Bergsteigerschule Zugspitze
Berghütte CAI

Drei Zinnen Hütte

2.405m 🇮🇹
46.637, 12.311 Italien
Betten: 140
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung

Am Paternkofel, gegenüber den Nordwänden der Drei Zinnen

Die Sektion Padua des Club Alpino Italiano (CAI) betreibt die Drei Zinnen Hütte auf 2.405 m in den Dolomiten. Vom Fuß des Paternkofels blickt die Schutzhütte direkt auf die Nordwände der Drei Zinnen. Sie liegt im Naturpark Drei Zinnen, mitten im Gebiet des Dolomitenkriegs 1915 bis 1918. Ehemalige Kriegsunterstände, Steige und Tunnel prägen das Umfeld.

Die nächsten Gipfelziele sind der Paternkofel (2.744 m) und der Toblinger Knoten (2.617 m). Am Paternkofel ist aus einem ehemaligen Kriegsstollen und Kriegssteig der Innerkofler-Klettersteig geworden. Am Toblinger Knoten gibt es Leitern und wieder instand gesetzte Kriegssteige. Die Drei Zinnen selbst sind 2.999 m hoch.

Übernachten auf der Drei Zinnen Hütte

Die Drei Zinnen Hütte hat 140 Schlafplätze. Bis zu 2.000 Gäste täglich besuchen die Hütte, überwiegend als Tagesgäste von der Auronzohütte.

Zustieg zur Drei Zinnen Hütte

Von der Auronzohütte (2.320 m, Parkplatz, Linienbus) führt Weg 101 über die Lavaredohütte und den Paternsattel in 1,5 Stunden und 85 Hm zur Hütte. Diese Strecke ist auch für Mountainbikes freigegeben. Für den Parkplatz bei den Drei Zinnen ist eine Reservierung Pflicht, Busse fahren ab Misurina und Toblach.

Weg 105, Teil des Dolomitenhöhenwegs 4, verläuft von der Auronzohütte über die Forcella de Col de Mezo; die Gehzeit beträgt 2 Stunden. Von Sexten über den Fischleinboden und die Talschlusshütte sind es auf Weg 102 durch das Altensteintal 4 Stunden. Aus dem Höhlensteintal an der Buslinie Toblach–Cortina d’Ampezzo dauert der Weg 102 durch das Rienztal 3,5 Stunden.

Weg 101 verbindet die Hütte mit der Büllelejochhütte (2.528 m) und der Zsigmondyhütte. Über die Gamsscharte führen Klettersteige zur Büllelejochhütte und über die Paßportenscharte zum Paternsattel.

Gut zu wissen:

Im September 1882 stellte die Sektion Hochpustertal des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins einen kleinen Steinbau mit Strohlager für 18 Personen fertig. Eingeweiht wurde er am 25. August 1883. 1898 übernahm Bergführer Sepp Innerkofler die Bewirtschaftung. Im Gebirgskrieg 1915 zerstörten italienische Granaten die Hütte. 1923 ging sie an die Sektion Padua, die 1935 mit der Sektion Bozen auf den Ruinen die heutige Hütte errichtete. Auf Italienisch heißt sie Rifugio Antonio Locatelli – S. Innerkofler.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 2.240 m

Sellajoch

Das Sellajoch verbindet auf 2.240 m das Val di Fassa mit dem Grödner Tal zwischen Sellagruppe und Sassolungo. Der Pass ist zentraler Ausgangspunkt für Klettersteige und Wanderungen in beide Dolomiten-Massive.

Sattel 2.734 m

Santnerpass

Der Santnerpass liegt auf 2.734 m zwischen Eggental und Vajolettal im Rosengarten-Massiv. Der gleichnamige Klettersteig gilt als Dolomiten-Klassiker mit technisch anspruchsvoller Route durch Absturzgelände. Der Pass verbindet mehrere Täler und bietet Zugang zu den berühmten Vajolet-Türmen.

Sattel 2.277 m

Forcella Ambrizzola

Die Forcella Ambrizzola liegt auf 2.277 m zwischen Val Fiorentina und Val del Boite. Der Pass bildet einen strategischen Knotenpunkt der Alta Via 1 der Dolomiten. Von hier eröffnet sich das Panorama auf Monte Pelmo und Becco di Mezzodì.

Gipfel 2.371 m

Monte Castello

Der Monte Castello erhebt sich auf 2.371 m im Gebiet des Valparolapasses in den Dolomiten. Er liegt oberhalb von Livinallongo del Col di Lana, zwischen dem Passübergang und dem Col di Lana.

Schutzgebiet

Naturpark Drei Zinnen

Der Naturpark Drei Zinnen erstreckt sich über 11.891 ha in den östlichen Dolomiten zwischen Pustertal und Sextental. Das 1981 gegründete Schutzgebiet umfasst die namensgebenden Drei Zinnen und die Dreischusterspitze als höchsten Gipfel mit 3.145 m. Seit 2009 ist der Park Teil des UNESCO-Welterbes Dolomiten.

Sattel

Molignonpass

Der Molignonpass auf etwa 2.600 m verbindet die Tierser Alpl Hütte mit der Grasleitenpasshütte im Rosengarten-Gebiet. Die Route führt über seilgesicherte Felsstellen und erfordert Trittsicherheit. Der Pass dient als Knotenpunkt zwischen der Seiser Alm und dem Val di Vaiolet.

Gipfel 2.655 m

Antoniusspitze

Die Antoniusspitze erhebt sich auf 2.655 m in der Fanesgruppe der Dolomiten. Der Berg mit seinen markanten Schuttflanken zählt zu den auffälligsten Gestalten oberhalb der Kleinfanesalm. Das Massiv steht im Naturpark Fanes-Sennes-Prags unter Schutz.

See 2.159 m

Limosee

Der Limosee liegt auf 2.159 m in einem Almkessel im Fanestal der Dolomiten. Der türkisgrün schimmernde Bergsee ist etwa 250 m lang und 120 m breit. Er bildet eine beliebte Wanderstation am Dolomiten Höhenweg 1.

Sattel 1.636 m

Kreuzbergpass

Der Kreuzbergpass liegt auf 1.636 m zwischen Südtirol und Venetien und verbindet das Sextental mit dem Cadore. Der Pass bildet die Wasserscheide zwischen Sextner Bach und Padola. Die Via Claudia Augusta Altinate führte bereits in römischer Zeit über diesen strategisch wichtigen Übergang.

Sattel 2.685 m

Langkofelscharte

Die Langkofelscharte liegt auf 2.685 m zwischen Langkofel und Plattkofel in den Dolomiten. Der Pass dient als wichtiger Übergang im Wanderwegenetz und Ausgangspunkt für Klettersteige. Auf der Scharte steht die Toni Demetz Hütte, errichtet 1954 zum Gedenken an einen verunglückten Bergführer.

See 1.494 m

Pragser Wildsee

Der Pragser Wildsee liegt auf 1.494 m im Naturpark Fanes-Sennes-Braies. Das türkisfarbene Gewässer gilt als einer der schönsten Bergseen der Dolomiten. Der See dient als Ausgangspunkt für Wanderungen zur Sennes-Hochfläche.

Gipfel 3.225 m

Tofana di Rozes

Die Tofana di Rozes erhebt sich auf 3.225 m als südlichster der drei Tofana-Gipfel westlich von Cortina d'Ampezzo. Der Berg ist berühmt für seine imposante 800 m hohe Südwand, eine der eindrucksvollsten Felswände der Dolomiten.