Die Khumbu-Region am Mount Everest bildet das Herzstück des nepalesischen Himalaya und beherbergt mit dem 8.849 m hohen Mount Everest den höchsten Punkt der Erde. Zwischen tief eingeschnittenen Tälern, gewaltigen Gletschern und den höchsten Bergen der Erde erstreckt sich eine außergewöhnliche Hochgebirgslandschaft. Am 29. Mai 1953 gelang Edmund Hillary und Tenzing Norgay die erste bestätigte Besteigung des Mount Everest über die Südseite.
Das Spektrum reicht von Lodgetrekking bis zu anspruchsvollen Hoch- und Expeditionstouren. Die berühmte Route zum Everest Base Camp führt durch Rhododendronwälder, Sherpa-Dörfer und die zunehmend karge Hochgebirgslandschaft des Khumbu. Gipfelziele wie Lobuche East und Island Peak erfordern Hochtourenkenntnisse, darunter den sicheren Umgang mit Steigeisen, Seil und vergletschertem Gelände. Vor allem die große Höhe verlangt eine sorgfältige und schrittweise Akklimatisation.
Das Klima wird von der enormen Höhe und dem südasiatischen Monsun bestimmt. Von Juni bis September bringen feuchte Luftmassen Niederschläge und Wolken, während die Zeit nach dem Monsun häufig klarere Sicht bietet. Der Sagarmatha-Nationalpark schützt neben Gletschern und Hochgebirge auch Wälder und alpine Lebensräume mit Schneeleoparden, Roten Pandas und dem Himalaya-Monal, Nepals farbenprächtigem Nationalvogel, der etwa so groß wie ein kräftiger Fasan wird.