Bergsteigerschule Zugspitze
Bergwanderungen Für Einsteiger

Wanderwoche an der Zugspitze im Werdenfelser Land

Gipfel und Schluchten im Wetterstein, Karwendel, Estergebirge und Ammergauer Alpen

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Verfügbare Reisetermine

Verfügbare Reisetermine 3 Termine
🇩🇪 7 Tage ab 1.329,00 € min. 6, max. 10 Personen Termin wählen

Wandern in Mittenwald und Garmisch-Partenkirchen

Das Werdenfelser Land – ein Magnet, der Wanderer anzieht. Zu Recht, denn die oberbayerische Region zwischen Mittenwald und Garmisch ist ein Wander-Mekka für Outdoor-Begeisterte, Erholungssuchende und Gipfelstürmer zugleich. Unser Stützpunkthotel liegt im berühmtem ehemalige Olympiaort Garmisch-Partenkirchen. Von hier aus erkunden wir die lohnendsten Wanderziele rund um die Zugspitze und das Karwendel. Aussichtsreiche Gipfel und Wege durch tosende Schluchten wechseln sich ab. Eine Einkehr auf urigen Almen und traditionellen Gasthäusern darf nicht fehlen. Gekrönt wird die Wanderwoche an der Zugspitze mit einer Hüttenübernachtung auf dem königlichen Schachenhaus.

Was diese Reise besonders macht

  • Abwechslungsreiches Wandergebiet
  • Partnachklamm und Höllentalklamm
  • Einfache Anreise per Bahn
  • Standorttour mit Hotel oder Gasthof
  • Eine Nacht im Königshaus am Schachen
  • Wenig Abstiege durch Seilnahnnutzung

Dein Vorteil & Deine Sicherheit

Zahlungsziel erst 3 Tage vor Reisebeginn – bei sicherer Durchführung. Buchen ohne Anzahlung.

Das musst Du können

Anforderungen

Schwierigkeit der Reise

Anforderung an Dich

Geringe Alpine Erfahrung

Kondition
Technik
Alpine Erfahrung
Ernsthaftigkeit
Höhenmeter 100 - 1.400 Hm 150 - 1.250 Hm
Gehzeit 3,5 - 8 h
Anforderungen, Schwierigkeit und Ernsthaftigkeit im Detail

Kondition

4 Sehr gute Kondition

Du meisterst Auf- und Abstiege mit einer Differenz von 1.200 - 1.600 Höhenmetern (Hm) oder einer Gehzeit von 10 Stunden.

Technik für Bergwandern

2 Einfache & Mittelschwere Bergwege BLAU & ROT

Die Bergwanderung bewegt sich auf Wegen der Kategorie BLAU und ROT. Diese sind eine Mischung aus einfachen, schmal angelegten Wegen sowie mittelschweren Bergwegen, deren Beschaffenheit anspruchsvoller ist und exponiertere Stellen enthalten kann. Mit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind diese problemlos zu meistern.

Ernsthaftigkeit

1 Gering / Einfache alpine Unternehmung

Der Routenverlauf birgt für den Teilnehmer überwiegend geringe objektive Gefahren, welche hauptsächlich durch natürliche Faktoren, wie z. B. Wetter, Wind, Gewitter, Blitzschlag, Nebel, Temperatur, Schneefall, beeinflusst werden. Vereinzelte Stellen können Steinschlag - und absturzgefährdet sein. Ungünstige objektive Bedingungen, sowie subjektive Gefahren, wie z.B. mangelnde Erfahrung (Selbstüberschätzung, Leichtsinn, Unkenntnis), Ausrüstungsmängel, mangelnde Vorbereitung, können zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials führen und eine Änderung der Routenführung, oder den Abbruch der Tour notwendig machen.

Durch die Länge & Art der Tour ist ein Rückzug/Abbruch mit geringem Aufwand möglich.

Alpine Erfahrung

1 Geringe Alpine Erfahrung

Du hast keine Kenntnisse Im Umgang mit alpintechnischen Hilfsmitteln. Mögliche alpine Gefahren am Berg kannst Du noch nicht beurteilen.

