Bergsteigerschule Zugspitze
Berghütte DAV Sektion Amberg

Amberger Hütte

2.135m 🇦🇹
47.042, 11.074 Österreich
Betten: 89
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Gries im Sulztal

Alpenvereinshütte im Sulztal der Stubaier Alpen

Die Amberger Hütte der Sektion Amberg des Deutschen Alpenvereins (DAV) liegt auf 2.135 m im Sulztal in den österreichischen Stubaier Alpen. Auf einer kleinen Anhöhe steht sie am unteren Ende der Sulze, eines flachen und weiten Talbodens. Von der Hütte geht der Blick auf den mäandernden Gletscherbach Fischbach und auf den oberen Teil des Sulztalferners unterhalb des Windacher Daunkogels.

Die Hütte nutzen wir als Stützpunkt für die „Skitouren für Aufsteiger rund um die Amberger Hütte“. Gipfelziele in der Umgebung sind der Schrankogel (3.497 m), die Wilde Leck (3.359 m), der Windacher Daunkogel (3.348 m), die Mutterberger Seespitze (3.302 m), der Hintere Daunkopf (3.225 m), die Kuhscheibe (3.188 m) und der Kleine Sulzkogel (2.796 m). Zum Sulztalferner auf etwa 2.600 m sind es 1½ Stunden. Ein weiterer Gletscher in der Umgebung ist der Schwarzenbergferner.

Übernachten auf der Amberger Hütte

Die Amberger Hütte hat 89 Schlafplätze. Zur Ausstattung gehören eine Skiwerkstatt und eine Webcam. Im Winterraum gibt es 14 Schlafplätze.

Zustieg zur Amberger Hütte

Von Gries im Sulztal (1.572 m) führt ein Fahrweg taleinwärts. Bis zur Hütte sind es etwa 6 km und 600 Hm in 2 bis 2,5 Stunden.

Der Übergang zur Hochstubaihütte (3.174 m) über den Wütenkarsattel (3.115 m) dauert 4 Stunden. Zur Dresdner Hütte (2.308 m) über den Sulztalferner sind es 5 bis 6 Stunden, zur Franz-Senn-Hütte 6 bis 7 Stunden. Die Winnebachseehütte (2.361 m) erreicht man über Gries im Sulztal in 4 Stunden. Alternativ führt ein Weg über die Gaislehnscharte (3.054 m) zur Winnebachseehütte und dauert 4 bis 5 Stunden. Diese Variante setzt Gletschererfahrung im alpinen Gelände voraus.

Gut zu wissen:

1888 erbaut, wurde die Hütte 1936, 1974 und 1999 umgebaut. Sie ist eine Alpenvereinshütte der Kategorie I.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Dorf 1.569 m

Gries

Gries liegt auf 1.569 m im Sulztal, einem Seitental des Ötztals in den Stubaier Alpen. Das Bergdorf dient als Ausgangspunkt für Skitouren zur Amberger Hütte und Wanderungen zur Freihut. Die Kaplaneikirche Maria Hilf aus dem Jahr 1655 beherbergte im Zweiten Weltkrieg das originale Cranach-Gemälde aus dem Innsbrucker Dom.

Gipfel 3.235 m

Hoher Seeblaskogel

Der Hohe Seeblaskogel erhebt sich auf 3.235 m zwischen Winnebachjoch und Bachfallenscharte in den Stubaier Alpen. Das eigenständige Bergmassiv liegt zwischen drei Gletschern und bietet ausgesetzte Kletterei am Ostgrat. Der Berg beherrscht das gesamte Sellraintal mit weitreichender Gipfelaussicht.

Dorf 2.017 m

Kühtai

Das Kühtai liegt auf 2.017 m am Kühtaisattel zwischen Nedertal und Sellraintal in den Stubaier Alpen. Der Ort zählt zu den höchstgelegenen Wintersportorten Österreichs. Erreichbar über die Sellraintalstraße aus dem Inntal oder die Kühtaistraße aus dem Ötztal.

Gipfel 3.182 m

Winnebacher Weißkogel

Der Winnebacher Weißkogel erhebt sich auf 3.182 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der Berg gilt als klassischer Skitourengipfel mit moderatem technischem Anspruch. Vom Winnebachjoch führt der heutige Normalweg über den Südostkamm im Schwierigkeitsgrad I zum Gipfel.

Gipfel 3.348 m

Windacher Daunkogel

Der Windacher Daunkogel erhebt sich auf 3.348 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der vollständig vergletscherte Berg liegt im Gebiet Hochstubai zwischen Sulztalferner, Warenkarferner und Wütenkarferner. Der Normalweg führt von der Hochstubaihütte über den Wütenkarferner zur Warenkarscharte und den Südwestgrat.

Gipfel 2.875 m

Lampsenspitze

Die Lampsenspitze erhebt sich mit 2.875 m in den nördlichen Stubaier Alpen über dem Sellrain. Der Gipfel gilt als beliebter Skitourenberg mit relativ lawinensicherer Route von Praxmar. Ein Tourenlehrpfad informiert über Tourenplanung und Lawineneinschätzung.

Gipfel 2.631 m

Egesengrat

Der Egesengrat erhebt sich auf 2.631 m in den Stubaier Alpen nahe dem Stubaier Gletscher. Der aussichtsreiche Gipfel ist Endpunkt des anspruchsvollen Fernau Klettersteigs. Vom Gipfel überblickt man das gesamte Stubaier Gletschergebiet.

Gipfel 3.474 m

Ruderhofspitze

Die Ruderhofspitze erhebt sich mit 3.474 m als vierthöchster Berg der Stubaier Alpen. Der dominante Gipfel zählt zu den meistbegangenen Bergen des Stubai und sendet nach Osten den fast zwei Kilometer langen Grawawand-Grat aus.

Sattel 2.846 m

Windachscharte

Die Windachscharte liegt auf 2.846 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Stubaier Alpen. Der Pass verbindet das steinige Windachtal mit der grünen Südalpenseite und markiert den Übergang nach Südtirol. Historisch diente die Scharte als Schmugglerpfad bei Alpenüberquerungen.

Sattel 2.650 m

Schneebergscharte

Die Schneebergscharte liegt auf 2.650 m zwischen Ridnauntal und Passeiertal. Der Pass verbindet als historischer Übergang die österreichischen Stubaier Alpen mit Südtirol. Das historische Bergbaugebiet Schneeberg mit seinen Stollen und Bergwerksrelikten prägt die Umgebung.

Stadt 937 m

Fulpmes

Fulpmes liegt auf 937 m im mittleren Stubaital und bildet das Zentrum der traditionellen Stubaier Werkzeugindustrie. Der Marktort dient als strategischer Ausgangspunkt für Klettersteige und Skitouren in den Stubaier Alpen. Von hier erschließt die Schlick2000-Gondel das gleichnamige Skigebiet mit alpinen Übungsanlagen.

Sonstige

Stubaier Gletscher

Der Stubaier Gletscher erstreckt sich zwischen 1.695 m und 3.170 m Höhe in den Stubaier Alpen nordöstlich der Stubaier Wildspitze. Das Gletscherskigebiet umfasst fünf Gletscher: Daunferner, Eisjochferner, Gaiskarferner, Fernauferner und Windachferner. Von Oktober bis Juni gilt das Gebiet als schneesicher.

Reisen mit Amberger Hütte