Bergsteigerschule Zugspitze
Berghütte DAV Sektion Landsberg am Lech

Landsberger Hütte

1.810m 🇦🇹
47.444, 10.515 Österreich
Betten: 130
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung

Schutzhütte über dem Traualpsee im Tannheimer Tal

In den Vilsalpseebergen der Allgäuer Alpen liegt auf 1.810 Höhenmetern die Landsberger Hütte, eine Schutzhütte der Sektion Landsberg am Lech des Deutschen Alpenvereins (DAV). Sie gehört zum österreichischen Tannheimer Tal und steht oberhalb des Traualpsees im Naturschutzgebiet Vilsalpsee. Nur wenige Meter von der Hütte entfernt ist der kleine Bergsee Lache.

Auf der Tour „Bergwandern von Oberstdorf zur Zugspitze“ übernachten wir hier. Für die 2. Etappe des Weitwanderwegs Grenzgänger ist die Hütte ebenfalls Stützpunkt. Über der Hütte erheben sich Lachenspitze (2.126 m) und Leilachspitze (2.274 m). Ein Klettersteig (C/D) führt in 2 Stunden durch die Nordwand auf die Lachenspitze.

Übernachten auf der Landsberger Hütte

Die Hütte hat 100 Plätze im Matratzenlager und 30 Betten. Die Sanitäranlagen wurden 2025 renoviert. Wenn die Hütte geschlossen ist, hat der Winterraum 10 Übernachtungsplätze, dafür ist ein Schlüssel notwendig. Eine Materialseilbahn gibt es seit 1962.

Zustieg zur Landsberger Hütte

Der Hauptzustieg beginnt am Gasthaus Vilsalpsee (1.165 m). Durch das „Wändle“ sind es 2 ½ Stunden zur Hütte. Ebenso lange dauert die Wanderung zur Landsberger Hütte von der Bergstation der Neunerköpflebahn (1.864 m) über Strindenscharte und Gappenfeldsattel (1.860 m). Vom Haldensee führt der Saalfelder Höhenweg in 3 Stunden herauf, vom Gaichtpass bei Rauth (1.080 m) sind es durch das Birkental 5 Stunden.

Über den Jubiläumsweg dauert der Übergang zum Prinz-Luitpold-Haus (1.846 m) 5 ½ Stunden, über Jubiläumsweg und Schrecksee zur Willersalpe (1.456 m) 6 Stunden. Durch das Birkental geht es zum Gimpelhaus (1.659 m, 5 ½ Stunden) und zur Tannheimer Hütte (1.713 m, 6 Stunden).

Gut zu wissen:

Ab Juli 1928 wurde die Hütte gebaut und am 30. Juni 1929 mit 33 regulären und 18 Not-Schlafplätzen eingeweiht. Erweitert wurde sie von 1961 bis 1966, Gaststube und Küche wurden 2018–2019 kernsaniert. Geöffnet ist die Hütte von Ende Mai bis Mitte Oktober.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Stadt 813 m

Oberstdorf

Oberstdorf liegt auf 813 m im bayerischen Oberallgäu und ist Deutschlands südlichste Gemeinde. Der Ort bildet den klassischen Startpunkt für die E5 Alpenüberquerung nach Meran. Von hier führen Hochtäler in die Allgäuer Alpen mit Gipfeln über 2.600 m.

Gipfel 1.834 m

Hochgrat

Der Hochgrat erhebt sich auf 1.834 m als höchste Erhebung der Nagelfluhkette in den Allgäuer Alpen. Mit seiner Prominenz von 731 m dominiert er das gesamte Allgäuer Voralpenland. Von seinem Gipfel reicht die Fernsicht über den Bodensee bis zum Ulmer Münster.

Dorf 852 m

Schoppernau

Schoppernau liegt auf 852 m im österreichischen Bregenzerwald in Vorarlberg. Der Ort dient als strategischer Ausgangspunkt für Skitouren und Schneeschuhwanderungen in die umliegenden Allgäuer Alpen. Das nahegelegene Neuhornbachhaus auf 1.700 m fungiert als alpine Schutzhütte.

Gipfel 2.368 m

Muttlerkopf

Der Muttlerkopf erhebt sich auf 2.368 m in den Allgäuer Alpen an der deutsch-österreichischen Grenze. Der Gipfel liegt nur eine Gehstunde von der Kemptner Hütte entfernt und bietet sich als optionale Besteigung an.

See 2.047 m

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Der Rappensee liegt auf 2.047 m in einer Karmulde des Zentralen Hauptkamms der Allgäuer Alpen. Mit 2,3 Hektar und acht Metern Tiefe ist er der südlichste See Deutschlands. An warmen Tagen bietet er Badegelegenheit für Bergwanderer.

Sattel 2.200 m

Fiderescharte

Die Fiderescharte liegt auf 2.200 m zwischen Fiderepass-Hütte und Mindelheimer Hütte in den Lechtaler Alpen. Der Pass bildet einen wichtigen Übergang am Krumbacher Höhenweg und dient als Einstieg zum Mindelheimer Klettersteig.

Dorf

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Steibis liegt auf 860 m Höhe zwischen Weissachtal und Hochgratkette. Der Ortsteil von Oberstaufen ist zentraler Ausgangspunkt für Wanderungen und Skitouren in der Nagelfluhkette. Die Imbergbahn und Hochgratbahn erschließen das alpine Gelände direkt vom Ort.

Dorf

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Weißach liegt im Weißachtal, circa einen Kilometer südwestlich von Oberstaufen. Der Ort war historisch geprägt von Flößerei und Mühlen. Die Sebastians- und Rochuskapelle entstand 1629 nach einem Pestgelübde der Grafen von Königsegg-Rothenfels.

Sattel 2.504 m

Bockkarscharte

Die Bockkarscharte liegt auf 2.504 m am Allgäuer Hauptkamm. Der alpine Pass bildet das Herzstück des Heilbronner Höhenwegs zwischen Rappensee und Waltenbergerhaus. In den schroffen Felsformationen der Scharte leben Steinböcke.

Gipfel 1.968 m

Falzer Kopf

Der Falzer Kopf erhebt sich auf 1.968 m in den nordwestlichen Walsertaler Bergen bei Schoppernau. Der Berg liegt strategisch zwischen Diedamskopf und Kreuzmandl am Hauptkamm. Vom nahegelegenen Neuhornbachhaus führt der Normalweg über das Neuhornbachjoch zum Gipfel.

Dorf 1.244 m

Baad

Baad liegt auf 1.244 m am Ende des Kleinwalsertals in Vorarlberg. Der Ort bildet den Ausgangspunkt für Skitouren und Wanderungen in die Allgäuer Alpen. Von hier teilt sich das Tal in drei alpine Seitentäler.

Sattel 1.974 m

Mädelejoch

Das Mädelejoch liegt auf 1.974 m an der deutsch-österreichischen Grenze zwischen Bayern und Tirol. Der Pass verbindet die Allgäuer Alpen im Norden mit dem Lechtal im Süden. Ein historischer Grenzstein von 1844 markiert den Übergang.

Reisen mit Landsberger Hütte