Fels, Eis & Sicherung
Schnupperklettern in der Halle oder am Klettergarten, einfache Klettersteige der Kategorie A/B, Eisklettern als Schnuppertag
Ski/Board
Sicheres Fahren auf allen Pisten, erste Schwünge im Tiefschnee direkt neben der Piste
Wandern & Trekking
Hüttenwanderungen auf markierten Wegen (blau/rot), Wanderreisen ohne Gipfelziel, Winterwanderungen und leichte Schneeschuhtouren auf geräumten oder flachen Wegen
Polar & Arktis
Winterwandern im hohen Norden, Polarlicht-Reisen mit Tagestouren

Cross-Tipp

Trittsicherheit und Kondition vom Wandern tragen in jede Disziplin. Seil, Steigeisen und Gletscher sind für Dich noch neu; der richtige Einstieg ist ein Grundkurs.

Geplanter Reiseablauf

7 Tage
Treffpunkt der Gruppe
Regulär 12.00 Uhr, Garmisch-Partenkirchen
Reiseende der Gruppe
Voraussichtlich 14.00 Uhr, Garmisch-Partenkirchen
Routen- und Programmänderungen

In der Natur bestimmen Wetter und Verhältnisse das Programm. Änderungen im Reiseverlauf — etwa Routenanpassungen, das Auslassen von Etappen, eine Verlegung des Tourengebiets oder der Verzicht auf einen geplanten Gipfelerfolg — können jederzeit notwendig werden. Unsere Bergführer setzen alles daran, das geplante Programm umzusetzen. Eine Garantie auf den angegebenen Ablauf können wir Dir jedoch nicht geben. Deine Sicherheit und ein besonderes Natur- und Bergerlebnis stehen für uns immer an erster Stelle. Danke für Dein Verständnis.

1. Tag

Einstiegswanderung zum Eckbauer durch die Partnachklamm

Treffpunkt unserer Wanderwoche im Werdenfelser Land ist gegen Mittag am Olympia-Skistadion unterhalb der Skisprungschanze in Garmisch-Partenkirchen. Hier findet alljährlich am 1. Januar das traditionelle Neujahrsskispringen im Rahmen der Vierschanzentournee statt. Nach einer kurzen Begrüßung starten wir direkt mit der ersten Wanderung. Bereits nach einer halben Stunde Gehzeit erreichen wir bereits den ersten Höhepunkt unserer Wanderwoche: die eindrucksvolle Partnachklamm. Die Partnachklamm bietet ein gigantisches Naturschauspiel, das man gesehen haben muss. Der Weg durch die Klamm ist 700 m lang und von über 80 m hohen Felswänden umgeben. Nach der Klamm gehts über einen Treppensteig und herrliche Wiesenhänge querend nach Graseck und weiter über einen guten Wanderweg in vielen Serpentinen durch den Wald hoch zum Eckbauer (1.220 m). Auf der Terrasse vom Berggasthof Eckbauergenießen wir bei einer Einkehr den großartigen Blick ins Wettersteingebirge mit Zugspitze und Alpspitze. Von hier erreichen wir in wenigen Minuten die Bergstation der Eckbauerbahn, die uns bequem zum Ausgangspunkt zurück bringt. Alternativ können wir von hier in etwa 1 bis 1,5 Stunden über einen teils steilen Fahrweg durch Wald und über weite Wiesen zurück zum Ausgangspunkt wandern. Im Tal angelangt fahren wir in unser Hotel.

Höhenmeter 500 Hm
Gehzeit 4 h
Unterkunft Unterkunft noch nicht festgelegt
Technik Einfache & Mittelschwere Bergwege BLAU & ROT
Verpflegung Abendessen
2. Tag

