Bergsteigerschule Zugspitze
Zeltcamp | Lodge

Zeltcamp am Kilimanjaro

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Mobiler Stützpunkt für Kilimandscharo-Besteigungen

Zwischen 2.500 und 4.600 m stehen die Zelte des Zeltcamps am Kilimanjaro in Tansania. Einen festen Standort hat das Camp nicht: Je nach Aufstiegsroute wandert das Lager Etappe für Etappe nach oben, bis zu den Hochlagern unter dem Gipfel. Ziel der Touren ist der Uhuru Peak (5.895 m) auf dem Kibo, dem höchsten Berg Afrikas.

Auf Trekkings am Kilimandscharo übernachten wir hier, darunter auf der „Lemosho Route“ und dem „Northern Circuit“.

Übernachten im Zeltcamp am Kilimanjaro

Geschlafen wird in Zelten von Mountain Hardwear, MSR oder ähnlichen Marken. Einzelreisende schlafen in einem 2-Personen-Zelt, Reisende, die sich ein Zelt teilen, bekommen ein Zelt für 3 oder 4 Personen. Im großen Messzelt bereitet der Koch die Mahlzeiten zu, gegessen wird am gedeckten Tisch auf Campingstühlen.

Zum Frühstück gibt es unter anderem frische Früchte, Rührei, Pancakes, Haferbrei und tansanische Mandazi, abends ein 3-Gänge-Menü. Mittags gibt es ein Tourenvesper, teils auch ein Mittagessen im Messzelt, etwa auf der Machame Route am Lava Tower und im Karanga Camp.

Trinkwasser kommt anfangs aus Plastikflaschen. Weiter oben wird es aus Quellen geschöpft und mit einem Katadyn-Expeditionsfilter gefiltert oder abgekocht. In die oberen Hochlager tragen es Träger in Kanistern mit. Warmes Waschwasser steht morgens und abends in Schüsseln bereit. Dazu kommt ein Toilettenzelt mit Stehhöhe und einer täglich gereinigten Campingtoilette.

Zustieg zum Zeltcamp am Kilimanjaro

Der Hauptzustieg beginnt am Marangu Gate. Je nach Route starten die Touren auch am Machame Gate, Lemosho Gate, Rongai Gate oder Umbwe Gate.

Gut zu wissen

Der Kibo gehört zu den Seven Summits. Am 6. Oktober 1889 bestiegen ihn Hans Meyer und Ludwig Purtscheller mit dem Führer Yohani Kinyala Lauwo als Erste. Seit 1973 ist der Kilimandscharo Nationalpark, 1987 erklärte ihn die UNESCO zum Weltnaturerbe.

Regenzeiten sind von März bis Mai und von Oktober bis Dezember.

Ziele in der Region

Sonstige

Moshi

Moshi liegt auf 890 m Höhe am Südhang des Kilimandscharo in Tansania. Die Stadt dient als wichtigster Ausgangspunkt für alle Kilimandscharo-Routen und als logistisches Zentrum für Trekkingtouren zum höchsten Berg Afrikas. Sieben offizielle Routen führen vom Stadtgebiet auf den 5.895 m hohen Uhuru-Gipfel.

Schutzgebiet

Kilimanjaro National Park

Der Kilimandscharo-Nationalpark umfasst das gesamte Kilimandscharo-Massiv mit den drei Vulkanen Kibo, Mawenzi und Shira auf 1.800 bis 5.895 m Höhe. Das 1.668 km² große Schutzgebiet wurde 1987 zum UNESCO-Welterbe erklärt. Ausgangspunkt für Trekkingtouren zum höchsten Gipfel Afrikas über verschiedene Routen wie Machame und Umbwe.

Dorf

Machame

Machame war das größte und mächtigste der historischen Chagga-Königreiche am Kilimandscharo. Das Königreich lag im fruchtbaren Kikafu-Flussbecken an den Südhängen des Berges. Heute ist Machame Ausgangspunkt der gleichnamigen Trekkingroute auf den Gipfel.

Vulkan 5.149 m

Kibo

Der Kibo bildet mit 5.895 m den höchsten Gipfel des Kilimandscharo-Massivs und ist Teil des ruhenden Stratovulkans in Tansania. Als größter der drei Vulkankegel überragt er Mawenzi und Shira deutlich. Der Normalweg führt über steile Ascheflanken zum Kraterrand.

Vulkan 2.962 m

Shira

Der Shira erhebt sich auf 3.962 m als dritthöchster Berg des Kilimandscharo-Massivs in Tansania. Als ältester der drei erloschenen Vulkane ist sein Gipfel durch jahrmillionenlange Erosion zu einem plateauartigen Haupt abgetragen. Der Berg liegt etwa 15 km westlich des Kibo und ist über einen ausgedehnten Sattel mit diesem verbunden.

Vulkan 5.149 m

Mawenzi

Der Mawenzi erhebt sich auf 5.149 m als zweithöchster Gipfel des Kilimandscharo-Massivs in Tansania. Der erloschene Vulkan gilt als technisch anspruchsvoll und wesentlich schwieriger zu besteigen als der benachbarte Kibo. Seine stark verwitterte Gipfelregion trägt steile Felswände und brüchiges Gestein.

Stadt

Marangu

Marangu ist einer der Hauptzugangsorte zum Kilimandscharo in der Region Moshi. Der Ort liegt 39 km von Moshi entfernt und ist Ausgangspunkt der populären Marangu-Route. Die viereinhalbTage-Route gilt als technisch einfachste Aufstiegsroute auf den höchsten Berg Afrikas.

Stadt

Loitokitok

Loitokitok liegt in den Ausläufern des Mount Kilimandscharo an der Grenze zwischen Kenia und Tansania. Die kleine Stadt dient als strategischer Ausgangspunkt für Kilimandscharo-Besteigungen von der kenianischen Seite. Der Ort bietet direkten Blick auf Afrikas höchsten Berg.

Wasserfall

Materuni Waterfall

Der Materuni-Wasserfall liegt auf 1.540 m Höhe am Mware-Fluss im Dorf Materuni. Der Wasserfall befindet sich am Rand des Kilimandscharo-Nationalparks in Nordost-Tansania.

Gipfel 4.689 m

Lava-Turm

Der Lava-Turm erhebt sich auf 4.689 m am Westhang des Kibo-Massivs als markante vulkanische Felsformation. Der auch als Shark's Tooth bezeichnete, 90 m hohe Plug entstand vor über 150.000 Jahren aus erstarrter Lava in einem Vulkanschlot. Zentrale Akklimatisierungsstation für alle großen Kilimandscharo-Routen.

Gipfel 5.895 m

Uhuru-Gipfel

Der Uhuru-Gipfel bildet mit 5.895 m den höchsten Punkt des Kilimandscharo-Vulkans und ganz Afrikas. Der Gipfel liegt am südlichen Kraterrand des ruhenden Stratovulkans Kibo. Mit einer Prominenz von 5.885 m zählt er zu den markantesten Bergen der Erde.

Höhle

Shira-Höhle

Die Shira-Höhle liegt auf dem Shira-Plateau am Kilimandscharo und diente frühen Bergsteigern als Notunterkunft. Der nahegelegene Lagerplatz Shira Cave Camp auf 3.840 m ist nach dieser historischen Höhle benannt.

Reisen mit Zeltcamp am Kilimanjaro