Bergsteigerschule Zugspitze
Berghütte DAV

Richterhütte

2.374m 🇦🇹
47.124, 12.134 Österreich
Betten: 44
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Krimml

DAV-Schutzhütte am Ende des Rainbachtales

Am Nordhang der Rainbachspitze, im Salzburger Teil der Zillertaler Alpen, liegt auf 2.374 m die Richterhütte. Sie steht am Ende des Rainbachtales, umgeben von den Gipfeln der Reichenspitzgruppe, und gehört der Sektion Bergfreunde Rheydt des Deutschen Alpenvereins (DAV). Sie liegt in der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern, etwa 600 Meter tiefer als die Gamsscharte und östlich davon.

Auf der fünftägigen „Dreiländertour“ im Zillertal übernachten wir hier. Rund um die Hütte stehen Reichenspitze (3.303 m), Gabler (3.263 m), Rainbachspitze (3.130 m) und Richterspitze (3.054 m).

Übernachten auf der Richterhütte

Die Richterhütte hat 51 Schlafplätze: 12 in Zweibettzimmern, 4 in einem Mehrbettzimmer und 35 im Matratzenlager. Bewirtschaftet ist sie von Mitte Juni bis Mitte September. Es gibt zwei Gaststuben, einen beheizten Trocken- und Schuhraum und seit 2019 elektrisch beheizte Sanitäranlagen im Erdgeschoss. Strom liefert ein eigenes Wasserkraftwerk mit bis zu 27 kW. Waren gelangen per Materialseilbahn zur Hütte. Der Winterraum in einem eigenen Gebäude hat eine Koch- und Heizmöglichkeit mit Brennholz.

Zustieg zur Richterhütte

Talort ist Krimml. Vom Krimmler Tauernhaus führt ein mittelschwerer Bergweg durch das Rainbachtal zur Hütte, streckenweise ist es ein schmaler Fahrweg. Zur Zittauer Hütte geht es über die Rosskarscharte (2.689 m). Zur Plauener Hütte gibt es zwei Wege: über die Gamsscharte (2.976 m) mit Klettersteig im Schwierigkeitsgrad B–C oder über Windbachscharte, Eissee und Zillerplattenscharte. Über Windbachscharte und Krimmler Tauern sind auch die Birnlückenhütte und die Neugersdorfer Hütte erreichbar.

Gut zu wissen:

Der Textilfabrikant Anton Franz Richter ließ auf eigene Kosten den Fahrweg durch das Rainbachtal anlegen. 1896 zerstörte eine Lawine den ersten Rohbau. Am 12. August 1897 wurde die Hütte 300 Meter weiter talwärts eröffnet, mit einer Kegelbahn, die mit Samt ausgekleidet war. Den heutigen, dritten Bau eröffnete Richard Richter 1928. Die Bergfreunde Rheydt erweiterten ihn 1970 und sanierten ihn 2019 umfassend.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 2.658 m

Heilig-Geist-Jöchl

Der Heilig-Geist-Jöchl liegt auf 2.658 m in den Zillertaler Alpen und bildet einen historischen Grenzübergang zwischen Österreich und Italien. Der Pass verbindet das Zillertal mit dem Ahrntal in Südtirol und ist Teil des Lausitzer Höhenwegs.

Sattel 2.690 m

Roßkarscharte

Die Roßkarscharte liegt auf 2.690 m in den Zillertaler Alpen. Der steile Pass verbindet Tirol mit dem Salzburger Land im Nationalpark Hohe Tauern. Der Übergang führt zwischen Krimmler Tauernhaus und Zittauer Hütte durch alpines Blockgelände.

Sattel 2.724 m

Rainbachscharte

Die Rainbachscharte liegt auf 2.724 m in den Zillertaler Alpen und verbindet das Wildgerlostal mit dem Krimmler Achental. Der Pass bietet einen direkten Übergang zwischen der Zittauer Hütte und dem Krimmler Tauernhaus. Steile, teilweise seilversicherte Passagen prägen den Anstieg.

Stadt 633 m

Mayrhofen

Mayrhofen liegt auf 633 m am Ende des Zillertals, wo sich vier Seitentäler vereinen. Der Marktort ist strategischer Ausgangspunkt für Touren in die Zillertaler Alpen. Die Zillertalbahn verbindet den Ort seit 1902 mit dem Inntal.

See 1.843 m

Speicher Zillergründl

Der Speicher Zillergründl liegt auf 1.843 m Höhe im Zillergrund der Zillertaler Alpen. Der Stausee dient der Stromerzeugung durch Wasserkraft und markiert einen wichtigen Wegpunkt auf der Dreiländertour. Vom Rand der Staumauer führt der alte Weg zur Plauener Hütte.

Gipfel 3.479 m

Großer Möseler

Der Große Möseler erhebt sich auf 3.479 m an der österreichisch-italienischen Grenze in den Zillertaler Alpen. Der markante Gipfel wurde 1865 von englischen Alpinisten mit ihren Schweizer Bergführern erstbestiegen. Sein Name leitet sich von "Mösele" ab, einer hochalpinen Sumpflandschaft.

Gipfel 3.148 m

Zillerplattenspitze

Die Zillerplattenspitze erhebt sich auf 3.148 m im österreichisch-italienischen Grenzgebiet der Zillertaler Alpen. Der wenig bekannte Dreitausender bietet ein grandioses Panorama auf die umliegenden Gipfel. Der Anstieg führt über steiles Blockwerk und erfordert leichte Kletterei im I. Grad.

Gipfel 2.400 m

Großer Nock

Der Große Nock erhebt sich auf 2.400 m in den Zillertaler Alpen zwischen Mühlwalder Tal und Weißenbachtal. Der Berg gehört zu den westlichen Hohen Tauern und bildet Teil des markanten Bergamphitheaters oberhalb der Michlreis-Alm. Vom Gipfel bietet sich ein weiter Rundblick über das südliche Ahrntal.

Gipfel 2.912 m

Klockerkarkopf

Der Klockerkarkopf erhebt sich auf 2.912 m an der Grenze zwischen Salzburg und Südtirol. Der Gipfel liegt im Zillertaler Hauptkamm zwischen Krimmler Tauern und Birnlücke. Von Ettore Tolomei 1904 symbolisch in "Vetta d'Italia" umbenannt.

Dorf

Neustift

Neustift liegt auf 600 m Höhe im Eisacktal nördlich von Brixen. Der Ort dient als strategischer Ausgangspunkt für Skitouren und Klettersteige in den Stubaier Alpen. Das Augustinerkloster aus dem 12. Jahrhundert prägt die Ortschaft.

Dorf 1.158 m

Pfunders

Pfunders liegt auf 1.158 m im unteren Pustertal in Südtirol. Das Bergdorf an der Mündung des Pfunderer Bachs in die Rienz bildet den Hauptort der Gemeinde Vintl. Von hier führen Wanderwege in die südlichen Zillertaler Alpen.

Dorf 1.370 m

Brenner

Der Brenner liegt auf 1.370 m Höhe am gleichnamigen Pass an der österreichisch-italienischen Grenze. Das ehemalige Wipptaler Bergdorf wurde nach dem Ersten Weltkrieg zu einem bedeutenden Grenzort mit umfangreicher Infrastruktur. Heute führen Brennerautobahn und Brennerbahn durch das Passdorf.

Reisen mit Richterhütte