Auf 2.315 m am Weißsee im Nationalpark Hohe Tauern
Auf 2.315 m Höhe liegt das Berghotel Rudolfshütte am Weißsee, hoch über dem Stubachtal in der Gemeinde Uttendorf. Rund um den See ragen 22 Dreitausender des Nationalparks Hohe Tauern auf. Die Rudolfshütte ist das höchstgelegene 3-Sterne-Hotel Österreichs und Vertragshaus des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV). Betrieben wird sie von Holleis Hotels.
Auf der dreitägigen Bergwanderung „Vom Kitzsteinhorn zum Großglockner“ übernachten wir hier. Für Wanderungen und Gipfeltouren ab der Rudolfshütte bieten sich der Kalser Tauernkogel (2.683 m), die Hohe Fürleg (2.943 m), die Granatspitze (3.086 m) und der Stubacher Sonnblick (3.088 m) an. Weitere Ziele sind der Johannisberg (3.453 m) und die Hohe Riffl (3.338 m).
Übernachten im Berghotel Rudolfshütte
Die Hütte hat 350 Betten. Zur Verpflegung gibt es Restaurant und Bar, dazu eine Terrasse über dem See. Im Edelweiss-SPA warten Hallenbad, Sauna und Infrarotkabine. Mitglieder des ÖAV und anderer alpiner Vereine mit Gegenrecht übernachten günstiger.
Zustieg zum Berghotel Rudolfshütte
Talort ist Enzingerboden im Stubachtal. Von der Talstation führt eine Seilbahn hinauf, zu Fuß sind es 2 bis 3 Stunden zur Hütte. Übergänge gibt es über den Kalser Tauern zum Kalser Tauernhaus (3 Stunden), über das Sonnblickkees zur Karl-Fürst-Hütte (4 Stunden) und über die Obere Ödenwinkelscharte zur Oberwalderhütte (6 Stunden). Weitere Übergänge zum Matreier Tauernhaus sowie zur Krefelder, St. Pöltner und Sudetendeutschen Hütte verlaufen teilweise über Gletscher.
Gut zu wissen:
Die erste Hütte der Sektion Austria am Weißsee wurde 1873 fertiggestellt, 1875 eröffnet und nach Kronprinz Rudolf von Österreich-Ungarn benannt. Für den Aufstau des Sees zum Stubachwerk wurde sie 1952 gesprengt. Der Neubau 65 m über dem Stauziel folgte 1958. Ab 1979 trug er den Namen Alpinzentrum Rudolfshütte des ÖAV, ab 1982 diente er auch als Hochgebirgsforschungsstätte der Universität Salzburg. Im Dezember 2004 wurde das Berghotel Rudolfshütte neu eröffnet. Ehrenamtliche Beobachter melden sechsmal täglich das Wetter an die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).