Zum Wank im Estergebirge

Nach einem ausgiebigen Frühstück gehts heute ins Estergebirge zum Wank (1.780 m). Der Wank ist weit bekannt und ein wunderbarer Aussichtsgipfel. Durch die exponierte Lage bietet er einen sensationellen Blick auf das Wettersteingebirge, insbesondere Zug- und Alpspitze. Im Norden in unmittelbarer Nähe sehen wir den Krottenkopf und die Hohe Kisten, im Westen den kühnen Daniel und etwas näher die Kramerspitz sowie im Osten das gesamte Karwendel. Start unserer Wanderung ist bei der Talstation der Wankbahn. Über mäßig steile Schotter- und Forstwege wandern wir über die unbewirtschaftete Eckenhütte (1.060 m), wo wir bei einer kurzen Rast das Panorama genießen. Weiter gehts über einen erst breiteren Wiesenpfad bergauf. Der Pfad wird schmaler und bringt uns in Serpentinen zügig bergauf. Nach rund 3,5 Stunden erreichen wir das Wankhaus, das direkt neben dem Gipfelkreuz (1.780 m) steht. Nach einer ausgiebigen Rast machen wir uns an den Abstieg, für den wir den Weg über die Frauenmahd wählen. Über den Frauenmahdsattel (1.279 m) kommen wir zurück zum Ausgangspunkt. Im Hotel bleibt noch genügend Zeit den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.

Höhenmeter 1.050 Hm
Gehzeit 6 h
Unterkunft Unterkunft noch nicht festgelegt
Technik Einfache & Mittelschwere Bergwege BLAU & ROT
Verpflegung Halbpension
3. Tag

Überschreitung des Kramer in den Ammergauer Alpen

Heute erkunden wir die Ammergauer Alpen - der Kramer (1.982 m), oder auch Kramerspitz, den wir am Vortag bereits vom Wank aus gesehen haben, ist unser Ziel. Wahrlich prächtig ist die Aussicht vom höchsten Punkt auf das tief im Tal liegende Garmisch-Partenkirchen und das gegenüberliegende Wettersteingebirge mit Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze. Heute sind immerhin 1.200 Höhenmeter zu überwinden und somit haben wir eine tagesfüllende Tour. Über den Kramerplateauweg und eine Forststraße erreichen wir die Berggaststätte St. Martin (1.035 m). Auf dem Kramersteig wandern wir vorbei an der sogenannten Felsenkanzel, einer kleinen Plattform mit grandiosem Ausblick auf Garmisch und das Zugspitzmassiv. Gegen Ende wird der Weg etwas steiler, wir gelangen durch Schrofengelände auf einen schmalen Grat und der Gipfel zeigt sich in unmittelbarer Nähe. Doch der vermeintlich zum Greifen nahe Gipfel verschwindet auf einmal wieder in ungeahnte Ferne – denn plötzlich wird offensichtlich, dass man nicht über den gerade betretenen Grat zum Gipfel aufsteigen kann, sondern noch einmal absteigen und den Nebengipfel queren muss. Hier ist Trittsicherheit und Vorsicht nötig. Am Gipfel (1.982 m) mit seinem großen Kreuz haben wir eine atemberaubende Aussicht. Steil, aber mit Drahtseilen gesichert, beginnt unser Abstieg. Die Schwierigkeiten lösen sich jedoch bald auf und über eine aussichtsreiche Traverse wandern wir entlang des Gipfelrückens in westliche Richtung. Bald erreichen wir unsere wohlverdiente Einkehrmöglichkeit an der Stepbergalm. Von dort gelangen wir über unschwieriges Bergwandergelände ins Tal zu unserem Ausgangspunkt.

Höhenmeter 1.200 Hm
Gehzeit 7 - 8 h
Unterkunft Unterkunft noch nicht festgelegt
Technik Einfache & Mittelschwere Bergwege BLAU & ROT
Verpflegung Halbpension
4. Tag

Durch die Höllentalklamm übers Hupfleitenjoch zum Kreuzeck

Diese mittelschwere Wanderung führt durch eine spektakuläre Berglandschaft im Wettersteingebirge. Nach rund einer Stunde erreichen wir die beeindruckende Höllentalklamm - eine sehr spektakuläre rund 1 km lange Felsschlucht. Die Klamm bietet einen tollen Einblick in die Gewalten der Natur. Schluchten bis zu 150 Meter Tiefe, zahllose Wasserfälle sowie verschlungene Wege, Stege, Brücken und Tunnel laden zum verweilen und Staunen ein. Wir wandern zur malerisch im Höllental gelegenen Höllentalangerhütte (1.387 m). Von der neuen klimafreundlich konzipierten Hütte haben wir die Zugspitze direkt vor Augen. Ein in die Felswände gehauener Weg mit grandiosen Tiefblicken ins Höllental führt uns hoch zu den Knappenhäusern (1.526 m) und weiter zum Hupfleitenjoch (1.750 m). Leicht bergab wandern wir zur Bergstation der Kreuzeckbahn, die uns bequem ins Tal bringt.

