Bergsteigerschule Zugspitze
Berghütte CAI Auronzo

Auronzo Hütte

2.333m 🇮🇹
46.612, 12.296 Italien
Betten: 99
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Misurina

Am Südfuß der Drei Zinnen in den Dolomiten

Misurina ist der Talort der Auronzo Hütte, die auf 2.333 m am südlichen Fuß der Drei Zinnen nahe der Forcella Longères liegt. Betrieben wird sie von der Sektion Auronzo di Cadore des Club Alpino Italiano (CAI). Von der Hütte geht der Blick auf die Drei Zinnen, die Croda dei Toni, die Cadini di Misurina, den Monte Cristallo, den Lago di Misurina und das Val d'Ansièi.

Von der Hütte aus lassen sich die Cima Grande (2.999 m) und die Cima Ovest (2.973 m) beklettern. Auf den Paternkofel (2.744 m) führt der Klettersteig De Luca-Innerkofler, auf den Toblinger Knoten (2.617 m) ein weiterer Klettersteig.

Übernachten auf der Auronzo Hütte

Die Auronzo Hütte hat 99 Schlafplätze. An Winterwochenenden sind nur Bar und Restaurant geöffnet. Neben der Hütte gibt es einen Großparkplatz mit kostenpflichtigen Stellplätzen.

Zustieg zur Auronzo Hütte

Vom Lago d'Antorno bei Misurina führt der Weg 101 in 1,5 Stunden zur Hütte. Von Auronzo dauert der Weg 104 durch das Val Marzón 4 Stunden. Von Ende Mai bis Oktober ist die 9 km lange Mautstraße ab Misurina geöffnet, auch für Radfahrer.

Zur Dreizinnenhütte sind es über die Lavaredohütte und den Paternsattel 1,5 Stunden. Über die Forcella Col de Mezzo auf dem Dolomitenhöhenweg 4 dauert der Übergang 2 Stunden. Zur Fonda-Savio-Hütte geht es über den Bonacossaweg, einen Kriegssteig mit einigen Sicherungen, in zweieinhalb Stunden.

Gut zu wissen:

Der Bau begann 1912 als Rifugio Longères. Eingeweiht wurde die Hütte am 2. Oktober 1925 als Rifugio Principe Umberto. Nach Gründung der Republik erhielt sie den Namen von Bruno Caldart. Der junge Bergführer aus Auronzo war an der Kleinen Zinne tödlich abgestürzt.

Nach einem Brand 1955 wurde die Hütte unter dem damaligen Sektionspräsidenten Silvio Monti restauriert, erweitert und umbenannt. Am 16. Juli 1957 wurde sie wieder eröffnet. Sieben Mal endete eine Etappe des Giro d'Italia an den Parkplätzen der Hütte.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 2.240 m

Sellajoch

Das Sellajoch verbindet auf 2.240 m das Val di Fassa mit dem Grödner Tal zwischen Sellagruppe und Sassolungo. Der Pass ist zentraler Ausgangspunkt für Klettersteige und Wanderungen in beide Dolomiten-Massive.

Sattel 2.734 m

Santnerpass

Der Santnerpass liegt auf 2.734 m zwischen Eggental und Vajolettal im Rosengarten-Massiv. Der gleichnamige Klettersteig gilt als Dolomiten-Klassiker mit technisch anspruchsvoller Route durch Absturzgelände. Der Pass verbindet mehrere Täler und bietet Zugang zu den berühmten Vajolet-Türmen.

Sattel 2.277 m

Forcella Ambrizzola

Die Forcella Ambrizzola liegt auf 2.277 m zwischen Val Fiorentina und Val del Boite. Der Pass bildet einen strategischen Knotenpunkt der Alta Via 1 der Dolomiten. Von hier eröffnet sich das Panorama auf Monte Pelmo und Becco di Mezzodì.

Gipfel 2.371 m

Monte Castello

Der Monte Castello erhebt sich auf 2.371 m im Gebiet des Valparolapasses in den Dolomiten. Er liegt oberhalb von Livinallongo del Col di Lana, zwischen dem Passübergang und dem Col di Lana.

Schutzgebiet

Naturpark Drei Zinnen

Der Naturpark Drei Zinnen erstreckt sich über 11.891 ha in den östlichen Dolomiten zwischen Pustertal und Sextental. Das 1981 gegründete Schutzgebiet umfasst die namensgebenden Drei Zinnen und die Dreischusterspitze als höchsten Gipfel mit 3.145 m. Seit 2009 ist der Park Teil des UNESCO-Welterbes Dolomiten.

Sattel

Molignonpass

Der Molignonpass auf etwa 2.600 m verbindet die Tierser Alpl Hütte mit der Grasleitenpasshütte im Rosengarten-Gebiet. Die Route führt über seilgesicherte Felsstellen und erfordert Trittsicherheit. Der Pass dient als Knotenpunkt zwischen der Seiser Alm und dem Val di Vaiolet.

Gipfel 2.655 m

Antoniusspitze

Die Antoniusspitze erhebt sich auf 2.655 m in der Fanesgruppe der Dolomiten. Der Berg mit seinen markanten Schuttflanken zählt zu den auffälligsten Gestalten oberhalb der Kleinfanesalm. Das Massiv steht im Naturpark Fanes-Sennes-Prags unter Schutz.

See 2.159 m

Limosee

Der Limosee liegt auf 2.159 m in einem Almkessel im Fanestal der Dolomiten. Der türkisgrün schimmernde Bergsee ist etwa 250 m lang und 120 m breit. Er bildet eine beliebte Wanderstation am Dolomiten Höhenweg 1.

Sattel 1.636 m

Kreuzbergpass

Der Kreuzbergpass liegt auf 1.636 m zwischen Südtirol und Venetien und verbindet das Sextental mit dem Cadore. Der Pass bildet die Wasserscheide zwischen Sextner Bach und Padola. Die Via Claudia Augusta Altinate führte bereits in römischer Zeit über diesen strategisch wichtigen Übergang.

Sattel 2.685 m

Langkofelscharte

Die Langkofelscharte liegt auf 2.685 m zwischen Langkofel und Plattkofel in den Dolomiten. Der Pass dient als wichtiger Übergang im Wanderwegenetz und Ausgangspunkt für Klettersteige. Auf der Scharte steht die Toni Demetz Hütte, errichtet 1954 zum Gedenken an einen verunglückten Bergführer.

See 1.494 m

Pragser Wildsee

Der Pragser Wildsee liegt auf 1.494 m im Naturpark Fanes-Sennes-Braies. Das türkisfarbene Gewässer gilt als einer der schönsten Bergseen der Dolomiten. Der See dient als Ausgangspunkt für Wanderungen zur Sennes-Hochfläche.

Gipfel 3.225 m

Tofana di Rozes

Die Tofana di Rozes erhebt sich auf 3.225 m als südlichster der drei Tofana-Gipfel westlich von Cortina d'Ampezzo. Der Berg ist berühmt für seine imposante 800 m hohe Südwand, eine der eindrucksvollsten Felswände der Dolomiten.