Bergsteigerschule Zugspitze
Berghütte DAV Sektion Schwaben

Hallerangerhaus

1.768m 🇦🇹
47.355, 11.477 Österreich
Betten: 73
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Scharnitz, Hall in Tirol

DAV-Hütte im Kohlerboden an der Quelle der Isar

Auf 1.768 m liegt das Hallerangerhaus im Kohlerboden des Karwendels, am Fuß von Speckkarspitze und Kleinem Lafatscher. Zwischen Hinterautal-Vomper-Kette und Gleirsch-Halltal-Kette betreibt die Sektion Schwaben des Deutschen Alpenvereins (DAV) die Schutzhütte. Wenige Meter oberhalb der Hütte entspringt der Lafatscher Bach, der längste Quellbach der Isar. Nicht zu verwechseln ist sie mit der nahen Halleranger Alm (1.766 m).

Auf der fünftägigen Tour „Wandern auf dem Karwendel Höhenweg“ übernachten wir hier. Am Hallerangerhaus treffen der Karwendel Höhenweg, der Adlerweg und der Traumpfad von München nach Venedig zusammen. Gipfelziele sind die Sunntigerspitze (2.321 m, 1,5 Stunden), die Speckkarspitze (2.621 m, 2,5 Stunden), der Große Bettelwurf (2.726 m, 4,5 Stunden) und die Birkkarspitze (2.749 m, 6 Stunden).

Übernachten auf dem Hallerangerhaus

Die Hütte hat 73 Schlafplätze und Duschen. Als Winterraum dient ein unverschlossener, beheizbarer Raum im Nebengebäude, in den 1980er-Jahren aus dem alten Mulistall umgebaut.

Zustieg zum Hallerangerhaus

Von Scharnitz sind es auf dem leichten Hüttenweg durch das Hinterautal 5 Stunden zur Hütte. Bis zur Kastenalm geht es mit dem Mountainbike in 1 bis 1,5 Stunden, danach folgen eine sehr steile Rampe oder 1,25 bis 1,5 Stunden zu Fuß. Kürzer ist der Weg aus dem Halltal: Ab Sankt Magdalena führt er über das Lafatscher Joch in 2,5 Stunden hinauf. Über das Lafatscher Joch erreicht man auch die Bettelwurfhütte (2,5 Stunden) und die Pfeishütte (3 Stunden). Schwierig und sehr lang sind die Übergänge zum Karwendelhaus (8 bis 9 Stunden) und zur Lamsenjochhütte (10 Stunden).

Gut zu wissen:

Die erste Hütte von 1901 zerstörte 1914 eine Lawine. Oberhalb des alten Standorts, an einem lawinensicheren Platz, wurde im Sommer 1924 der Neubau eröffnet, 2017 kamen ein Anbau und eine Sonnenterrasse hinzu. Am Weg zur Sunntigerspitze erinnert ein Denkmal an Otto Melzer und Emil Spötl, die am 6. Oktober 1901 tödlich abstürzten.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 2.181 m

Eppzirler Scharte

Die Eppzirler Scharte liegt auf 2.181 m zwischen Gießenbach-Tal und Hochzirl-Tal. Der Pass verbindet als wichtiger Übergang zwei Täler in der Erlspitzgruppe des Karwendels. Die unwirtliche Karstlandschaft bietet wenig Orientierungspunkte.

Sattel

Frau Hitt Sattel

Der Frau Hitt Sattel verbindet das Inntal mit dem Gleirschtal und bildet einen zentralen Knotenpunkt des Karwendel Höhenwegs. Von hier eröffnet sich der Ausblick auf Innsbruck und die umliegenden Gipfel. Der Sattel liegt unterhalb der legendären Frau Hitt, die laut Sage eine versteinerte Riesenkönigin darstellt.

Sattel 2.215 m

Stempeljoch

Das Stempeljoch liegt auf 2.215 m zwischen der Gleirsch-Halltal-Kette und der Nordkette. Der Pass verbindet das Halltal mit der Pfeishütte und bildet einen wichtigen Übergang auf dem Karwendel Höhenweg.

Sattel 2.080 m

Lafatscher Joch

Das Lafatscher Joch liegt auf 2.080 m zwischen der Gleirsch-Halltal-Kette im Karwendel. Der Pass verbindet das Halltal im Süden mit dem Hinterautal im Norden. Zentrale Station des Karwendel-Höhenwegs und Adlerwegs.

Sattel 1.989 m

Wörnersattel

Der Wörnersattel liegt auf 1.989 m am Fuße des Wörner-Gipfelaufbaus. Der Sattel fungiert als wichtiger Übergang zwischen den Tälern des nördlichen Karwendel. Er ist zentraler Punkt verschiedener Wanderrouten und Ausgangspunkt für den technischen Gipfelaufstieg zum Wörner.

Seilbahn

Seegrube

Die Seegrube ist eine Bergstation der Nordkettenbahn im Karwendel mit Restaurant und Aussichtsterrasse. Von hier führt der Goetheweg zur Pfeishütte und weiter zur Hafelekarspitze. Die Station liegt strategisch zwischen den schroffen Felsmassiven der Nordkette und dem urbanen Innsbruck.

Dorf 964 m

Scharnitz

Scharnitz liegt auf 964 m am Scharnitzpass an der bayerisch-österreichischen Grenze. Der Ort am Isarursprung bildet das Eingangstor zu den drei großen Karwendeltälern. Über die Mittenwaldbahn ist er direkt mit Innsbruck verbunden.

Gipfel 2.508 m

Lamsenspitze

Die Lamsenspitze erhebt sich mit 2.508 m über der Lamsenjochhütte im Tiroler Karwendel. Der markante Gipfel ist über einen Klettersteig der Schwierigkeit A/B erreichbar. Die imposante Ostwand beherbergt einen beliebten Klettergarten.

See 910 m

Achensee

Der Achensee liegt auf 910 m zwischen Karwendel und Brandenberger Alpen. Mit 133 m Tiefe ist er der größte See Tirols und bietet hervorragende Wasserqualität mit bis zu zehn Meter Sichtweite. Wegen seiner Größe und den optimalen Windverhältnissen wird er als "Tiroler Meer" bezeichnet.

Gipfel 2.372 m

Nördliche Linderspitze

Die Nördliche Linderspitze erhebt sich auf 2.372 m an der deutsch-österreichischen Grenze im Karwendel. Der höchste der drei Linderspitzen liegt direkt am Mittenwalder Höhenweg. Der Gipfel ist über die Karwendelbahn und einen kurzen Panorama-Rundweg erreichbar.

Gipfel 2.476 m

Wörner

Der Wörner erhebt sich mit 2.476 m an der deutsch-österreichischen Grenze in der Nördlichen Karwendelkette. Der markante Nordwestgrat macht den Berg von vielen Gipfeln der Region leicht erkennbar. Der Normalweg führt vom Wörnersattel durch die Westflanke zum Gipfel.

Gipfel 2.458 m

Sonnjoch

Das Sonnjoch erhebt sich auf 2.458 m als freistehender Berg im östlichen Karwendel zwischen Engtal und Falzthurntal. Der aussichtsreiche Gipfel bietet Panorama über die gesamte Hinterautal-Vomper-Kette bis zur Birkkarspitze. Mit 625 m Prominenz zählt er zu den beliebtesten Zielen des Karwendels.

Reisen mit Hallerangerhaus