Höhenmeter 1.060 Hm 150 Hm
Gehzeit 5 h
Unterkunft Unterkunft noch nicht festgelegt
Technik Einfache & Mittelschwere Bergwege BLAU & ROT
Verpflegung Halbpension
5. Tag

Durchs Dammkar auf die Nördliche Linderspitze (2.372 m)

Heute erkunden wir das Karwendelgebirge. Direkt hinter der Talstation der Karwendelbahn beginnt unser Wanderweg hinauf ins Dammkar. Nach ca. 2,5 Stunden erreichen wir die von riesigen Felswänden umgebene Dammkarhütte (1.650 m). Ab hier wird das Gelände alpin und der Weiterweg geht ausschließlich über Schutt und Geröll - stets umgeben von den beeindruckenden schroffen Felswänden. Der Dammkartunnel führt uns durch den Berg direkt zur Bergstation der Karwendelbahn und wurde ursprünglich für Wintersportler errichtet, um ihnen den leichten Zugang zu den Skipisten zu ermöglichen. Wir haben jetzt die Karwendelgrube vor uns. Über den Panorama Rundweg gelangen wir in weniger als 30 Minuten auf die Nördliche Linderspitze (2.372 m). Zurück ins Tal fahren wir mit der Seilbahn.

Höhenmeter 1.400 Hm 150 Hm
Gehzeit 5 - 6 h
Unterkunft Unterkunft noch nicht festgelegt
Technik Einfache & Mittelschwere Bergwege BLAU & ROT
Verpflegung Halbpension
6. Tag

Aufstieg zum Schachen mit Übernachtung im Schachenhaus

Ausgangspunkt des heutigen Tages ist das Olympia Skistadion. Wie schon am ersten Tag wandern wir durch die imposante Partnachklamm. Etwa 300 m nach der Klamm beginnt der Weg ins Reintal, dem wir bis kurz vor die Bockhütte (1.050 m) folgen, nehmen dann aber den Weg ins idyllische Oberreintal. In vielen Serpentinen windet sich der Weg hinauf, immer entlang des Oberreintalbaches, der über kleine Wasserfälle in die Tiefe rauscht. Über ein Geröll- und Latschenfeld geht es zum Teufelsgsaß. Hier wird der Weg anspruchsvoll und ist teilweise etwas ausgesetzt (Seilsicherungen). Oben angekommen gönnen wir uns erst mal einen Blick vom Belvedere (Aussichtspunkt des Schachenschlosses) hinunter ins Reintal. Von hier aus sind es nur noch wenige Minuten bis zu den Schachenhäusern, unserem heutigen Übernachtungsziel. Hier haben wir am Nachmittag noch die Gelegenheit das Schachenschloss, das von König Ludwig II. erbaut wurde, zu besichtigen.

Höhenmeter 1.150 Hm
Gehzeit 5 - 6 h
Unterkunft Schachenhaus
Technik Einfache & Mittelschwere Bergwege BLAU & ROT
Verpflegung Halbpension
7. Tag

Abstieg über den Kälbersteig

Für den Abstieg vom Schachenschloss wählen wir die Variante über den Kälbersteig. Dieser beginnt etwa nach einer halben Stunde Wanderzeit auf dem Fahrweg. Der Kälbersteig besteht in weiten Teilen aus Holzstufen, die in schneller Geschwindigkeit die Höhenmeter purzeln lassen. In den zwei Stunden auf dem Kälbersteig lassen wir etwa 800 Höhenmeter hinter uns bevor wir langsam das Rauschen der Partnach vernehmen, der wir uns kontinuierlich nähern. Für den Weg zurück zum Skistadion wählen wir die Variante über die Partnachklamm über die sogenannte Eiserne Brücke, von wo wir einen herrlichen Blick in die Klamm haben. Am Skistadion angekommen, endet unsere abwechslungsreiche Wanderwoche im Werdenfelser Land.

