden im Mai, Juni und Oktober. Für die übrige Zeit gibt es einen Winterraum mit 8 Plätzen.

Zustieg zum Rifugio Delfo e Agostino Coda

Talort ist Oropa. Vom Santuario di Oropa sind es etwa 2 Stunden zur Hütte. Länger ist der Weg ab Coumarial, für den rund 2 Stunden 45 Minuten nötig sind. Von der Hütte aus sind der Monte Mars (2.600 m) und die Colma di Mombarone (2.371 m) erreichbar, außerdem Monte Bechit, Monte Rosso und Punta Sella.

Gut zu wissen:

Ingenieur Agostino Coda aus Vandorno ließ die Hütte im Gedenken an seinen Sohn Delfo errichten. Am 27. Juli 1947 wurde sie eingeweiht, später renoviert. Delfo fiel am 14. Oktober 1944 im Partisanenkrieg bei einer nationalsozialistischen Razzia in Traversella, zusammen mit weiteren jungen Kameraden seines Bataillons. Nach dem Tod des Vaters 1958 erhielt die Hütte auch dessen Namen.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gipfel 4.443 m

Parrotspitze

Die Parrotspitze (4.443 m) erhebt sich im Monte Rosa Massiv südlich der Dufourspitze. Der Gipfel wurde 1863 von Reginald Macdonald und seinem Team erstbestiegen. Als Teil des langen Südgrats des Monte Rosa bildet er einen wichtigen Zwischengipfel auf dem Weg zur Signalkuppe.

Gipfel 4.554 m

Signalkuppe

Die Signalkuppe erhebt sich auf 4.554 m im Monte Rosa-Massiv an der Grenze zwischen Schweiz und Italien. Auf dem Gipfel steht die Capanna Margherita, Europas höchstgelegene Schutzhütte. Der Normalweg führt über das Lisjoch und den Grenzgletscher.

Dorf 1.798 m

Saas-Fee

Saas-Fee liegt auf 1.798 m am Ende des Saastals, umgeben von 13 Viertausendern der Mischabel-Kette. Der autofreie Ort ist Ausgangspunkt für Hochtouren auf Dom, Allalinhorn und weitere Gipfel. Die Metro Alpin führt als höchste Standseilbahn der Welt auf 3.450 m zum Mittelallalin.

Stadt 1.608 m

Zermatt

Zermatt liegt auf 1.608 m am Fuß des Matterhorns im autofreien Mattertal. Der weltberühmte Bergort ist Ausgangspunkt für 22 Viertausender und Endpunkt der Haute Route von Chamonix. Höchstgelegene Seilbahnstation Europas am Klein Matterhorn auf 3.883 m.

Gipfel 3.883 m

Klein Matterhorn

Das Klein Matterhorn erreicht 3.883 m und beherbergt die höchste Seilbahnstation Europas. Die Bergstation dient als Ausgangspunkt für Hochtouren auf Breithorn und Castor. Von der Panoramaterrasse sind 38 Viertausender sichtbar.

Gipfel 4.027 m

Allalinhorn

Das Allalinhorn erhebt sich mit 4.027 m im Mischabelkamm zwischen Saastal und Mattertal. Der Gipfel gilt als leichtester und meistbestiegener Viertausender der Alpen. Die Metro Alpin verkürzt den Zustieg auf nur 570 Höhenmeter.

Gipfel 3.456 m

Mittelallalin

Das Mittelallalin (3.456 m) ist ein Nebengipfel des Allalinhorns in den Walliser Alpen. Endstation der Metro Alpin und Zentrum des Sommerskigebiets auf dem Feegletscher. Ausgangspunkt für Hochtouren auf Allalinhorn und Alphubel.

Gipfel 4.342 m

Ludwigshöhe

Die Ludwigshöhe erhebt sich auf 4.342 m im Monte Rosa Massiv an der Grenze zwischen Italien und Schweizer Wallis. Der Gipfel liegt auf der Verbindungslinie zwischen Lyskamm und Punta Gnifetti. Benannt wurde der Berg nach König Ludwig IX. von Frankreich durch den deutschen Topografen Ludwig von Welden bei der Erstbesteigung 1822.

Gipfel 4.562 m

Zumsteinspitze

Die Zumsteinspitze (4.562 m) ist der dritthöchste Gipfel des Monte Rosa Massivs in den Walliser Alpen. Sie überragt die Ostwand des Monte Rosa, mit 2.400 m Höhenunterschied die höchste Wand der Alpen. Der Normalweg führt von der Capanna Margherita über den Grenzsattel zum Gipfel.

Gletscher

Gornergletscher

Der Gornergletscher ist ein Talgletscher-System im Monte-Rosa-Massiv südöstlich von Zermatt. Mit einer Fläche von etwa 35 km² bildet er die zweitgrößte zusammenhängende Gletscherfläche der Alpen. Das System erstreckt sich über 12,4 km Länge.

Seilbahn 2.588 m

Schwarzsee

Der Schwarzsee liegt auf 2.588 m als Bergstation der Matterhorn Express Gondelbahn oberhalb von Zermatt. Die Station bietet direkten Blick auf Matterhorn, Monte Rosa und die Mischabelgruppe. Von hier führt der klassische Zustieg zur Hörnlihütte in zwei Stunden.

Gletscher

Grenzgletscher

Der Grenzgletscher bildet den oberen Teil des Gornergletscher-Systems im Monte-Rosa-Massiv. Seit 2019 ist er vom unteren Gornergletscher getrennt. Mit 35 km² Gesamtfläche stellt das System die zweitgrößte zusammenhängende Gletscherfläche der Alpen dar.