Schutzhütte am Rand des Europaschutzgebiets Verwall
Die Sektion Reutlingen des Deutschen Alpenvereins (DAV) betreibt die Kaltenberghütte auf 2.089 m in der Verwallgruppe in Österreich. Die Schutzhütte liegt am Rand des Europaschutzgebiets Verwall. Von hier führen Wege zum Kaltenberg (2.896 m) und zur Krachelspitze (2.686 m). Der Übergang zum Ostgipfel des Kaltenbergs hat Kletterstellen im Grad UIAA I bis II.
Die Hütte ist eine von acht Stationen auf der „Verwallrunde“, einer mehrtägigen Bergwanderung.
Übernachten auf der Kaltenberghütte
Die Hütte hat 70 Schlafplätze und ist nur in den Sommermonaten geöffnet. Außerhalb dieser Zeit steht nur der Winterraum mit 14 Plätzen offen. Er ist ganzjährig zugänglich und lässt sich mit dem Alpenvereinsschlüssel öffnen.
Zustieg zur Kaltenberghütte
Talorte sind Stuben, Langen am Arlberg und St. Christoph am Arlberg. Der Hauptzustieg beginnt in Stuben auf 1.407 m. Von dort sind es etwa 2½ Stunden und 682 Hm zur Hütte. Weitere Wege starten in Langen am Arlberg und an der Alpe Rauz.
Ab St. Christoph gibt es zwei Möglichkeiten: den Paul-Pantlin-Weg oder den anspruchsvolleren Berggeistweg über den Albonagrat (2.380 m).
Von der Kaltenberghütte zur Konstanzer Hütte führt der Übergang über das Gstansjöchli (2.573 m). Zur Neuen Reutlinger Hütte geht es über den Stubener Weg.
Gut zu wissen:
Die Geschichte der Hütte beginnt 1928. Damals wurde sie als reine Winterhütte erbaut. Erst nach dem Brand der Reutlinger Hütte im Jahr 1953 wurde sie auch im Sommer genutzt.