Bergsteigerschule Zugspitze
Berghütte DAV

Nürnberger Hütte

2.278m 🇦🇹
46.994, 11.218 Österreich
Betten: 120
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Ranalt

Alpenvereinshütte am Stubaier Höhenweg

Die Nürnberger Hütte liegt auf 2.278 m in den Stubaier Alpen in Österreich. Betrieben wird die Alpenvereinshütte der Kategorie I von der Sektion Nürnberg des Deutschen Alpenvereins (DAV). Für Weitwanderer ist sie Etappenziel des Stubaier Höhenwegs, für Bergsteiger Ausgangspunkt zum Wilden Freiger (3.418 m), dem beliebtesten Tourenziel der Hütte.

Auf der „Alpenüberquerung von Innsbruck nach Meran“ übernachten wir hier. Der markierte Normalweg auf den Wilden Freiger führt in 4½ Stunden über die Seescharte zum Gipfel. Er verlangt leichte Blockkletterei im Schwierigkeitsgrad I und hat nur kurze Gletscherberührung.

Übernachten auf der Nürnberger Hütte

Die Hütte hat etwa 130 Schlafplätze und ist von Mitte Juni bis Ende September bewirtschaftet. Küche und Gaststube liegen in unterschiedlichen Stockwerken, ein handbetriebener Materialaufzug verbindet sie. Unweit der Hütte gibt es einen Klettergarten und einen Klettersteig, dazu eine Boulderwand und einen Flying Fox.

Zustieg zur Nürnberger Hütte

Vom Parkplatz südlich von Ranalt im Stubaital (1.390 m) sind es etwa 2½ Stunden zur Hütte. Der Weg führt durch das Langental zur bewirtschafteten Bsuchalm (1.580 m) und dann an der westlichen Talseite in Kehren hinauf.

Zur Sulzenauhütte sind es über das Niederl 2½ Stunden, über die Mairspitze 3½ Stunden. Über das Simmingjöchl dauert der Übergang zur Bremer Hütte 3½ Stunden, über den Roten Grat zur Teplitzer Hütte 5 Stunden. Becherhaus und Müllerhütte erreicht man über den Wilden Freiger in jeweils 5 Stunden. Auch zur Magdeburger Hütte gibt es einen Übergang.

Gut zu wissen:

1886 entstand eine kleine Hütte mit 8 Matratzenlagern. Nach Erweiterungen 1898 und 1908 lieferte ab 1927 eine kleine Wasserturbinenanlage Strom für die Beleuchtung. 1960 kam eine Materialseilbahn hinzu, 1962 folgten die letzte Erweiterung und das Wasserkraftwerk.

Weitere Gipfelziele sind die Mairspitze (2.780 m) in 1½ Stunden, die Urfallspitze (2.805 m), das Gamsspitzl (3.050 m), der Feuerstein (3.268 m) und der Rote Grat (3.099 m).

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Dorf 1.569 m

Gries

Gries liegt auf 1.569 m im Sulztal, einem Seitental des Ötztals in den Stubaier Alpen. Das Bergdorf dient als Ausgangspunkt für Skitouren zur Amberger Hütte und Wanderungen zur Freihut. Die Kaplaneikirche Maria Hilf aus dem Jahr 1655 beherbergte im Zweiten Weltkrieg das originale Cranach-Gemälde aus dem Innsbrucker Dom.

Gipfel 3.235 m

Hoher Seeblaskogel

Der Hohe Seeblaskogel erhebt sich auf 3.235 m zwischen Winnebachjoch und Bachfallenscharte in den Stubaier Alpen. Das eigenständige Bergmassiv liegt zwischen drei Gletschern und bietet ausgesetzte Kletterei am Ostgrat. Der Berg beherrscht das gesamte Sellraintal mit weitreichender Gipfelaussicht.

Dorf 2.017 m

Kühtai

Das Kühtai liegt auf 2.017 m am Kühtaisattel zwischen Nedertal und Sellraintal in den Stubaier Alpen. Der Ort zählt zu den höchstgelegenen Wintersportorten Österreichs. Erreichbar über die Sellraintalstraße aus dem Inntal oder die Kühtaistraße aus dem Ötztal.

Gipfel 3.182 m

Winnebacher Weißkogel

Der Winnebacher Weißkogel erhebt sich auf 3.182 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der Berg gilt als klassischer Skitourengipfel mit moderatem technischem Anspruch. Vom Winnebachjoch führt der heutige Normalweg über den Südostkamm im Schwierigkeitsgrad I zum Gipfel.

Gipfel 3.348 m

Windacher Daunkogel

Der Windacher Daunkogel erhebt sich auf 3.348 m in den Stubaier Alpen an der österreichisch-italienischen Grenze. Der vollständig vergletscherte Berg liegt im Gebiet Hochstubai zwischen Sulztalferner, Warenkarferner und Wütenkarferner. Der Normalweg führt von der Hochstubaihütte über den Wütenkarferner zur Warenkarscharte und den Südwestgrat.

Gipfel 2.875 m

Lampsenspitze

Die Lampsenspitze erhebt sich mit 2.875 m in den nördlichen Stubaier Alpen über dem Sellrain. Der Gipfel gilt als beliebter Skitourenberg mit relativ lawinensicherer Route von Praxmar. Ein Tourenlehrpfad informiert über Tourenplanung und Lawineneinschätzung.

Gipfel 2.631 m

Egesengrat

Der Egesengrat erhebt sich auf 2.631 m in den Stubaier Alpen nahe dem Stubaier Gletscher. Der aussichtsreiche Gipfel ist Endpunkt des anspruchsvollen Fernau Klettersteigs. Vom Gipfel überblickt man das gesamte Stubaier Gletschergebiet.

Gipfel 3.474 m

Ruderhofspitze

Die Ruderhofspitze erhebt sich mit 3.474 m als vierthöchster Berg der Stubaier Alpen. Der dominante Gipfel zählt zu den meistbegangenen Bergen des Stubai und sendet nach Osten den fast zwei Kilometer langen Grawawand-Grat aus.

Sattel 2.846 m

Windachscharte

Die Windachscharte liegt auf 2.846 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Stubaier Alpen. Der Pass verbindet das steinige Windachtal mit der grünen Südalpenseite und markiert den Übergang nach Südtirol. Historisch diente die Scharte als Schmugglerpfad bei Alpenüberquerungen.

Sattel 2.650 m

Schneebergscharte

Die Schneebergscharte liegt auf 2.650 m zwischen Ridnauntal und Passeiertal. Der Pass verbindet als historischer Übergang die österreichischen Stubaier Alpen mit Südtirol. Das historische Bergbaugebiet Schneeberg mit seinen Stollen und Bergwerksrelikten prägt die Umgebung.

Stadt 937 m

Fulpmes

Fulpmes liegt auf 937 m im mittleren Stubaital und bildet das Zentrum der traditionellen Stubaier Werkzeugindustrie. Der Marktort dient als strategischer Ausgangspunkt für Klettersteige und Skitouren in den Stubaier Alpen. Von hier erschließt die Schlick2000-Gondel das gleichnamige Skigebiet mit alpinen Übungsanlagen.

Sonstige

Stubaier Gletscher

Der Stubaier Gletscher erstreckt sich zwischen 1.695 m und 3.170 m Höhe in den Stubaier Alpen nordöstlich der Stubaier Wildspitze. Das Gletscherskigebiet umfasst fünf Gletscher: Daunferner, Eisjochferner, Gaiskarferner, Fernauferner und Windachferner. Von Oktober bis Juni gilt das Gebiet als schneesicher.

Reisen mit Nürnberger Hütte