Alpenvereinshütte im Oberbergtal der Stubaier Alpen
In den Stubaier Alpen, im Oberbergtal im Stubai, liegt auf 2.147 m die Franz-Senn-Hütte der Sektion Innsbruck des Österreichischen Alpenvereins. Rund um die Hütte erheben sich Dreitausender wie die Ruderhofspitze (3.474 m) und die Östliche Seespitze (3.416 m). Zwei Weitwanderwege führen an ihr vorbei: der Stubaier Höhenweg und der Zentralalpenweg von Hainburg an der Donau nach Feldkirch.
Auf der „Alpenüberquerung von Garmisch nach Meran“ übernachten wir hier, und für Hochtouren- und Skitourenkurse, darunter den „Skihochtourenkurs im Stubai“, ist die Hütte unser Stützpunkt. Zur Ruderhofspitze sind es etwa 5 Stunden auf einer Hochtour. Gletschertouren führen auf die Lisenerspitze (3.230 m) in etwa 3½ Stunden und auf den Lisenser Fernerkogel (3.266 m) in 4 bis 5 Stunden. Im Winter ist das Wilde Hinterbergl (3.288 m) ein Ziel für Skitouren.
Übernachten auf der Franz-Senn-Hütte
Die Hütte hat 130 Schlafplätze.
Zustieg zur Franz-Senn-Hütte
Von der Oberissalm (1.742 m) sind es etwa 1½ Stunden und 402 Hm zur Hütte. Dieser Weg wurde 1907 ausgebaut, damit Saumtiere die Hütte versorgen konnten. Ab Neustift im Stubaital (994 m) dauert der Aufstieg etwa 4½ Stunden bei 1.154 Hm.
Auf dem Stubaier Höhenweg dauert der Übergang zur Neuen Regensburger Hütte etwa 4 Stunden, zur Starkenburger Hütte etwa 7 Stunden. Zur Amberger Hütte, zur Potsdamer Hütte und zum Westfalenhaus geht man in etwa 6 Stunden, zur Adolf-Pichler-Hütte in etwa 7 Stunden.
Gut zu wissen:
Benannt ist die Hütte nach Franz Senn, Pfarrer von Neustift im Stubaital und Mitbegründer des Deutschen Alpenvereins. Erbaut wurde sie 1885, erweitert 1907, 1932 und 1960. Im Zweiten Weltkrieg war sie für Gäste geschlossen und diente der Wehrmacht als Hochgebirgsschule für Gebirgsjäger. In dieser Zeit entstand die Materialseilbahn, über die die Hütte bis heute versorgt wird.