Höhenmeter 100 Hm 1.250 Hm
Gehzeit 3,5 - 4 h
Technik Einfache & Mittelschwere Bergwege BLAU & ROT
Verpflegung Frühstück

Gehzeiten, Höhenmeter und Distanzen sind Richtwerte.

Leistungen

Im Preis enthalten 6 · Nicht im Preis 5

Guide

7 Tage Führung und Organisation durch einen Bergwanderführer/Bergführer

Unterkunft

6 x ÜN/Lager in Berghütte

Verpflegung

1 x Abendessen

5 x Halbpension

1 x Frühstück

Ausrüstung

Grödel - Schneeketten (verpflichtend bis 15.07)

Seilbahnen ca. 60,00 €* (1. bis 5. Tag)
Eintritt Partnachklamm (2 x 10 €) (1. und 6. Tag)
Individuelle Trinkgelder (7. Tag)
Speisen und Getränke, soweit nicht unter den enthaltenen Leistungen aufgeführt
Kosten für die An- und Abreise zum Treffpunkt (z. B. Fahrtkosten, Parkgebühren)

*Die genannten Zusatzkosten dienen zur Orientierung und können im Einzelfall abweichen.

AW Plus Paket

In jedem Reisepreis enthalten

Reservierung

Alle Unterkünfte laut Programm reservieren wir für Dich.

Digital und detailliert

Alle Reiseinformationen rufst Du jederzeit online oder per App ab.

Ausrüstungsliste

Detailliert, mit Tipps Deines Guides und Vorteilskonditionen bei unseren Partnern.

Assistance

Im Notfall erreichst Du uns, und wir kümmern uns.

Wo Du übernachtest

6 Nächte
Außenansicht des historischen Schachenhaus mit oktagonalem Turm, Holzbalustrade und charakteristischer Alpenarchitektur auf 1.866 m.
Tag 6 Berghütte 1950 m Wettersteingebirge und Mieminger Kette

Schachenhaus

Berghütte beim Königshaus von Ludwig II. im Wetterstein Als Berghütte direkt beim Königshaus am Schachen liegt das Schachenhaus auf 1.950 m im Wettersteingebirge . Wer auf der Schachen-Hütte übernachtet, schläft neben…

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Die Zuordnung der Unterkünfte kann sich je nach Verfügbarkeit und Wetterlage ändern.

Anreise mit Bahn und Bus #klimafreundlich

Reise umweltfreundlich an und leiste Deinen Beitrag zum Klimaschutz.

1. Mit dem Zug

Zielort

Bahnhof, Garmisch-Partenkirchen

2. Mit dem Bus

Zielort

Wildenauer Straße, Garmisch-Partenkirchen

3. Weg zum Treffpunkt

300 m

4. Treffpunkt

um 12.00 Uhr

ist an der Touristinformation am Olympia-Skistadion (Skisprungschanze) in Garmisch.

Karl-und-Martin-Neuner-Platz 1

82467 Garmisch-Partenkirchen

DE

ÖPNV-Buchung bis Wildenauer Straße, Garmisch-Partenkirchen

Wo die Reise hingeht

Was Du zur Einreise wissen musst

Deutschland

Bezahlung

Euro (EUR)

