Stützpunkt für Trekking im Taurus und am Ararat
Das Zeltcamp in der Türkei zieht mit der Tour mit. Die Zelte stehen in den Aladağlar, den höchsten Ketten des Taurusgebirges, und am Ararat, dem höchsten Gipfel des Landes. Je nach Etappe liegt das Lager zwischen 1.500 und 4.100 m. Mal sind es die Wände von Demirkazık und Kızılkaya, die über den Zelten aufragen, mal die Flanken eines Berges, dessen Gipfel 5.137 m erreicht.
Das Camp dient als Stützpunkt für die Ararat Besteigung und für eine Wanderreise durch den Taurus mit Abstecher nach Kappadokien. In den Aladağlar ragen mehr als 50 Gipfel über 3.500 m auf. Zwischen Geröll und Felsbändern wächst eine Flora mit sehr vielen endemischen Pflanzenarten.
Übernachten im Zeltcamp in der Türkei
Geschlafen wird in 2-Personen-Zelten der Marke Vaude oder vergleichbarer Hersteller. Daneben stehen ein Kochzelt und ein Essenszelt mit Tischen sowie Bänken oder Stühlen. Der Koch bereitet die Mahlzeiten für Gäste und Begleitmannschaft aus frischen Zutaten zu. Morgens kommen türkischer Käse, Oliven, Tomaten und Ei auf den Tisch, abends folgen auf die Vorsuppe eine Hauptspeise mit Salat und ein Glas Çay. Für unterwegs gibt es ein Tourenvesper mit Obst, Kuchen oder Brot und Marschtee.
Zustieg zum Zeltcamp in der Türkei
Als Startort dient Kayseri. In den Aladağlar führen die Wege von den Dörfern Çukurbağ und Demirkazık im Norden sowie von Ulupınar und Kapuzbaşı im Süden zu den Lagerplätzen. Der Zustieg ist damit Teil der jeweiligen Tagesetappe – das Lager erreicht man zu Fuß, mit leichtem Gepäck.
Gut zu wissen
Die Camps verfügen teilweise über einfache Toiletten. Häufig ist Quellwasser so umgeleitet, dass es aus einer Leitung fließt, und an manchen Plätzen ist eine kalte Dusche möglich. Auf Wunsch gibt es abends heißes Wasser für die Trinkflasche, die anschließend im Schlafsack wärmt. Die Bergsteigergeschichte der Region beginnt 1901 mit dem Geologen Franz Schaffer auf dem Alacabaşı. Im Jahr 1927 gelangen Georg Künne, Wilhelm Martin und Marianne Martin die Erstbesteigungen von Demirkazık, Kızılkaya, Eznevit, Kaldı und Alaca.