Bergsteigerschule Zugspitze
Berghütte CAI

Rifugio Chabod

2.710m 🇮🇹
45.540, 7.239 Italien
Betten: 85
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Pravieux

CAI-Hütte unter der Nordwestwand des Gran Paradiso

Das Rifugio Chabod, mit vollem Namen Rifugio Federico Chabod, liegt auf 2.710 m in der Località Côte Savolère über dem Valsavarenche-Tal. Die Schutzhütte des Club Alpino Italiano (CAI) steht am Fuß der Nordwestwand des Gran Paradiso, mitten im Parco nazionale del Gran Paradiso. Für die Besteigung des Gran Paradiso (4.061 m) ist die Chabod-Hütte der klassische Stützpunkt.

Auf Hochtouren und Skidurchquerungen übernachten wir hier, darunter auf der „Ski Transalp Gran Paradiso“ und der Tour „Acht leichte 4.000er im Aostatal und im Wallis“. Nicht weit von der Hütte verläuft der Höhenweg Nr. 2 des Aostatals.

Übernachten auf dem Rifugio Chabod

In der bewirtschafteten Zeit hat die Hütte 85 Schlafplätze. Außerhalb der Bewirtschaftungszeiten ist ein Winterraum mit 16 Lagern offen.

Zustieg zum Rifugio Chabod

Von Pravieux (1.834 m), einem Ortsteil von Valsavarenche mit Parkplatz, sind es 2½ Stunden zur Hütte. In vielen Kehren führt der Weg östlich den Hang hinauf, zunächst durch lichten Wald, später über Wiesen- und Moränengelände, ohne technische Schwierigkeiten.

Übergänge verbinden die Chabod-Hütte mit dem Rifugio Vittorio Emanuele II (2.732 m), mit der Sella-Hütte über den Col du Grand Neyron (3.295 m) und den Col Lauson (3.296 m) sowie mit dem Leonessa-Biwak über den Col de Bonney (3.587 m).

Gut zu wissen:

Von der Hütte aus sind neben dem Gran Paradiso auch der Herbétet (3.778 m), der Piccolo Paradiso (3.923 m) und, über den Col de Bonney, die Becca de Montandayné (3.838 m) erreichbar. Bewirtschaftet ist sie von Mitte März bis Anfang Mai und von Mitte Juni bis Mitte September.

Die Idee zum Bau hatten 1966 Bergführer der Bergführervereinigung Valsavarenche. Auf die provisorische „Baracca“ von 1977 folgte ab 1978 der Bau der heutigen Hütte. Gebaut werden konnte nur im Sommer, eröffnet wurde 1985.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sonstige

Valsavarenche

Valsavarenche liegt am Ende des gleichnamigen Tals im italienischen Gran Paradiso Nationalpark. Das Bergdorf dient als zentraler Ausgangspunkt für Hochtouren auf den Gran Paradiso und Skitouren in der Region. Von Pravieux und Le Pont führen die Zustiege zu den Schutzhütten Rifugio Chabod und Rifugio Vittorio Emanuele.

Gipfel 4.061 m

Gran Paradiso

Der Gran Paradiso erhebt sich auf 4.061 m als höchster Berg, der vollständig in Italien liegt. Der Normalweg über den Laveciau-Gletscher führt zur charakteristischen Madonnenstatue am Gipfel. Die Route gilt als einer der leichtesten Viertausender der Alpen.

Sattel 2.040 m

Colle Crest

Der Colle Crest liegt auf 2.040 m zwischen dem Fatinaire-Tal und Valle di Ribordone. Der Pass bietet weite Sicht in die Poebene und verbindet zwei Täler der Gran-Paradiso-Gruppe. Er ist Etappenziel der Grande Traversata delle Alpi.

Gipfel 3.552 m

Gran Serra

Der Gran Serra erhebt sich auf 3.552 m im Massiv des Gran Paradiso zwischen Valsavarenche und Valnontey. Der Gipfel liegt auf der Dorsale vom Gran Paradiso zur Grivola und gilt als beliebter Akklimatisierungsberg für Skitouren.

Sattel 2.578 m

Colle della Borra

Der Colle della Borra liegt auf 2.578 m Höhe im Gran-Paradiso-Nationalpark. Der Pass verbindet das Tal von Piamprato mit dem Campiglia-Tal. Von hier eröffnet sich ein Panoramablick in die wilden Bereiche des Nationalparks.

Dorf

Aymavilles

Aymavilles liegt am Eingang des Val di Cogne im Aostatal. Der alpine Ort dient als Basecamp für Skitouren in der Gran-Paradiso-Gruppe. Das nahegelegene Schloss Aymavilles zählt zu den schönsten der Region.

Dorf

Campiglia Soana

Campiglia Soana liegt als Fraktion von Valprato Soana im Val Soana. Das Bergdorf gilt als wichtigster touristischer Ort des Tals und dient als Ausgangspunkt zum Santuario di san Besso. Archäologische Funde belegen eine Siedlungsgeschichte bis ins 16. Jahrhundert.

Dorf

Quincinetto

Quincinetto ist eine italienische Gemeinde in der Metropolitanstadt Turin mit 976 Einwohnern. Das Dorf liegt 60 km nördlich von Turin am Fuß der Gran-Paradiso-Gruppe. Der Ort dient als strategischer Ausgangspunkt für Wanderungen in Italiens ersten Nationalpark.

Sattel 2.372 m

Bocchetta delle oche

Die Bocchetta delle Oche verbindet auf 2.372 m Höhe das Val Soana mit dem Valchiusella in der Gran-Paradiso-Gruppe. Der Pass war bereits in römischer Zeit die wichtigste Passage zwischen den beiden Tälern und gilt heute als einfachster Übergang in diesem Gebiet.

Gipfel 3.642 m

Ciarforon

Der Ciarforon erhebt sich auf 3.642 m im Parco Nazionale del Gran Paradiso. Die Nordwand zeigt sich vergletschert, während die Südseite ein markantes trapezförmiges Felsmassiv bildet. Alle Aufstiegsrouten haben alpinistischen Charakter.

Kirche 1.320 m

Santuario di Prascondù

Das Santuario di Prascondù liegt auf 1.320 m im Gran-Paradiso-Nationalpark und ist der wichtigste sakrale Bau der Region. Die Wallfahrtskirche entstand nach einer Marienerscheinung von 1619 und beherbergt heute das Museum der Volksreligiosität.

Gipfel 2.156 m

Monte Arzola

Der Monte Arzola erhebt sich auf 2.156 m im wenig besuchten Val Ribordone des Gran-Paradiso-Nationalparks. Der Gipfel bietet ein 360°-Panorama über das Valle dell'Orco bis zum Gran Paradiso. Am Aufstiegsweg finden sich neolithische Felsgravuren mit Spiralmustern.

Reisen mit Rifugio Chabod