Bergsteigerschule Zugspitze
Berghütte

Halleranger Alm

1.766m 🇦🇹
47.357, 11.480 Österreich
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Absam, Sankt Magdalena, Scharnitz

Familienalm an der Isarquelle im Hinterautal

Zwischen Sunntigerspitze, Kleinem Lafatscher und Speckkarspitze liegt am Ende des Hinterautals auf 1.766 m die Halleranger Alm. Die Berghütte im Naturpark Karwendel, dem größten Naturpark Österreichs, betreibt die Familie Schallhart privat. Über der Alm erhebt sich die Lafatscher-Nordwand. Rund 90 Kühe mit Kälbern und etwa 150 Schafe beweiden die Almflächen.

Fünf Minuten von der Hütte entspringt auf 1.770 m die Isar, eine Hinweistafel markiert die Quelle. An der Alm vorbei verlaufen der Traumpfad München–Venedig, der Adlerweg und der Karwendel Höhenweg West.

Übernachten auf der Halleranger Alm

Die Hütte hat zwei Alm-Appartements und 28 Betten, dazu 40 Schlafplätze im Lager. Sie ist bewirtschaftet. 1990 wurde die Küche saniert und erweitert, 2019 wurden die Sanitäreinrichtungen erneuert. Seit 2018 liefert eine Photovoltaikanlage Strom.

Zustieg zur Halleranger Alm

Der Hauptzustieg beginnt in Scharnitz, das man mit der Bahn erreicht, und führt durch das Hinterautal und über die Kastenalm. Zu Fuß sind es etwa 5 Stunden, mit dem Mountainbike etwa 3 Stunden. Vom Parkplatz am Halltaleingang bei Absam braucht man etwa 4 Stunden, von Sankt Magdalena über das Lafatscher Joch 2,5 Stunden.

Der Übergang zur Bettelwurfhütte dauert 2,5 Stunden, zur Pfeishütte über Lafatscher Joch und Stempeljoch 3 Stunden. Gipfelziele sind die Sunntigerspitze (2.321 m) in 1½ Stunden und der Große Lafatscher (2.696 m) in 3½ Stunden.

Gut zu wissen:

1439 schenkte der Landesfürst die Alm der Stadt Hall, seit 1581 heißt sie Haller Anger. Um 1830 kaufte Johann Schallhart die Alm. Die Kapelle entstand 1946 zum Gedenken an Isidor Schallhart. Ludwig Graßler, Erfinder des Traumpfads München–Venedig, fand hier am 22. August 2019 seine letzte Ruhestätte. Nicht zu verwechseln ist die Alm mit dem nahen Hallerangerhaus.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 2.181 m

Eppzirler Scharte

Die Eppzirler Scharte liegt auf 2.181 m zwischen Gießenbach-Tal und Hochzirl-Tal. Der Pass verbindet als wichtiger Übergang zwei Täler in der Erlspitzgruppe des Karwendels. Die unwirtliche Karstlandschaft bietet wenig Orientierungspunkte.

Sattel

Frau Hitt Sattel

Der Frau Hitt Sattel verbindet das Inntal mit dem Gleirschtal und bildet einen zentralen Knotenpunkt des Karwendel Höhenwegs. Von hier eröffnet sich der Ausblick auf Innsbruck und die umliegenden Gipfel. Der Sattel liegt unterhalb der legendären Frau Hitt, die laut Sage eine versteinerte Riesenkönigin darstellt.

Sattel 2.215 m

Stempeljoch

Das Stempeljoch liegt auf 2.215 m zwischen der Gleirsch-Halltal-Kette und der Nordkette. Der Pass verbindet das Halltal mit der Pfeishütte und bildet einen wichtigen Übergang auf dem Karwendel Höhenweg.

Sattel 2.080 m

Lafatscher Joch

Das Lafatscher Joch liegt auf 2.080 m zwischen der Gleirsch-Halltal-Kette im Karwendel. Der Pass verbindet das Halltal im Süden mit dem Hinterautal im Norden. Zentrale Station des Karwendel-Höhenwegs und Adlerwegs.

Sattel 1.989 m

Wörnersattel

Der Wörnersattel liegt auf 1.989 m am Fuße des Wörner-Gipfelaufbaus. Der Sattel fungiert als wichtiger Übergang zwischen den Tälern des nördlichen Karwendel. Er ist zentraler Punkt verschiedener Wanderrouten und Ausgangspunkt für den technischen Gipfelaufstieg zum Wörner.

Seilbahn

Seegrube

Die Seegrube ist eine Bergstation der Nordkettenbahn im Karwendel mit Restaurant und Aussichtsterrasse. Von hier führt der Goetheweg zur Pfeishütte und weiter zur Hafelekarspitze. Die Station liegt strategisch zwischen den schroffen Felsmassiven der Nordkette und dem urbanen Innsbruck.

Dorf 964 m

Scharnitz

Scharnitz liegt auf 964 m am Scharnitzpass an der bayerisch-österreichischen Grenze. Der Ort am Isarursprung bildet das Eingangstor zu den drei großen Karwendeltälern. Über die Mittenwaldbahn ist er direkt mit Innsbruck verbunden.

Gipfel 2.508 m

Lamsenspitze

Die Lamsenspitze erhebt sich mit 2.508 m über der Lamsenjochhütte im Tiroler Karwendel. Der markante Gipfel ist über einen Klettersteig der Schwierigkeit A/B erreichbar. Die imposante Ostwand beherbergt einen beliebten Klettergarten.

See 910 m

Achensee

Der Achensee liegt auf 910 m zwischen Karwendel und Brandenberger Alpen. Mit 133 m Tiefe ist er der größte See Tirols und bietet hervorragende Wasserqualität mit bis zu zehn Meter Sichtweite. Wegen seiner Größe und den optimalen Windverhältnissen wird er als "Tiroler Meer" bezeichnet.

Gipfel 2.372 m

Nördliche Linderspitze

Die Nördliche Linderspitze erhebt sich auf 2.372 m an der deutsch-österreichischen Grenze im Karwendel. Der höchste der drei Linderspitzen liegt direkt am Mittenwalder Höhenweg. Der Gipfel ist über die Karwendelbahn und einen kurzen Panorama-Rundweg erreichbar.

Gipfel 2.476 m

Wörner

Der Wörner erhebt sich mit 2.476 m an der deutsch-österreichischen Grenze in der Nördlichen Karwendelkette. Der markante Nordwestgrat macht den Berg von vielen Gipfeln der Region leicht erkennbar. Der Normalweg führt vom Wörnersattel durch die Westflanke zum Gipfel.

Gipfel 2.458 m

Sonnjoch

Das Sonnjoch erhebt sich auf 2.458 m als freistehender Berg im östlichen Karwendel zwischen Engtal und Falzthurntal. Der aussichtsreiche Gipfel bietet Panorama über die gesamte Hinterautal-Vomper-Kette bis zur Birkkarspitze. Mit 625 m Prominenz zählt er zu den beliebtesten Zielen des Karwendels.