CAI-Hütte unter der Nordwestwand des Gran Paradiso
Das Rifugio Chabod, mit vollem Namen Rifugio Federico Chabod, liegt auf 2.710 m in der Località Côte Savolère über dem Valsavarenche-Tal. Die Schutzhütte des Club Alpino Italiano (CAI) steht am Fuß der Nordwestwand des Gran Paradiso, mitten im Parco nazionale del Gran Paradiso. Für die Besteigung des Gran Paradiso (4.061 m) ist die Chabod-Hütte der klassische Stützpunkt.
Auf Hochtouren und Skidurchquerungen übernachten wir hier, darunter auf der „Ski Transalp Gran Paradiso“ und der Tour „Acht leichte 4.000er im Aostatal und im Wallis“. Nicht weit von der Hütte verläuft der Höhenweg Nr. 2 des Aostatals.
Übernachten auf dem Rifugio Chabod
In der bewirtschafteten Zeit hat die Hütte 85 Schlafplätze. Außerhalb der Bewirtschaftungszeiten ist ein Winterraum mit 16 Lagern offen.
Zustieg zum Rifugio Chabod
Von Pravieux (1.834 m), einem Ortsteil von Valsavarenche mit Parkplatz, sind es 2½ Stunden zur Hütte. In vielen Kehren führt der Weg östlich den Hang hinauf, zunächst durch lichten Wald, später über Wiesen- und Moränengelände, ohne technische Schwierigkeiten.
Übergänge verbinden die Chabod-Hütte mit dem Rifugio Vittorio Emanuele II (2.732 m), mit der Sella-Hütte über den Col du Grand Neyron (3.295 m) und den Col Lauson (3.296 m) sowie mit dem Leonessa-Biwak über den Col de Bonney (3.587 m).
Gut zu wissen:
Von der Hütte aus sind neben dem Gran Paradiso auch der Herbétet (3.778 m), der Piccolo Paradiso (3.923 m) und, über den Col de Bonney, die Becca de Montandayné (3.838 m) erreichbar. Bewirtschaftet ist sie von Mitte März bis Anfang Mai und von Mitte Juni bis Mitte September.
Die Idee zum Bau hatten 1966 Bergführer der Bergführervereinigung Valsavarenche. Auf die provisorische „Baracca“ von 1977 folgte ab 1978 der Bau der heutigen Hütte. Gebaut werden konnte nur im Sommer, eröffnet wurde 1985.