DAV-Hütte am Aggenstein, 50 Meter vor der Grenze
Am Südwesthang des Aggensteins in den Allgäuer Alpen liegt auf 1.788 m die Bad Kissinger Hütte. Die Schutzhütte gehört der Sektion Bad Kissingen des Deutschen Alpenvereins (DAV), steht aber auf österreichischem Boden. Bis zur deutsch-österreichischen Grenze sind es nur 50 Meter. Über der Hütte erhebt sich der Aggenstein, dessen Gipfel in 30 Minuten zu erreichen ist.
Auf der dreitägigen Bergwanderung „Wandern im Tannheimer Tal“ übernachten wir hier. Vor der Hütte gibt es einen Kletterfelsen. Weitere Routen verlaufen über die Südwandplatten des Aggensteins und die angrenzenden Grate.
Übernachten auf der Bad Kissinger Hütte
Die Bad Kissinger Hütte hat 50 Schlafplätze.
Zustieg zur Bad Kissinger Hütte
Von Pfronten-Steinach führt der Hauptweg durch die Reichenbach-Klamm in 3 Stunden zur Hütte. Aus Grän im Tannheimer Tal sind es 2 Stunden zur Kissinger Hütte. Ebenso lange braucht man von der Bergstation der Breitenbergbahn auf dem Weg um den Aggenstein herum.
Mit dem Zug geht es bis Pfronten-Steinach, mit dem Bus bis Pfronten-Steinach oder Grän-Enge. An beiden Orten gibt es Parkplätze.
Über das Füssener Jöchl (1.816 m) dauert der Übergang zur Otto-Mayr-Hütte 3 Stunden, zur Tannheimer Hütte sind es 5 Stunden.
Gut zu wissen:
Eine Urkunde vom 1. Oktober 1880 erwähnt die Hütte erstmals und nennt die Stadt Vils als Eigentümer. Ab 1889 gehörte sie als Pfrontner Hütte der Sektion Falkenstein Pfronten, später wurde sie von der Sektion Allgäu-Kempten betrieben. 1957 kaufte die Sektion Ludwigsburg die Hütte, 1994 übernahm die Sektion Bad Kissingen die Hütte.
Neben dem Aggenstein ist das Brentenjoch ein Gipfelziel. Weitere Touren führen über den Tannheimer Höhenweg.