Bergsteigerschule Zugspitze
Vulkan

Pamba Marca

🇪🇨
-0.079, -78.209 Ecuador
Vulkane um Quito
Highlight:
Der Pamba Marca ist ein 4.071 m hoher erodierter Stratovulkan in der Zentralkordillere Ecuadors, 40 km nordöstlich von Quito. Der erloschene Vulkan beherbergt die größte Ansammlung präkolumbianischer Festungen Ecuadors. Das Festungskomplex wurde 1998 in die Tentativliste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen.

Erodierter Stratovulkan bei Quito

Der Vulkan liegt in der Provinz Pichincha und bildet eine wichtige archäologische Stätte der nördlichen Anden. Die Bergkämme des erloschenen Stratovulkans tragen über 20 Inka-Festungen sowie zwei von den Cayambe erbaute Forts.

Die strategische Lage auf etwa 3.000 m Höhe machte Pamba Marca zu einem umkämpften Grenzgebiet zwischen den Inka und den einheimischen Cayambe-Völkern. Der 17-jährige Eroberungskrieg der Inka endete erst um 1500 mit dem Fall der letzten Festungen. Die aus vulkanischem Cangahua-Gestein errichteten Befestigungsanlagen dienten als Schutz für Quito und die umliegenden Forts.

Gut zu wissen:

1737 beobachteten die Forscher Antonio de Ulloa und Pierre Bouguer am Gipfel des Pamba Marca erstmals das Phänomen des "Ulloa-Halos" - einen kreisförmigen Lichtschein um den Schatten des eigenen Kopfes auf tiefliegenden Wolken.

Bekannte Ziele in Vulkane um Quito

Dorf

Chaupi

El Chaupi liegt auf 3.343 m im Anden-Hochtal südlich von Quito. Der Ort dient als strategischer Stützpunkt für Besteigungen der umliegenden Vulkane Illiniza und Corazón. Die Lodge bietet optimale Höhenanpassung für Expeditionen in die ecuadorianischen Anden.

Vulkan 5.897 m

Cotopaxi

Der Cotopaxi ist ein 5.897 m hoher Stratovulkan in den nördlichen Anden Ecuadors. Als zweithöchster Berg des Landes gilt er als perfekt geformter Kegel mit vergletschertem Gipfel. Seine letzte große Eruption ereignete sich 1877.

Vulkan 4.200 m

Pasochoa

Der Pasochoa ist ein erloschener Vulkan auf 4.200 m Höhe südlich von Quito in Ecuador. Der gut begehbare Gipfel dient als idealer Akklimatisationsberg für höhere Vulkanbesteigungen. Im Kraterinneren erstreckt sich ein seltener primärer Andenwald mit über 50 Baumarten.

Vulkan 4.696 m

Rucu Pichincha

Der Rucu Pichincha erhebt sich auf 4.696 m südwestlich von Quito als Teil des Pichincha-Massivs. Der inaktive Vulkan besitzt zwei ineinander liegende Krater und zählt zu den nächstgelegenen Gipfeln der ecuadorianischen Hauptstadt.

Kirche

Iglesia Católica San Blas | Quito

Die Iglesia Católica San Blas liegt im historischen Zentrum von Quito auf 2.850 m Höhe. Die koloniale Kirche gehört zur UNESCO-Weltkulturerbe-Altstadt der ecuadorianischen Hauptstadt.

Vulkan 4.279 m

Fuya Fuya

Der Fuya Fuya erhebt sich auf 4.279 m als Teil des Mojanda-Vulkankomplexes in den ecuadorianischen Anden. Der inaktive Stratovulkan dient als idealer Akklimatisationsgipfel für höhere Besteigungen. Vom Gipfel reicht der Blick über die Páramo-Landschaft bis zum vergletscherten Cayambe.

Vulkan 5.790 m

Cayambe

Der Cayambe erhebt sich auf 5.790 m als dritthöchster Gipfel Ecuadors in den Nördlichen Anden. Der aktive Stratovulkan liegt nördlich von Quito und prägt mit seiner vergletscherten Kuppe die Skyline der ecuadorianischen Sierra.

Seilbahn

TelefériQo

Die TelefériQo ist eine der höchstgelegenen Gondelbahnen der Welt und führt von Quito auf 3.117 m hinauf zur Bergstation Cruz Loma auf 3.945 m. Die 20-minütige Fahrt überwindet 2.237 Höhenmeter am Osthang des aktiven Vulkans Pichincha. Sie dient als Ausgangspunkt für Wanderungen und Vulkanbesteigungen.

Gletscher

Illiniza Sur

Der Illiniza Sur erhebt sich als südlicher Zwillingsgipfel des Illiniza-Vulkanmassivs auf 5.245 m in den ecuadorianischen Anden. Der vergletscherte Stratovulkan liegt etwa 100 km südwestlich von Quito und bildet zusammen mit dem Illiniza Norte ein markantes Bergpaar.

Gipfel 3.016 m

Panecillo

Der Panecillo erhebt sich auf 3.016 m als natürlicher Aussichtshügel im Herzen von Quito. Die 30 m hohe Aluminiumstatue der Virgen de Quito krönt den markanten Kegel. Von hier reicht der Blick über die koloniale Altstadt und die schneebedeckten Vulkane der ecuadorianischen Anden.

Gipfel 4.776 m

Guagua Pichincha

Der Guagua Pichincha erhebt sich auf 4.776 m als höchster Gipfel des Pichincha-Vulkansystems westlich von Quito. Der aktive Vulkan brach 1999 mit Ascheregen aus und verlor dabei Teile seines Kraterrandes.

Gipfel 3.356 m

Sincholagua

Der Sincholagua ist ein erloschener Stratovulkan in den Anden Ecuadors mit 4.899 m Höhe. Er liegt rund 17 km nordöstlich des Cotopaxi und 45 km südöstlich von Quito.

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