Private Schutzhütte über Nesselwängle im Tannheimer Tal
Oberhalb von Nesselwängle im Tannheimer Tal liegt auf 1.659 m das Gimpelhaus. Die private Schutzhütte gehört zum österreichischen Teil der Allgäuer Alpen und hat eine sonnige Lage. Für das Klettern im Tannheimer Tal ist die Hütte ein Ausgangspunkt, umgeben von den Felsgipfeln Gimpel, Kellenspitze, Rote Flüh und Gehrenspitze.
Die Hütte nutzen wir als Stützpunkt für Kletterkurse und Bergwanderungen. Dazu zählen der „Alpinkletterkurs im Allgäu/Tannheimer Tal“ und die „Kletterkurs Basiswoche im Allgäu“, mit der Anfänger ins Klettern einsteigen. Zur Roten Flüh (2.111 m) sind es 1 Stunde 30 Minuten, zur Kellenspitze (2.239 m) 1 Stunde 50 Minuten. Die Gehrenspitze (2.164 m) erreicht man in 2 Stunden 50 Minuten, den Gimpel (2.176 m) in 3 Stunden.
Übernachten auf dem Gimpelhaus
Die Hütte hat 50 Betten und 170 Plätze im Lager, dazu Duschen. In der Gaststube kommen einheimische Gerichte auf den Tisch, vor der Hütte gibt es eine Sonnenterrasse. Zum Klettern am Gimpelhaus gehört eine eigene Boulderwand. Für Kurse steht ein Seminarraum bereit.
Zustieg zum Gimpelhaus
Talort ist Nesselwängle, wo es ausreichend Parkplätze gibt. Von dort sind es etwa 1 Stunde 15 Minuten zur Hütte. Die Tannheimer Hütte liegt nur 10 Minuten entfernt. Zur Otto-Mayr-Hütte dauert der Übergang etwa 3 Stunden, zur Bad Kissinger Hütte etwa 5 Stunden. Auch zur Willi-Merkl-Gedächtnis-Hütte führt ein Übergang.
Gut zu wissen:
Der erste Bau von 1938/39 brannte in der Nacht vom 6. August 1973 bis auf die Grundmauern ab und musste abgerissen werden. In den folgenden Jahren errichtete die Familie Guem die Hütte neu. Bewirtschaftet ist sie von Anfang Mai bis Ende Oktober.