Gesundheit

Keine Pflichtimpfungen

Interessante Orte rund um Deine Reise

Speziell zu dieser Reise

Die erste gesicherte Besteigung

Auf dieser Tour folgst Du dem Weg Josef Naus und seines Messgehilfen Maier, die unter Führung des Partenkirchner Bergführers Johann Peter Tauschl zum ersten Mal nachweislich die Zugspitze erstiegen. Leutnant Naus war als Vermessungsingenieur im königlich-bayrischen Heer mit der Erstellung der Werdenfelskarte für den Atlas von Bayern und mit der Kartierung der Zugspitzregion beauftragt. Nach einem gescheiterten, führerlosen Versuch im Juli, stiegen Leutnant Joseph Naus, Offiziersbursche Maier und zwei weitere Offiziere mit Tauschl zusammen am 26.08.1820 zur Angerhütte im Reintal auf. Nach frühem Aufbruch erreichten Tauschl, Naus und Maier gegen Mittag den Gipfel der Zugspitze auf 2.964 m. Naus schreibt dazu: "Abermaliger Versuch, welcher endlich nach einigen Lebensgefahren und außerordentlichen Mühen gelang. Nach 1dreiviertel Stunden erreichten wir, mein Bedienter und unser Führer Joh. Georg Tauschl aus Partenkirch um dreiviertel 12 die höchste Spitze des noch von keinem Menschen bestiegenen Zugspitzes. Mangel an Zeit und Material verhinderte uns, eine Pyramide zu errichten. Nur ein kurzer Bergstock mit einem rothen Sacktuch daran befestigt, dient zum Beweis, daß wir dagewesen. Nach 5 Minuten wurden wir schon von einem Donnerwetter, mit Schauer und Schneegestöber begleitet, begrüßt und mußten unter größten Gefahren die Höhe verlassen..." Ein längerfristiger Aufenthalt auf dem Gipfel war den Erstbesteigern also nicht vergönnt.

Weitere Besteigungen

Die nächste Besteigung der Zugspitze sollte erst 3 Jahre später erfolgen als Simon Resch aus Partenkirchen und der "Schaf-Toni" den Gipfel erreichten. Auch ihre Besteigung wurde von den Einheimischen angezweifelt, so dass Resch mit seinem Sohn und Johann Barth 1834 ein weiteres Mal aufstieg und den Zeugen ein Steinmandl seines vorherigen Gipfelbesuches zeigte.

Die erste Besteigung durch eine Frau glückte 1853 Karolin Pitzer und die erste Winterbesteigung gelang im Januar 1882 Ferdinand Kilger, Heinrich Schwaiger, Josef, Heinrich Zametzer und Alois Zott.

Zweifel an der Erstbesteigung

2006 tauchte im Archiv des Deutschen Alpenvereins eine Karten aus der Zeit um 1770 auf, in der Wege auf dem Zugspitzplatt und zum Gipfel eingezeichnet waren. Vor allem die genauen Wegzeitangaben führten damals zu Spekulationen über eine frühere Besteigung. Allerdings kommt Thomas Lindner in seiner Vorstellung der Karte zu folgendem Schluss:

"Als Beweis für eine Ersteigung der Zugspitze vor 1820 kann die Karte also nicht dienen, aber als deutliches Indiz, dass unbekannte Hirten oder Jäger lange vor der touristischen Erstbesteigung zum Gipfel der Zugspitze, mindestens aber in den Gipfelbereich gelangt sind." Thomas Linder, DAV Panorama 5/2006, S.88f

Erschließungsgeschichte des Reintales und der Partnachklamm

Reintal mit dem Reintalanger wurde schon im 14. Jahrhundert von Tiroler Bauern als Sommerweide genutzt. Diese trieben ihr Vieh allerdings von Leutasch über das Gatterl in das Hochtal.

Später nutzten auch Partenkirchner Bauern das Tal als Sommerweide. Mit der Zunahme der touristischen Ersteigungen der Zugspitze zu Beginn des 20. Jahrhunderts reichte die alte Hirtenhütte schon bald nicht mehr aus, so dass der deutsche Alpenverein 1910 eine für damalige Zeit moderne Hütte bauen ließ, die 1912 in Betrieb ging und im wesentlichen bis heute erhalten ist.

