Bergsteigerschule Zugspitze
Berghütte DAV Sektion Immenstadt

Edmund Probst Haus

1.930m 🇩🇪
47.414, 10.347 Deutschland
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Oberstdorf

DAV-Hütte unter dem Nebelhorn in den Allgäuer Alpen

Am Fuß des Gipfelaufschwungs des Nebelhorns, in den Allgäuer Alpen, liegt auf 1.930 m das Edmund Probst Haus. Betrieben wird die Schutzhütte von der Sektion Allgäu-Immenstadt des Deutschen Alpenvereins (DAV). Die Lage mitten im Pistengebiet des Nebelhorns gilt als lawinensicher.

Die Hütte nutzen wir als Stützpunkt für den „Tiefschneekurs Oberstdorf Level I“. Auf das Nebelhorn (2.224 m) geht man in einer Stunde. Den Großen Daumen (2.280 m) erreicht man über das Koblat in 2½ Stunden, über den Hindelanger Klettersteig in 4 Stunden. Über den Oberen und den Unteren Geißalpsee führt der Weg in 3 Stunden auf das Rubihorn (1.957 m).

Übernachten auf dem Edmund Probst Haus

Die Hütte hat Waschräume und Duschen. In der Küche entstehen regionaltypische Spezialitäten, und zur Hütte gehört eine Sonnenterrasse.

Zustieg zum Edmund Probst Haus

Von Oberstdorf (813 m) sind es etwa 3 Stunden zur Hütte. Schneller geht es mit der Nebelhornbahn: Die Station Höfatsblick steht direkt neben der Hütte, von dort sind es wenige Meter zu Fuß. Der Übergang zum Prinz-Luitpold-Haus über das Laufbacher Eck (2.177 m) dauert 3½ bis 4 Stunden. Über den Seealpsee führt der Weg in 2½ Stunden zum Oytalhaus, über das Koblat in etwa 3½ Stunden zur Schwarzenberghütte. Zur Kemptner Hütte sind es über Laufbacher Eck, Himmeleck und Rauheck 10 Stunden.

Gut zu wissen:

Am 25. Mai 1890 weihte der Deutsche und Österreichische Alpenverein die Hütte als 33. Berghütte der Nördlichen Ostalpen unter dem Namen Nebelhornhaus ein. 1918, nach dem Tod des Sektionsvorstands Edmund Probst, wurde sie nach ihm benannt. Das Edmund-Probst-Haus wurde immer wieder vergrößert und ist seit 1930 durch die Nebelhornbahn erschlossen. Bewirtschaftet ist es im Sommer von Juni bis Oktober und im Winter von Dezember bis April.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Stadt 813 m

Oberstdorf

Oberstdorf liegt auf 813 m im bayerischen Oberallgäu und ist Deutschlands südlichste Gemeinde. Der Ort bildet den klassischen Startpunkt für die E5 Alpenüberquerung nach Meran. Von hier führen Hochtäler in die Allgäuer Alpen mit Gipfeln über 2.600 m.

Gipfel 1.834 m

Hochgrat

Der Hochgrat erhebt sich auf 1.834 m als höchste Erhebung der Nagelfluhkette in den Allgäuer Alpen. Mit seiner Prominenz von 731 m dominiert er das gesamte Allgäuer Voralpenland. Von seinem Gipfel reicht die Fernsicht über den Bodensee bis zum Ulmer Münster.

Dorf 852 m

Schoppernau

Schoppernau liegt auf 852 m im österreichischen Bregenzerwald in Vorarlberg. Der Ort dient als strategischer Ausgangspunkt für Skitouren und Schneeschuhwanderungen in die umliegenden Allgäuer Alpen. Das nahegelegene Neuhornbachhaus auf 1.700 m fungiert als alpine Schutzhütte.

Gipfel 2.368 m

Muttlerkopf

Der Muttlerkopf erhebt sich auf 2.368 m in den Allgäuer Alpen an der deutsch-österreichischen Grenze. Der Gipfel liegt nur eine Gehstunde von der Kemptner Hütte entfernt und bietet sich als optionale Besteigung an.

See 2.047 m

Rappensee

Der Rappensee liegt auf 2.047 m in einer Karmulde des Zentralen Hauptkamms der Allgäuer Alpen. Mit 2,3 Hektar und acht Metern Tiefe ist er der südlichste See Deutschlands. An warmen Tagen bietet er Badegelegenheit für Bergwanderer.

Sattel 2.200 m

Fiderescharte

Die Fiderescharte liegt auf 2.200 m zwischen Fiderepass-Hütte und Mindelheimer Hütte in den Lechtaler Alpen. Der Pass bildet einen wichtigen Übergang am Krumbacher Höhenweg und dient als Einstieg zum Mindelheimer Klettersteig.

Dorf

Steibis

Steibis liegt auf 860 m Höhe zwischen Weissachtal und Hochgratkette. Der Ortsteil von Oberstaufen ist zentraler Ausgangspunkt für Wanderungen und Skitouren in der Nagelfluhkette. Die Imbergbahn und Hochgratbahn erschließen das alpine Gelände direkt vom Ort.

Dorf

Weißach

Weißach liegt im Weißachtal, circa einen Kilometer südwestlich von Oberstaufen. Der Ort war historisch geprägt von Flößerei und Mühlen. Die Sebastians- und Rochuskapelle entstand 1629 nach einem Pestgelübde der Grafen von Königsegg-Rothenfels.

Sattel 2.504 m

Bockkarscharte

Die Bockkarscharte liegt auf 2.504 m am Allgäuer Hauptkamm. Der alpine Pass bildet das Herzstück des Heilbronner Höhenwegs zwischen Rappensee und Waltenbergerhaus. In den schroffen Felsformationen der Scharte leben Steinböcke.

Gipfel 1.968 m

Falzer Kopf

Der Falzer Kopf erhebt sich auf 1.968 m in den nordwestlichen Walsertaler Bergen bei Schoppernau. Der Berg liegt strategisch zwischen Diedamskopf und Kreuzmandl am Hauptkamm. Vom nahegelegenen Neuhornbachhaus führt der Normalweg über das Neuhornbachjoch zum Gipfel.

Dorf 1.244 m

Baad

Baad liegt auf 1.244 m am Ende des Kleinwalsertals in Vorarlberg. Der Ort bildet den Ausgangspunkt für Skitouren und Wanderungen in die Allgäuer Alpen. Von hier teilt sich das Tal in drei alpine Seitentäler.

Sattel 1.974 m

Mädelejoch

Das Mädelejoch liegt auf 1.974 m an der deutsch-österreichischen Grenze zwischen Bayern und Tirol. Der Pass verbindet die Allgäuer Alpen im Norden mit dem Lechtal im Süden. Ein historischer Grenzstein von 1844 markiert den Übergang.

Reisen mit Edmund Probst Haus