DAV-Hütte unter dem Nebelhorn in den Allgäuer Alpen
Am Fuß des Gipfelaufschwungs des Nebelhorns, in den Allgäuer Alpen, liegt auf 1.930 m das Edmund Probst Haus. Betrieben wird die Schutzhütte von der Sektion Allgäu-Immenstadt des Deutschen Alpenvereins (DAV). Die Lage mitten im Pistengebiet des Nebelhorns gilt als lawinensicher.
Die Hütte nutzen wir als Stützpunkt für den „Tiefschneekurs Oberstdorf Level I“. Auf das Nebelhorn (2.224 m) geht man in einer Stunde. Den Großen Daumen (2.280 m) erreicht man über das Koblat in 2½ Stunden, über den Hindelanger Klettersteig in 4 Stunden. Über den Oberen und den Unteren Geißalpsee führt der Weg in 3 Stunden auf das Rubihorn (1.957 m).
Übernachten auf dem Edmund Probst Haus
Die Hütte hat Waschräume und Duschen. In der Küche entstehen regionaltypische Spezialitäten, und zur Hütte gehört eine Sonnenterrasse.
Zustieg zum Edmund Probst Haus
Von Oberstdorf (813 m) sind es etwa 3 Stunden zur Hütte. Schneller geht es mit der Nebelhornbahn: Die Station Höfatsblick steht direkt neben der Hütte, von dort sind es wenige Meter zu Fuß. Der Übergang zum Prinz-Luitpold-Haus über das Laufbacher Eck (2.177 m) dauert 3½ bis 4 Stunden. Über den Seealpsee führt der Weg in 2½ Stunden zum Oytalhaus, über das Koblat in etwa 3½ Stunden zur Schwarzenberghütte. Zur Kemptner Hütte sind es über Laufbacher Eck, Himmeleck und Rauheck 10 Stunden.
Gut zu wissen:
Am 25. Mai 1890 weihte der Deutsche und Österreichische Alpenverein die Hütte als 33. Berghütte der Nördlichen Ostalpen unter dem Namen Nebelhornhaus ein. 1918, nach dem Tod des Sektionsvorstands Edmund Probst, wurde sie nach ihm benannt. Das Edmund-Probst-Haus wurde immer wieder vergrößert und ist seit 1930 durch die Nebelhornbahn erschlossen. Bewirtschaftet ist es im Sommer von Juni bis Oktober und im Winter von Dezember bis April.