Bergsteigerschule Zugspitze
Berghütte Sektion Steyr

Ennstaler Hütte

1.543m 🇦🇹
47.619, 14.676 Österreich
Betten: 35
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Gstatterboden, Sankt Gallen, Großreifling

Schutzhütte im Nationalpark Gesäuse, seit 1885

In der Buchsteingruppe im Nationalpark Gesäuse, am Kamm zwischen der Tieflimauer im Westen und dem Tamischbachturm im Osten, liegt auf 1.543 m die Ennstaler Hütte. Betrieben wird die Schutzhütte von der Sektion Steyr des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV). Sie ist Stützpunkt am Eisenwurzenweg, einem österreichischen Weitwanderweg, der hier St. Gallen und den Erbsattel mit Gstatterboden verbindet.

Auf der Bergwanderung „Von Hütte zu Hütte im Gesäuse“ übernachten wir hier. Hausberg ist der Tamischbachturm (2.035 m). Er zählt zu den am einfachsten zu erreichenden Gesäusegipfeln und ist in 1½ Stunden erreichbar. Auf die Tieflimauer (1.820 m) führen der Normalweg (Schwierigkeit I) und der 2002 errichtete Klettersteig Teufelsteig (A und B, zwei Stellen C).

Übernachten auf der Ennstaler Hütte

Für die Übernachtung stehen 35 Schlafplätze bereit. Es gibt Waschmöglichkeiten, aber keine Dusche, kein fließendes Wasser und keinen Strom aus der Steckdose. Hüttenschlafsäcke bringen Gäste selbst mit. Ein Notraum ist vorhanden.

Zustieg zur Ennstaler Hütte

Von Gstatterboden sind es 2½ bis 3 Stunden und 980 Hm zur Hütte. Seit 2004 ist der Weg bis zur Hochscheibenalm (rund 1.200 m) mit dem Mountainbike befahrbar. Die Wanderung zur Hütte verkürzt sich dadurch auf eine Stunde. Von Sankt Gallen und dem Erbsattel führt der Weg durch das Mühlbachtal in 2½ bis 3 Stunden zur Hütte. Von Großreifling steigt man durch das Tal des Tamischbaches in rund 2½ Stunden herauf. Zu anderen Hütten im Gebiet, etwa dem Admonterhaus oder der Hesshütte, geht es immer über einen Abstieg ins Tal.

Gut zu wissen:

Die Wiener Alpine Gesellschaft Ennstaler errichtete die Hütte 1885 als erste Schutzhütte in den Ennstaler Alpen. 1924 übernahm die Sektion Steyr die Hütte und erweiterte sie 1930. Den Namen findet man auch in den Schreibweisen Ennstalerhütte, Ennsthaler Hütte und Ennsthalerhütte. Wann die Hütte geöffnet ist, veröffentlicht die Sektion Steyr auf der Website des Alpenvereins.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Klettern

Gesäuse

Das Gesäuse erstreckt sich über 123 km² zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark. Der 2002 gegründete Nationalpark schützt die markanten Kalkgipfel der Gesäuseberge und die wilde Ennsschlucht. Mit dem 2.369 m hohen Hochtor liegt hier der höchste Gipfel der Ennstaler Alpen.

Gipfel 2.251 m

Admonter Reichenstein

Der Admonter Reichenstein erhebt sich auf 2.251 m als höchster und östlichster Berg der Reichensteingruppe in den Ennstaler Alpen. Der markante Kalkgipfel besitzt drei Erhebungen und ist auf allen Seiten von steilen Wänden umgeben. Eine Besteigung erfordert mindestens Kletterei im II. Grad.

Dorf

Admont

Admont liegt in einem Talbecken an der mittleren Enns im westlichen Gesäuse. Die Marktgemeinde ist Ausgangspunkt für Touren zu Hochtor und Buchstein. Das berühmte Benediktinerstift beherbergt die größte Klosterbibliothek der Welt.

Dorf

Hall

Hall bei Admont liegt am linken Ennsufer gegenüber von Admont am Fuße der Haller Mauern. Der Ort gilt als älteste Salzquelle der Steiermark und war bis 1543 urkundlich erwähnt. Seit 2015 ist Hall Teil der Gemeinde Admont.

Dorf 853 m

Johnsbach

Johnsbach liegt auf 853 m im Nationalpark Gesäuse in den Ennstaler Alpen. Das Bergsteigerdorf ist Ausgangspunkt für Touren auf Hochtor und Admonter Reichenstein. Der historische Bergsteigerfriedhof erinnert an die alpine Tradition des Ortes.

Gebirgspass 1.542 m

Kalblinggatterl

Das Kalbling-Gatterl liegt auf 1.542 m in den Ennstaler Alpen. Der Pass bildet den Schlüsselpunkt des Normalwegs auf den Kalbling und verbindet die Klinke-Hütte mit dem Gipfelanstieg.

Sattel 861 m

Buchauer Sattel

Der Buchauer Sattel liegt auf 861 m in den Ennstaler Alpen und verbindet über die B 117 Altenmarkt mit Admont. Der Pass trennt den Großen Buchstein von den Haller Mauern und das Mittlere Ennstal vom Tal des Großen Billbachs.

Sattel 1.822 m

Sulzkarhund

Der Sulzkarhund ist ein 1.822 m hoher Pass in den Ennstaler Alpen. Eine markante Felsformation in Hundeform bildet eine charakteristische Landmarke auf Wanderrouten zwischen Hartelsgraben und Hesshütte.

Gipfel 2.217 m

Lugauer

Der Lugauer Ostgipfel erhebt sich auf 2.206 m in den Ennstaler Alpen am Rand des Nationalparks Gesäuse. Als nordöstlicher Gipfel des freistehenden Doppelgipfel-Massivs wird er durch die Lugauerscharte vom höheren Hauptgipfel getrennt. Die markante Felspyramide gilt wegen ihrer Form als steirisches Matterhorn.

Gipfel 2.035 m

Tamischbachturm

Der Tamischbachturm erhebt sich auf 2.035 m in den Ennstaler Alpen und ist der zweithöchste Berg der Buchsteingruppe im Nationalpark Gesäuse. Der Gipfel gilt als einer der leicht zu besteigenden Zweitausender im Gesäuse und bietet einen lohnenden Aussichtspunkt.

Klettern

Häuselberg Leoben

Der Häuselberg bei Leoben bietet einen Klettergarten in den steirischen Ennstaler Alpen. Das Klettergebiet liegt in der Nähe der Universitätsstadt Leoben im Murtal. Die Region ist geprägt von der Grauwackenzone mit ihrer charakteristischen Geologie.

Gipfel 2.214 m

Gößeck

Das Gößeck erhebt sich auf 2.214 m als höchster Gipfel der Eisenerzer Alpen in der Steiermark. Der Hauptgipfel des Reitingstock bildet den nördlichen Abschluss des markanten Bergmassivs. Mit 832 m Prominenz überragt der Gipfel deutlich die umliegenden Berge der Grauwackenzone.