Bergsteigerschule Zugspitze
Berghütte ÖAV Sektion Mödling

Mödlinger Hütte

1.523m 🇦🇹
47.529, 14.553 Österreich
Betten: 64
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Gaishorn am See, Johnsbach

Auf der Treffner Alm zwischen Gesäuse und Eisenerzer Alpen

Die Mödlinger Hütte der Sektion Mödling des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV) liegt auf 1.523 m auf der Treffner Alm, auch Treffneralm genannt, südöstlich des Admonter Reichensteins. Offiziell gehört sie zum Gesäuse in den Ennstaler Alpen, steht aber auf der erzhaltigen Grauwackenzone der Eisenerzer Alpen.

Auf der sechstägigen Hüttenwanderung „Von Hütte zu Hütte im Gesäuse“ übernachten wir hier. Auch auf den Weitwanderwegen Nordalpenweg und Eisenwurzenweg ist die Hütte Stützpunkt. Von der Mödlinger Hütte führt der Normalweg auf den Admonter Reichenstein (2.251 m). Er verlangt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, die Schlüsselstelle ist die Herzmann-Kupfer-Platte im Schwierigkeitsgrad II. Weitere Ziele sind der Spielkogel (1.731 m), das Sparafeld (2.247 m) und Kletterrouten wie die Überschreitung des Totenköpfls mit Ostgratanstieg (III).

Übernachten auf der Mödlinger Hütte

Die Hütte hat 64 Schlafplätze und vier Warmwasserduschen. Der Winterraum mit Alpenvereinsschloss hat 4 Plätze. Die Schutzhütte trägt das Österreichische Umweltzeichen. Ein pflanzenölbetriebenes Blockheizkraftwerk und eine Photovoltaikanlage versorgen den Betrieb, eine vollbiologische Kleinabwasserbeseitigungsanlage reinigt das Abwasser.

Zustieg zur Mödlinger Hütte

Ab Gaishorn am See geht es über eine Mautstraße zu einem Waldparkplatz. Von dort sind es 30 Minuten zur Hütte. Vom Bahnhof Gaishorn geht es über Waldwege und Forststraßen in etwa 2½ Stunden herauf. Von Johnsbach sind es etwa 2 Stunden und 760 Hm. Der frühere Weg durch die Flitzenschlucht ist verfallen.

Der Übergang zur Oberst-Klinke-Hütte über die Hintere Flitzenalm dauert 1½ Stunden. Zur Reichensteinhütte sind es über den 40 km langen Eisenerzer-Alpen-Höhenweg 12 bis 14 Stunden. Über Johnsbach führen Übergänge zur Hesshütte, zur Ennstaler Hütte, zum Buchsteinhaus und zur Haindlkarhütte.

Gut zu wissen:

Nach zehnjähriger Planungs- und Bauzeit wurde die Hütte am 31. Mai 1914 eröffnet. Von 1996 bis 2008 wurde sie saniert. Dabei wurde unter anderem die Wasserversorgungsanlage erneuert.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Klettern

Gesäuse

Das Gesäuse erstreckt sich über 123 km² zwischen Admont und Hieflau in der Obersteiermark. Der 2002 gegründete Nationalpark schützt die markanten Kalkgipfel der Gesäuseberge und die wilde Ennsschlucht. Mit dem 2.369 m hohen Hochtor liegt hier der höchste Gipfel der Ennstaler Alpen.

Gipfel 2.251 m

Admonter Reichenstein

Der Admonter Reichenstein erhebt sich auf 2.251 m als höchster und östlichster Berg der Reichensteingruppe in den Ennstaler Alpen. Der markante Kalkgipfel besitzt drei Erhebungen und ist auf allen Seiten von steilen Wänden umgeben. Eine Besteigung erfordert mindestens Kletterei im II. Grad.

Dorf

Admont

Admont liegt in einem Talbecken an der mittleren Enns im westlichen Gesäuse. Die Marktgemeinde ist Ausgangspunkt für Touren zu Hochtor und Buchstein. Das berühmte Benediktinerstift beherbergt die größte Klosterbibliothek der Welt.

Dorf

Hall

Hall bei Admont liegt am linken Ennsufer gegenüber von Admont am Fuße der Haller Mauern. Der Ort gilt als älteste Salzquelle der Steiermark und war bis 1543 urkundlich erwähnt. Seit 2015 ist Hall Teil der Gemeinde Admont.

Dorf 853 m

Johnsbach

Johnsbach liegt auf 853 m im Nationalpark Gesäuse in den Ennstaler Alpen. Das Bergsteigerdorf ist Ausgangspunkt für Touren auf Hochtor und Admonter Reichenstein. Der historische Bergsteigerfriedhof erinnert an die alpine Tradition des Ortes.

Gebirgspass 1.542 m

Kalblinggatterl

Das Kalbling-Gatterl liegt auf 1.542 m in den Ennstaler Alpen. Der Pass bildet den Schlüsselpunkt des Normalwegs auf den Kalbling und verbindet die Klinke-Hütte mit dem Gipfelanstieg.

Sattel 861 m

Buchauer Sattel

Der Buchauer Sattel liegt auf 861 m in den Ennstaler Alpen und verbindet über die B 117 Altenmarkt mit Admont. Der Pass trennt den Großen Buchstein von den Haller Mauern und das Mittlere Ennstal vom Tal des Großen Billbachs.

Sattel 1.822 m

Sulzkarhund

Der Sulzkarhund ist ein 1.822 m hoher Pass in den Ennstaler Alpen. Eine markante Felsformation in Hundeform bildet eine charakteristische Landmarke auf Wanderrouten zwischen Hartelsgraben und Hesshütte.

Gipfel 2.217 m

Lugauer

Der Lugauer Ostgipfel erhebt sich auf 2.206 m in den Ennstaler Alpen am Rand des Nationalparks Gesäuse. Als nordöstlicher Gipfel des freistehenden Doppelgipfel-Massivs wird er durch die Lugauerscharte vom höheren Hauptgipfel getrennt. Die markante Felspyramide gilt wegen ihrer Form als steirisches Matterhorn.

Gipfel 2.035 m

Tamischbachturm

Der Tamischbachturm erhebt sich auf 2.035 m in den Ennstaler Alpen und ist der zweithöchste Berg der Buchsteingruppe im Nationalpark Gesäuse. Der Gipfel gilt als einer der leicht zu besteigenden Zweitausender im Gesäuse und bietet einen lohnenden Aussichtspunkt.

Klettern

Häuselberg Leoben

Der Häuselberg bei Leoben bietet einen Klettergarten in den steirischen Ennstaler Alpen. Das Klettergebiet liegt in der Nähe der Universitätsstadt Leoben im Murtal. Die Region ist geprägt von der Grauwackenzone mit ihrer charakteristischen Geologie.

Gipfel 2.214 m

Gößeck

Das Gößeck erhebt sich auf 2.214 m als höchster Gipfel der Eisenerzer Alpen in der Steiermark. Der Hauptgipfel des Reitingstock bildet den nördlichen Abschluss des markanten Bergmassivs. Mit 832 m Prominenz überragt der Gipfel deutlich die umliegenden Berge der Grauwackenzone.