Die Partnachklamm wurde ebenfalls schon früh, ab etwa 1780, für das Triften von Holz gen Tal genutzt. Die Holzfäller fällten in den Wäldern des Wettersteins Holz, schnitten die Stämme zu Meterstücken zu und versahen sie mit dem Zeichen des Besitzers. Dann wurden die Stämme im Frühjahr um das Wasser der Schneeschmelze zu nutzen in die Partnach geworfen und im Tal wieder harausgezogen. Oft verkeilte sich das Holz in der Klamm und dann mussten die Männer sich entweder in die Schlucht abseilen oder gar zu Fuß zur Blockierung steigen und das Holz befreien. Diese Arbeit war, gelinde gesagt, lebensgefährlich. 1885 gab es einen riesigen Windwurf in den Werdenfelser Wäldern und so wurde 1886 ein Triftsteig auf Eisenstangen in der Partnachklamm angebracht um das Befreien des verklemmten Triftholzes zu erleichtern. Mit der zunehmenden Nutzung durch Touristen kam der umtriebige Ing. und Vorsitzender der AV-Sektion Garmisch, Adolf Zoepritz auf die Idee, die Klamm genau wie zuvor die Höllentalklamm für Wanderer auszubauen, was zwischen 1910 und 1912 auch geschah.

Weitere Informationen

CO₂-Emissionen dieser Reise

139 kg pro Person

5 kg Transport
120 kg Unterkunft
14 kg Grundlast
Wir berechnen die Emissionen jeder Reise einzeln.

Bevor Du buchst

Reiserücktritt: Wir empfehlen Dir dringend den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit. Bitte prüfe hierfür Deinen Versicherungsschutz. Mit der Reisebestätigung übersenden wir Dir eine entsprechende Möglichkeit diesen Versicherungsschutz herzustellen.

Auslandsreisekrankenversicherung: Ebenso empfehlen wir für unsere Bergreisen den Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung zur Deckung von ausländischen Selbstbehalten.

Mitgliedschaft in einem alpinen Verein: Die Mitgliedschaft in einem alpinen Verein (z. B. Deutscher Alpenverein oder Österreichischer Alpenverein) deckt bereits die Kosten einer eventuellen Hubschrauberrettung ab und wird von uns empfohlen.

Mindestteilnehmerzahl

Diese Reise kann nur ab der angegebenen Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden. Sollte diese 20 Tage vor Antritt der Reise nicht erreicht sein, so kann eine Absage der Veranstaltung durch den Veranstalter erfolgen. Im Falle einer Absage sind wir jedoch bestrebt Dir ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Bitte beachte hierzu unsere ergänzenden Hinweise in den Reisebedingungen.

Reiseveranstalter

Alpine Welten Die Bergführer GmbH, Rauher Berg 8, 89180 Berghülen

Mobilitätshinweis

Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.

Unsere Experten für Reisen in den Alpen & Europa

+49 7344 929144 100

Montag–Freitag: 08.00–12.00 Uhr & 14.00–17.00 Uhr

Individuell oder als geschlossene Gruppe

Du möchtest diese Reise als geschlossene Gruppe oder zu Deinem Wunschtermin machen? Frag die Verfügbarkeit an, wir melden uns mit einem Angebot für Deine Gruppe.

Häufig gestellte Fragen

Grödel Sicherheitsausrüstung **Vermeidung von Unfällen**

Grödel sind von großer Bedeutung für Bergwanderungen bei Schnee und Eis, da sie das Risiko von Stürzen minimieren und ein sicheres Überqueren von Schneefeldern ermöglichen. Im Gebirge sind ganzjährige Schneefälle möglich! Besonders im Frühsommer sollten Grödel mit Tourstart bis zum 15.07 standardmäßig mitgeführt werden. Darüberhinaus gibt es Touren auf denen Grödel ganzjährig nötig sind! Die Information dazu gibt es in der jeweiligen Packliste zur Tour. Erfahre mehr zu Grödel in unserer ausführlichen Beschreibung. Hier entlang.

Wo kann ich in Garmisch-Partenkirchen parken?

Bei jedem unserer Treffpunkte in Garmisch-Partenkirchen und Umgebung gibt es Parkmöglichkeiten. Die Parkplätze sind überwiegend gebührenpflichtig und müssen meistens mit Münzgeld bezahlt werden. Hier weitere Informationen zu den einzelnen Parkplätzen:

  • Parkplatz Kreuzeck- Alpspitzbahn - Maps Info

  • Skistadion (Olympiastadion), Garmisch-Partenkirchen - Maps Info

  • Seilbahn Zugspitze - Maps Info