Bergsteigerschule Zugspitze
Berghütte Sektion Austria

Hesshütte

1.699m 🇦🇹
47.561, 14.652 Österreich
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Johnsbach, Gstatterboden

Schutzhütte am Ennsecksattel im Gesäuse

Im Gesäuse, am Ennsecksattel zwischen Hochtor und Hochzinödl, liegt auf 1.699 m die Hesshütte. Die Schutzhütte in den Ennstaler Alpen gehört der Sektion Austria des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV). Sie ist der Stützpunkt für Touren in der Hochtorgruppe mit ihren zahlreichen Kletterrouten. Zum Hochtor (2.365 m) sind es 2½ Stunden, zum Hochzinödl (2.191 m) 1¾ und zur Planspitze (2.114 m) 2¾ Stunden.

Auf der sechstägigen Bergwanderung „Von Hütte zu Hütte im Gesäuse“ übernachten wir hier. Auch Weitwanderer auf dem Nordalpenweg nutzen die Hesshütte als Stützpunkt.

Übernachten auf der Hesshütte

Neben dem Hauptgebäude gibt es seit 1979 ein eigenes Schlafhaus. 1996 wurde die Hütte generalsaniert. Gleich bei der Hütte liegt ein Klettergarten.

Zustieg zur Hesshütte

Von Johnsbach sind es 3 Stunden zur Hütte. Aus Gstatterboden führt der Wasserfallweg in 3½ Stunden herauf.

Übergänge verbinden die Hütte mit der Haindlkarhütte (4½ Stunden über den Peternpfad, Kletterschwierigkeit I–II), mit der Mödlinger Hütte (5 Stunden) und mit der Ennstaler Hütte (5½ Stunden). Zu den Nachbarhütten zählen außerdem das Admonterhaus und das Rohrauerhaus.

Gut zu wissen:

Die Alpine Gesellschaft „Ennstaler“ baute die Hütte 1892/1893 und eröffnete sie am 11. Juni 1893. Ihren Namen trägt sie nach Heinrich Heß, dem Obmann der Gesellschaft und Erschließer des Gesäuses. Verbreitet sind auch die Schreibweisen Heßhütte und Hess-Hütte. Heß erschloss auch den Peternpfad und den Wasserfallweg. Erweitert wurde die Hütte um 1902, 1910 und 1922. 1931 wurde die Gesellschaft Gruppe der Sektion Austria des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Klettern

Gesäuse

Das Gesäuse erstreckt sich über 123 km² zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark. Der 2002 gegründete Nationalpark schützt die markanten Kalkgipfel der Gesäuseberge und die wilde Ennsschlucht. Mit dem 2.369 m hohen Hochtor liegt hier der höchste Gipfel der Ennstaler Alpen.

Gipfel 2.251 m

Admonter Reichenstein

Der Admonter Reichenstein erhebt sich auf 2.251 m als höchster und östlichster Berg der Reichensteingruppe in den Ennstaler Alpen. Der markante Kalkgipfel besitzt drei Erhebungen und ist auf allen Seiten von steilen Wänden umgeben. Eine Besteigung erfordert mindestens Kletterei im II. Grad.

Dorf

Admont

Admont liegt in einem Talbecken an der mittleren Enns im westlichen Gesäuse. Die Marktgemeinde ist Ausgangspunkt für Touren zu Hochtor und Buchstein. Das berühmte Benediktinerstift beherbergt die größte Klosterbibliothek der Welt.

Dorf

Hall

Hall bei Admont liegt am linken Ennsufer gegenüber von Admont am Fuße der Haller Mauern. Der Ort gilt als älteste Salzquelle der Steiermark und war bis 1543 urkundlich erwähnt. Seit 2015 ist Hall Teil der Gemeinde Admont.

Dorf 853 m

Johnsbach

Johnsbach liegt auf 853 m im Nationalpark Gesäuse in den Ennstaler Alpen. Das Bergsteigerdorf ist Ausgangspunkt für Touren auf Hochtor und Admonter Reichenstein. Der historische Bergsteigerfriedhof erinnert an die alpine Tradition des Ortes.

Gebirgspass 1.542 m

Kalblinggatterl

Das Kalbling-Gatterl liegt auf 1.542 m in den Ennstaler Alpen. Der Pass bildet den Schlüsselpunkt des Normalwegs auf den Kalbling und verbindet die Klinke-Hütte mit dem Gipfelanstieg.

Sattel 861 m

Buchauer Sattel

Der Buchauer Sattel liegt auf 861 m in den Ennstaler Alpen und verbindet über die B 117 Altenmarkt mit Admont. Der Pass trennt den Großen Buchstein von den Haller Mauern und das Mittlere Ennstal vom Tal des Großen Billbachs.

Sattel 1.822 m

Sulzkarhund

Der Sulzkarhund ist ein 1.822 m hoher Pass in den Ennstaler Alpen. Eine markante Felsformation in Hundeform bildet eine charakteristische Landmarke auf Wanderrouten zwischen Hartelsgraben und Hesshütte.

Gipfel 2.217 m

Lugauer

Der Lugauer Ostgipfel erhebt sich auf 2.206 m in den Ennstaler Alpen am Rand des Nationalparks Gesäuse. Als nordöstlicher Gipfel des freistehenden Doppelgipfel-Massivs wird er durch die Lugauerscharte vom höheren Hauptgipfel getrennt. Die markante Felspyramide gilt wegen ihrer Form als steirisches Matterhorn.

Gipfel 2.035 m

Tamischbachturm

Der Tamischbachturm erhebt sich auf 2.035 m in den Ennstaler Alpen und ist der zweithöchste Berg der Buchsteingruppe im Nationalpark Gesäuse. Der Gipfel gilt als einer der leicht zu besteigenden Zweitausender im Gesäuse und bietet einen lohnenden Aussichtspunkt.

Klettern

Häuselberg Leoben

Der Häuselberg bei Leoben bietet einen Klettergarten in den steirischen Ennstaler Alpen. Das Klettergebiet liegt in der Nähe der Universitätsstadt Leoben im Murtal. Die Region ist geprägt von der Grauwackenzone mit ihrer charakteristischen Geologie.

Gipfel 2.214 m

Gößeck

Das Gößeck erhebt sich auf 2.214 m als höchster Gipfel der Eisenerzer Alpen in der Steiermark. Der Hauptgipfel des Reitingstock bildet den nördlichen Abschluss des markanten Bergmassivs. Mit 832 m Prominenz überragt der Gipfel deutlich die umliegenden Berge der Grauwackenzone.