Schutzhütte unter dem Großen Hundstod im Steinernen Meer
Auf 2.119 m, unterhalb des Großen Hundstods im Steinernen Meer, liegt das Ingolstädter Haus der Sektion Ingolstadt des Deutschen Alpenvereins (DAV). Die Schutzhütte, auch Ingolstädter Hütte genannt, steht auf österreichischem Staatsgebiet in der Gemeinde Saalfelden am Steinernen Meer im Salzburger Pinzgau.
Auf der „Watzmanntour“ und der „Schüler- und Studienfahrt Königssee und Steinernes Meer“ übernachten wir hier. Weitwanderer auf dem Nordalpenweg nutzen die Hütte als Stützpunkt, im Winter liegt sie an der Skitour Große Reibn.
Übernachten auf dem Ingolstädter Haus
Das Ingolstädter Haus hat 109 Schlafplätze und eine Terrasse. Im Winterraum finden bis zu 12 Personen Platz. Seit 1973 bringt eine Materialseilbahn die Versorgung herauf, ein Fahrweg reicht bis zur Mitterkaseralm.
Zustieg zum Ingolstädter Haus
Ab Pürzlbach (1.100 m, Parkplatz) oberhalb von Weißbach bei Lofer führt der Weg über Kallbrunnalm, Dießbachstausee und Mitterkaser in 4,5 Stunden zur Hütte. Gleich lang ist der Weg von Dießbach (700 m) im Saalachtal. Aus Ramsau bei Berchtesgaden sind es über Wimbachgrieshütte, Trischübelpass und Hundstodgatterl 6,5 Stunden, von St. Bartholomä am Königssee 6 Stunden.
Übergänge führen zum Kärlingerhaus am Funtensee (2,5 Stunden), über den Eichstätter Weg zum Riemannhaus (3,5 Stunden), über die Weißbachscharte zur Peter-Wiechenthaler-Hütte (4 Stunden) und über das Hundstodgatterl zur Wimbachgrieshütte (4,5 Stunden). Auf den Großen Hundstod (2.594 m) sind es 1,5 Stunden, auf den Schneiber (2.330 m) 2 Stunden.
Gut zu wissen:
Eingeweiht wurde die Hütte am 15. August 1929. Wegen der Grenzsperre blieb sie von 1933 bis 1936 geschlossen, 1943 kriegsbedingt erneut. Von 2006 bis 2009 entstand ein Anbau auf der Westseite. 1947 setzten die Sektionen Freilassing und Ingolstadt ein Gipfelkreuz auf den Großen Hundstod, alle zwei Jahre wird an der Hütte eine Bergmesse gefeiert.