Bergsteigerschule Zugspitze
Alpine Welten Mannschaft am Kilimandscharo – Gäste, Träger und lokale Guides gemeinsam vor dem Gipfel.

Auf Augenhöhe

Ausschließlich regionale, familiengeführte Partner — zu fairen und transparenten Bedingungen.

Verbindliche Standards

Ausbildung, Transport, Permits und Ausrüstung: schriftlich zugesagt für Träger, Köche und Guides.

Leave no trace

Kein Heliskiing, Rücksicht auf Wildruhezonen, und der Müll kommt wieder mit ins Tal.

Respekt vor Kulturen

Der eigenen Bergsteigerkultur — und den Bräuchen, Sitten und Sichtweisen vor Ort.

Was achtsame Reisekultur für uns heißt

Wir stehen für eine achtsame Reisekultur: gelebte Rücksicht auf Natur, Kultur und die Menschen vor Ort — und die gezielte Stärkung regionaler Wertschöpfung.

Wichtig ist uns dabei eine Partnerschaft auf Augenhöhe — mit verbindlichen Standards, an denen unsere Gäste uns messen können.

Nachhaltigkeit ist für uns mehr als eine CO₂-Bilanz. Wie wir mit den Menschen umgehen, die unsere Reisen erst möglich machen, entscheidet genauso — das ist die soziale Seite dessen, was auf der Seite CO₂-Fußabdruck in Zahlen steht.

Wie wir mit unseren Partnern arbeiten

Als familiengeführtes Unternehmen arbeiten wir ausschließlich mit regionalen, familiengeführten Unternehmen. Wichtig ist uns dabei eine Partnerschaft auf Augenhöhe. Damit wirklich alle Akteure vom Konzept eines nachhaltigen, wirtschaftlich erfolgreichen Tourismus profitieren, haben wir zusätzlich gemeinsame verbindliche Richtlinien für Träger, Köche und Guides definiert, an welchen uns unsere Gäste messen können.

Dadurch entstehen zwangsläufig höhere Reisepreise, weshalb Alpine Welten nicht zu den preisgünstigen Anbietern von Trekkingreisen, insbesondere in Nepal und Tansania, gehört.

Lokale Wertschöpfung und Rücksicht auf Natur, Kultur und Menschen tragen zum Erhalt dessen bei, was wir am Reisen lieben. Wir wollen einen produktiven Beitrag leisten und haben den Anspruch, das durch unser Handeln wo immer möglich auch wirkungsvoll zu tun. Eine faire Entlohnung bei Guides und Trägern ist ebenso selbstverständlich wie das Reisen in kleinen und individuellen Gruppen. Wie wir die zugesagte Ausbildung konkret einlösen, zeigt die Erste-Hilfe-Ausbildung für unsere lokalen Guides in Tansania — nachzulesen unter Klimaprojekte.

Was wir Trägern, Köchen und Guides zusagen

Alpine Welten setzt sich für nachhaltigen, wirtschaftlich erfolgreichen Tourismus ein, der nicht nur auf einem schonenden, verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen basiert, sondern auch einen fairen und respektvollen Umgang mit allen Akteuren beinhaltet. Dies schließt unsere Träger, Köche und Guides sowie ihre Familien mit ein.

Zur Erreichung dieses Ziels haben wir verbindliche Standards für unsere lokalen Partner festgelegt, die sich wie folgt definieren:

  • Ausbildung: Jeder Angehörige der Begleitmannschaft muss für seine spezifische Tätigkeit entsprechend geschult sein und über die Risiken insbesondere in Bezug auf Höhe und alpine Gefahren vor jeder Aufnahme der Tätigkeit erneut sensibilisiert werden.

  • Transport vor Ort: Träger, Köche und Guides müssen die eigene Anreise zum Treffpunkt der Tour bzw. die Rückreise vom Endpunkt der Tour nicht selbst finanzieren. Jeder Angehörige der lokalen Begleitmannschaft hat Anspruch auf kostenfreien Transport.

  • Eventuelle Permits: Sofern die Tätigkeit ein Permit oder Eintrittsgebühren erfordert, dürfen diese Gebühren nicht zu Lasten der lokalen Begleitmannschaft eingefordert werden.

  • Bekleidung: Jeder Angehörige der lokalen Begleitmannschaft muss für seine Tätigkeit entsprechend ausgestattet sein. Hierzu gehören entsprechende Bergschuhe sowie witterungsgerechte und wärmende Bekleidung, welche auch den Ansprüchen in größeren Höhen gerecht wird. Wer diese Ausrüstung selbst nicht hat, wird für den Zeitraum seiner Tätigkeit entsprechend kostenfrei ausgestattet.

Wie wir Spuren vermeiden

Wir lieben Bergsport, lieben das Reisen, doch diese Liebe hat Grenzen. Denn auch die Natur und Tierwelt benötigt Rückzugsräume.

Wir respektieren bei unseren Touren vorhandene Schutz- und Schongebiete der Natur und achten insbesondere im Winter auf ein naturverträgliches, leises Verhalten im Bereich von Wildruhezonen. Dies beinhaltet auch den vollständigen Verzicht auf Heliski-Angebote — eine von mehreren Touren, die wir bewusst nicht anbieten. Dem Grundsatz „Leave no trace“ folgend, nehmen wir unseren Müll wieder mit und achten darauf, möglichst keine Spuren zu hinterlassen.

Auf Alpine Welten Klettern-&-Segeln-Reisen und auf den Ski-&-Sail-Reisen ist das Sammeln von Müll zudem aktiver Teil des Reiseprogramms.

Wie wir unsere Bergsteigerkultur pflegen

Der Alpinismus ist immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe. Unsere Bergsteigerkultur zu pflegen – zu erhalten – und weiter zu entwickeln, ist wesentlicher Bestandteil jeder Bergbesteigung von Alpine Welten. Moderne Ansprüche und Denkweisen der Stadt können wir nicht ins Gebirge übertragen.

Wie wir fremden Kulturen begegnen

Alpine Welten ermöglicht aber auch den Kontakt mit fremden Kulturen. Unsere Trekkingreisen folgen der Kultur des gemeinsamen Bergsteigens, nur eben zusammen mit einheimischen Trägern, Köchen und Guides. Unsere Gäste können bei lokalen Gastgebern übernachten und dabei deren Lebensgewohnheiten, ihre Essenskultur und Gastfreundschaft erfahren. Wir gehen respektvoll mit den Menschen um. Dabei achten wir deren Bräuche und Sitten und auch deren Denk- und Sichtweisen.

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