Bergsteigerschule Zugspitze
Hotel

Berghotel Rudolfshütte

2.315m 🇦🇹
47.134, 12.626 Österreich
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Enzingerboden

Auf 2.315 m am Weißsee im Nationalpark Hohe Tauern

Auf 2.315 m Höhe liegt das Berghotel Rudolfshütte am Weißsee, hoch über dem Stubachtal in der Gemeinde Uttendorf. Rund um den See ragen 22 Dreitausender des Nationalparks Hohe Tauern auf. Die Rudolfshütte ist das höchstgelegene 3-Sterne-Hotel Österreichs und Vertragshaus des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV). Betrieben wird sie von Holleis Hotels.

Auf der dreitägigen Bergwanderung „Vom Kitzsteinhorn zum Großglockner“ übernachten wir hier. Für Wanderungen und Gipfeltouren ab der Rudolfshütte bieten sich der Kalser Tauernkogel (2.683 m), die Hohe Fürleg (2.943 m), die Granatspitze (3.086 m) und der Stubacher Sonnblick (3.088 m) an. Weitere Ziele sind der Johannisberg (3.453 m) und die Hohe Riffl (3.338 m).

Übernachten im Berghotel Rudolfshütte

Die Hütte hat 350 Betten. Zur Verpflegung gibt es Restaurant und Bar, dazu eine Terrasse über dem See. Im Edelweiss-SPA warten Hallenbad, Sauna und Infrarotkabine. Mitglieder des ÖAV und anderer alpiner Vereine mit Gegenrecht übernachten günstiger.

Zustieg zum Berghotel Rudolfshütte

Talort ist Enzingerboden im Stubachtal. Von der Talstation führt eine Seilbahn hinauf, zu Fuß sind es 2 bis 3 Stunden zur Hütte. Übergänge gibt es über den Kalser Tauern zum Kalser Tauernhaus (3 Stunden), über das Sonnblickkees zur Karl-Fürst-Hütte (4 Stunden) und über die Obere Ödenwinkelscharte zur Oberwalderhütte (6 Stunden). Weitere Übergänge zum Matreier Tauernhaus sowie zur Krefelder, St. Pöltner und Sudetendeutschen Hütte verlaufen teilweise über Gletscher.

Gut zu wissen:

Die erste Hütte der Sektion Austria am Weißsee wurde 1873 fertiggestellt, 1875 eröffnet und nach Kronprinz Rudolf von Österreich-Ungarn benannt. Für den Aufstau des Sees zum Stubachwerk wurde sie 1952 gesprengt. Der Neubau 65 m über dem Stauziel folgte 1958. Ab 1979 trug er den Namen Alpinzentrum Rudolfshütte des ÖAV, ab 1982 diente er auch als Hochgebirgsforschungsstätte der Universität Salzburg. Im Dezember 2004 wurde das Berghotel Rudolfshütte neu eröffnet. Ehrenamtliche Beobachter melden sechsmal täglich das Wetter an die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gipfel 3.657 m

Großvenediger

Der Großvenediger erhebt sich mit 3.657 m als höchster Berg der Venedigergruppe in den Hohen Tauern. Der vollständig vergletscherte Gipfel thront direkt am Alpenhauptkamm an der Grenze zwischen Osttirol und Salzburg. Seine markanten Grate trennen vier große Gletscher, darunter das Schlatenkees und Obersulzbachkees.

Dorf 1.329 m

Hinterbichl

Hinterbichl liegt auf 1.329 m im Talschluss des Virgentals in Osttirol. Der Bergsteiger-Ort dient als Ausgangspunkt für Touren zum Großvenediger und in die Venedigergruppe. Das Dorf am Zusammenfluss von Isel und Dorferbach zieht Skitourengeher und Hochtourenalpinisten an.

Gletscher

Obersulzbachkees

Das Obersulzbachkees liegt im Obersulzbachtal nördlich des Hauptkamms der Hohen Tauern. Mit 11 km² Fläche und 4 km Länge ist es der größte Gletscher der Venedigergruppe. Der Gletscher besteht aus vier nordexponierten Firnmulden vom Großvenediger bis zu den Maurerkeesköpfen.

Gipfel 3.798 m

Großglockner

Der Großglockner erhebt sich auf 3.798 m als höchster Berg Österreichs in der Glocknergruppe der Hohen Tauern. Mit einer Schartenhöhe von 2.428 m zählt er zu den eigenständigsten Erhebungen der Alpen. Die Erstbesteigung erfolgte 1800 und gilt als Beginn des modernen Alpinismus.

Sattel 3.407 m

Venedigerscharte

Die Venedigerscharte liegt auf 3.407 m zwischen Klein- und Großvenediger in den Hohen Tauern. Der markante Sattel bildet den zentralen Übergangspass auf dem Normalweg zum Großvenediger. Von hier öffnet sich das Panorama über die Glocknergruppe bis zu den Dolomiten.

Gipfel 3.360 m

Großer Geiger

Der Große Geiger (3.360 m) erhebt sich als markante Pyramide am Alpenhauptkamm zwischen Tirol und Salzburg. Der Berg ist rundum von Gletschern umgeben und gilt als beliebtes Hochtourenziel. Die charakteristische Nordwestwand überragt das Obersulzbachkees um 350 m.

Sattel 2.934 m

Granatscharte

Die Granatscharte liegt auf 2.934 m in den Hohen Tauern und verbindet das Amertal mit dem Dorfertal. Der Pass bildet einen wichtigen Übergang im Tauernhöhenweg zwischen St. Pöltner Hütte und Rudolfshütte. Über die Scharte führt die Route auf den Stubacher Sonnblick und zur Granatspitze.

Sattel 3.228 m

Obere Ödenwinkelscharte

Die Obere Ödenwinkelscharte liegt auf 3.228 m in der Glocknergruppe zwischen Hoher Riffl und Johannisberg. Der Pass bildet einen wichtigen Übergang im Bereich des Pasterzengletschers. Von hier führt der Normalweg über die Hohe Riffl zum Johannisberg.

Dorf

Kals am Großglockner

Kals am Großglockner (1.325 m) liegt im Kalser Tal in den Hohen Tauern und gilt als traditionelles Basecamp für Großglockner-Besteigungen. Das Bergdorf in Osttirol ist umgeben von vergletscherten Dreitausendern der Glockner-, Granatspitz- und Schobergruppe. Seit 1855 starten hier Bergsteiger zum Normalweg auf Österreichs höchsten Gipfel.

Gipfel 3.310 m

Kristallwand

Die Kristallwand erhebt sich auf 3.310 m als östlicher Eckpfeiler des Venedigermassivs in den Hohen Tauern. Der markante Gipfel zeigt eine 550 m hohe Nordostwand und sanfte Gletscheranstiege von Süden. Vier Gletscher umgeben den Berg: Schlatenkees, Äußeres Mullwitzkees, Frosnitzkees und Kristallwandkees.

Gletscher

Krimmler Kees

Das Krimmler Kees liegt im Krimmler Tauerntal in den Hohen Tauern. Der Gletscher dient als zentrales Ausbildungsgelände für Hochtourenkurse mit Steigeisen- und Spaltenbergungstraining. Die Warnsdorfer Hütte auf 2.324 m fungiert als nahegelegener Stützpunkt.

Gipfel 2.573 m

Roßkopf

Der Roßkopf erhebt sich auf 2.573 m in den Hohen Tauern nahe der Roßkarscharte. Der Gipfel bietet ein weitreichendes Panorama über die Zillertaler und Venedigergruppe. Als Abstecher von der Roßkarscharte ist er in etwa einer Stunde erreichbar.