Bergsteigerschule Zugspitze
Berghütte AVS Sektion Sterzing

Hochfeilerhütte

2.715m 🇮🇹
46.962, 11.708 Italien
Betten: 90
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Stein

Schutzhütte des AVS unter dem Hochfeiler in Südtirol

Im hinteren Pfitschertal, im Hauptkamm der Zillertaler Alpen, liegt auf 2.715 m die Hochfeilerhütte, italienisch Rifugio Gran Pilastro. Betrieben wird die Schutzhütte von der Sektion Sterzing des Alpenvereins Südtirol (AVS). Über ihr erhebt sich der Hochfeiler (3.510 m), der höchste Berg der Zillertaler Alpen. Sein Gipfel ist von der Hütte in knapp drei Stunden über den Südwestgrat erreichbar.

Auf der „Alpenüberquerung von Garmisch nach Cortina“ übernachten wir hier. Weitere Ziele sind der Hochferner (3.463 m) als Gletschertour in 3 ½ Stunden und der Hohe Weißzint (3.371 m) in 3 Stunden, mit Gletscherquerung und ausgesetztem Blockgrat im Grad I bis II.

Übernachten auf der Hochfeilerhütte

Die Hütte hat 90 Schlafplätze. Für die Gäste gibt es eine Dusche.

Zustieg zur Hochfeilerhütte

Talort ist Stein. Über Sterzing und das Pfitschertal geht es zur dritten Kehre der Pfitscherjochstraße (1.718 m). Von dort sind es auf dem Normalweg mit Markierung 1 durch das Unterbergtal etwa 3 Stunden zur Hütte. Eine drahtseilgesicherte Passage und ausgesetzte Stellen in steilen Grashängen verlangen Trittsicherheit.

Der Weg von der Edelrauthütte (2.545 m) über die Untere Weißzintscharte und den Gliderferner dauert 2 ½ Stunden. Er ist seit dem 2. August 2022 wegen einer Randkluft und instabiler Moräne gesperrt. Der Übergang über den Pfunderer Höhenweg via Gaisscharte, Dannelscharte und Gliderscharte (2.644 m) dauert 8 bis 10 Stunden. Seit dem 7. September 2023 ist die Brücke von Weg 8a über den Gliderbach nicht passierbar. Der Umweg über die Unterberghütten und den Normalweg kostet etwa 3 Stunden mehr. Zum Rifugio Passo Ponte di Ghiaccio sind es 3 Stunden, zum Rifugio Passo di Vizze 3 ½ Stunden.

Gut zu wissen:

Ab 1984 wurde gebaut, das Material kam auch per Hubschrauber herauf. Eingeweiht wurde die Hütte am 14. September 1986. Ihr Vorgänger, die Wiener Hütte von 1881, stand 600 Meter weiter westlich auf 2.665 m und wurde 1967 zerstört. Der Neubau liegt etwas höher an einer lawinengeschützten Stelle.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 2.658 m

Heilig-Geist-Jöchl

Der Heilig-Geist-Jöchl liegt auf 2.658 m in den Zillertaler Alpen und bildet einen historischen Grenzübergang zwischen Österreich und Italien. Der Pass verbindet das Zillertal mit dem Ahrntal in Südtirol und ist Teil des Lausitzer Höhenwegs.

Sattel 2.690 m

Roßkarscharte

Die Roßkarscharte liegt auf 2.690 m in den Zillertaler Alpen. Der steile Pass verbindet Tirol mit dem Salzburger Land im Nationalpark Hohe Tauern. Der Übergang führt zwischen Krimmler Tauernhaus und Zittauer Hütte durch alpines Blockgelände.

Sattel 2.724 m

Rainbachscharte

Die Rainbachscharte liegt auf 2.724 m in den Zillertaler Alpen und verbindet das Wildgerlostal mit dem Krimmler Achental. Der Pass bietet einen direkten Übergang zwischen der Zittauer Hütte und dem Krimmler Tauernhaus. Steile, teilweise seilversicherte Passagen prägen den Anstieg.

Stadt 633 m

Mayrhofen

Mayrhofen liegt auf 633 m am Ende des Zillertals, wo sich vier Seitentäler vereinen. Der Marktort ist strategischer Ausgangspunkt für Touren in die Zillertaler Alpen. Die Zillertalbahn verbindet den Ort seit 1902 mit dem Inntal.

See 1.843 m

Speicher Zillergründl

Der Speicher Zillergründl liegt auf 1.843 m Höhe im Zillergrund der Zillertaler Alpen. Der Stausee dient der Stromerzeugung durch Wasserkraft und markiert einen wichtigen Wegpunkt auf der Dreiländertour. Vom Rand der Staumauer führt der alte Weg zur Plauener Hütte.

Gipfel 3.479 m

Großer Möseler

Der Große Möseler erhebt sich auf 3.479 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Zillertaler Alpen. Der markante Gipfel wurde 1865 von englischen Alpinisten mit ihren Schweizer Bergführern erstbestiegen. Sein Name leitet sich von "Mösele" ab, einer hochalpinen Sumpflandschaft.

Gipfel 3.148 m

Zillerplattenspitze

Die Zillerplattenspitze erhebt sich auf 3.148 m im österreichisch-italienischen Grenzgebiet der Zillertaler Alpen. Der wenig bekannte Dreitausender bietet ein grandioses Panorama auf die umliegenden Gipfel. Der Anstieg führt über steiles Blockwerk und erfordert leichte Kletterei im I. Grad.

Gipfel 2.400 m

Großer Nock

Der Große Nock erhebt sich auf 2.400 m in den Zillertaler Alpen zwischen Mühlwalder Tal und Weißenbachtal. Der Berg gehört zu den westlichen Hohen Tauern und bildet Teil des markanten Bergamphitheaters oberhalb der Michlreis-Alm. Vom Gipfel bietet sich ein weiter Rundblick über das südliche Ahrntal.

Gipfel 2.912 m

Klockerkarkopf

Der Klockerkarkopf erhebt sich auf 2.912 m an der Grenze zwischen Salzburg und Südtirol. Der Gipfel liegt im Zillertaler Hauptkamm zwischen Krimmler Tauern und Birnlücke. Von Ettore Tolomei 1904 symbolisch in "Vetta d'Italia" umbenannt.

Dorf

Neustift

Neustift liegt auf 600 m Höhe im Eisacktal nördlich von Brixen. Der Ort dient als strategischer Ausgangspunkt für Skitouren und Klettersteige in den Stubaier Alpen. Das Augustinerkloster aus dem 12. Jahrhundert prägt die Ortschaft.

Dorf 1.158 m

Pfunders

Pfunders liegt auf 1.158 m im unteren Pustertal in Südtirol. Das Bergdorf an der Mündung des Pfunderer Bachs in die Rienz bildet den Hauptort der Gemeinde Vintl. Von hier führen Wanderwege in die südlichen Zillertaler Alpen.

Dorf 1.370 m

Brenner

Der Brenner liegt auf 1.370 m Höhe am gleichnamigen Pass an der österreichisch-italienischen Grenze. Das ehemalige Wipptaler Bergdorf wurde nach dem Ersten Weltkrieg zu einem bedeutenden Grenzort mit umfangreicher Infrastruktur. Heute führen Brennerautobahn und Brennerbahn durch das Passdorf.