Schutzhütte am Roten Kogel im Fotschertal
Auf 2.020 m, am Fuß des Roten Kogels im Fotschertal, liegt die Potsdamer Hütte. Die Schutzhütte in den Stubaier Alpen gehört der Sektion Dinkelsbühl des Deutschen Alpenvereins (DAV).
Die Hütte nutzen wir als Stützpunkt für die dreitägigen „Skitouren auf der Potsdamer Hütte“. Auf den Roten Kogel (2.832 m) und den Wildkopf (2.719 m) sind es zwei bis drei Stunden, auf den Sömen (2.796 m) zweieinhalb bis drei Stunden. Schwarzhorn (2.812 m) und Gallwieser Mittergrat (2.843 m) erreicht man in drei Stunden, die Lüsener Villerspitze (3.027 m) in vier Stunden.
Übernachten auf der Potsdamer Hütte
Bewirtschaftet ist die Hütte im Sommer von Mitte Juni bis Ende September und im Winter von Mitte Januar bis Mitte April.
Zustieg zur Potsdamer Hütte
Der Hauptzustieg beginnt am Parkplatz beim Alpengasthof Bergheim Fotsch (1.464 m). Von dort sind es 1¾ Stunden zur Hütte. Im Winter kann man nicht bis zum Gasthof fahren, das Auto bleibt dann am Parkplatz Eisbachbrücke. Ab Sellrain (908 m) dauert der Aufstieg 3½ Stunden.
Über die Wildkopfscharte (2.599 m) führt ein Übergang in fünf bis sieben Stunden zur Franz-Senn-Hütte (2.149 m). Zur Adolf-Pichler-Hütte (1.977 m) sind es drei bis vier Stunden. Dieser Weg führt über das Kreuzjöchl nördlich unterhalb des Schaflegerkogels (2.405 m).
Gut zu wissen:
Den Bau beschloss im November 1927 die Sektion Potsdam des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins. Nach dem ersten Spatenstich im Juni 1931 wurde die Hütte im Juli 1932 eingeweiht. Nach dem Krieg beschlagnahmten die Alliierten die Hütte. Nach einem Kaminbrand im März 2017 blieb sie den Sommer über geschlossen. Im Mai 2018 begann die Sanierung, und seit dem 14. Juli 2018 ist die Hütte wieder geöffnet.