Bergsteigerschule Zugspitze
Berghütte

Büllelejochhütte

2.528m 🇮🇹
46.632, 12.341 Italien
Betten: 15
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Sexten, Toblach

Kleinste Schutzhütte im Naturpark Drei Zinnen

Als private Schutzhütte im Besitz der Familie Niederbrunner/Innerkofler liegt die Büllelejochhütte auf 2.528 m in den Sextner Dolomiten, unterhalb des Gipfels der Oberbachernspitze. Im Gemeindegebiet von Sexten gehört sie zum Naturpark Drei Zinnen und ist dort die höchstgelegene und kleinste Schutzhütte. Ihr italienischer Name lautet Rifugio Pian di Cengia.

Bis zum Westgipfel der Oberbachernspitze (2.635 m) sind es 100 Hm, bis zum mittleren Gipfel (2.675 m) 150 Hm. Sandebühel (2.607 m), Kanzel (2.531 m) und Monte Cengia (2.559 m) sind weitere Ziele ab der Hütte. Hochbrunnerschneid (3.046 m) und Schusterplatte (2.957 m) erreicht man in jeweils drei Stunden. Vom Oberbachernjoch führt ein Klettersteig über den Cengia-Grat zum Sandebühejoch.

Übernachten auf der Büllelejochhütte

Die Büllelejochhütte hat 15 Schlafplätze. Bewirtschaftet wird sie von Pächtern.

Zustieg zur Büllelejochhütte

Der Hauptzustieg beginnt an der Auronzohütte (2.320 m). Sie hat einen Parkplatz und ist von Misurina über eine Mautstraße erreichbar. Entlang der Fahrstraße geht es zur Lavaredohütte (2.344 m), dann südlich um den Passportenkofel durch das Cengia-Tal. Für die 420 Hm braucht man 2,5 Stunden.

Von Moos (1.339 m) geht es durch das Fischleintal über die Fischleinbodenhütte (1.454 m) zur Talschlusshütte (1.526 m). An der Fischleinbodenhütte gibt es einen Wanderparkplatz und eine Bushaltestelle. Vom Fischleinboden sind es knapp 4 Stunden und 1.075 Hm, entweder durch das Bachertal über die Zsigmondyhütte (2.224 m) und das Oberbachernjoch (2.519 m) oder durch das Altensteiner Tal über die Dreizinnenhütte (2.405 m) und das Büllelejoch (2.522 m). Von Innichen aus erreicht man per Bus den Wanderparkplatz im Innerfeldtal, von dort verläuft ein Weg über die Dreischusterhütte (1.626 m) und die Dreizinnenhütte zur Hütte. Übergänge bestehen zur Zsigmondyhütte, Dreizinnenhütte und Lavaredohütte.

Gut zu wissen:

Max Innerkofler, ein Enkel des Bergführers Sepp Innerkofler, baute die Hütte 1963. Nach seinem Tod führte seine Frau Brune Innerkofler die Hütte weiter. Im Ersten Weltkrieg hielten italienische Truppen das Büllelejoch besetzt. Bayerische Gebirgsjäger beschossen sie von der Elferscharte aus, auf die sie eine Kanone gebracht hatten. Überreste der Front sind bis heute rund um die Hütte zu sehen. Der Name leitet sich von Bühel (Hügel) ab.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Sattel 2.240 m

Sellajoch

Das Sellajoch verbindet auf 2.240 m das Val di Fassa mit dem Grödner Tal zwischen Sellagruppe und Sassolungo. Der Pass ist zentraler Ausgangspunkt für Klettersteige und Wanderungen in beide Dolomiten-Massive.

Sattel 2.734 m

Santnerpass

Der Santnerpass liegt auf 2.734 m zwischen Eggental und Vajolettal im Rosengarten-Massiv. Der gleichnamige Klettersteig gilt als Dolomiten-Klassiker mit technisch anspruchsvoller Route durch Absturzgelände. Der Pass verbindet mehrere Täler und bietet Zugang zu den berühmten Vajolet-Türmen.

Sattel 2.277 m

Forcella Ambrizzola

Die Forcella Ambrizzola liegt auf 2.277 m zwischen Val Fiorentina und Val del Boite. Der Pass bildet einen strategischen Knotenpunkt der Alta Via 1 der Dolomiten. Von hier eröffnet sich das Panorama auf Monte Pelmo und Becco di Mezzodì.

Gipfel 2.371 m

Monte Castello

Der Monte Castello erhebt sich auf 2.371 m im Gebiet des Valparolapasses in den Dolomiten. Er liegt oberhalb von Livinallongo del Col di Lana, zwischen dem Passübergang und dem Col di Lana.

Schutzgebiet

Naturpark Drei Zinnen

Der Naturpark Drei Zinnen erstreckt sich über 11.891 ha in den östlichen Dolomiten zwischen Pustertal und Sextental. Das 1981 gegründete Schutzgebiet umfasst die namensgebenden Drei Zinnen und die Dreischusterspitze als höchsten Gipfel mit 3.145 m. Seit 2009 ist der Park Teil des UNESCO-Welterbes Dolomiten.

Sattel

Molignonpass

Der Molignonpass auf etwa 2.600 m verbindet die Tierser Alpl Hütte mit der Grasleitenpasshütte im Rosengarten-Gebiet. Die Route führt über seilgesicherte Felsstellen und erfordert Trittsicherheit. Der Pass dient als Knotenpunkt zwischen der Seiser Alm und dem Val di Vaiolet.

Gipfel 2.655 m

Antoniusspitze

Die Antoniusspitze erhebt sich auf 2.655 m in der Fanesgruppe der Dolomiten. Der Berg mit seinen markanten Schuttflanken zählt zu den auffälligsten Gestalten oberhalb der Kleinfanesalm. Das Massiv steht im Naturpark Fanes-Sennes-Prags unter Schutz.

See 2.159 m

Limosee

Der Limosee liegt auf 2.159 m in einem Almkessel im Fanestal der Dolomiten. Der türkisgrün schimmernde Bergsee ist etwa 250 m lang und 120 m breit. Er bildet eine beliebte Wanderstation am Dolomiten Höhenweg 1.

Sattel 1.636 m

Kreuzbergpass

Der Kreuzbergpass liegt auf 1.636 m zwischen Südtirol und Venetien und verbindet das Sextental mit dem Cadore. Der Pass bildet die Wasserscheide zwischen Sextner Bach und Padola. Die Via Claudia Augusta Altinate führte bereits in römischer Zeit über diesen strategisch wichtigen Übergang.

Sattel 2.685 m

Langkofelscharte

Die Langkofelscharte liegt auf 2.685 m zwischen Langkofel und Plattkofel in den Dolomiten. Der Pass dient als wichtiger Übergang im Wanderwegenetz und Ausgangspunkt für Klettersteige. Auf der Scharte steht die Toni Demetz Hütte, errichtet 1954 zum Gedenken an einen verunglückten Bergführer.

See 1.494 m

Pragser Wildsee

Der Pragser Wildsee liegt auf 1.494 m im Naturpark Fanes-Sennes-Braies. Das türkisfarbene Gewässer gilt als einer der schönsten Bergseen der Dolomiten. Der See dient als Ausgangspunkt für Wanderungen zur Sennes-Hochfläche.

Gipfel 3.225 m

Tofana di Rozes

Die Tofana di Rozes erhebt sich auf 3.225 m als südlichster der drei Tofana-Gipfel westlich von Cortina d'Ampezzo. Der Berg ist berühmt für seine imposante 800 m hohe Südwand, eine der eindrucksvollsten Felswände der Dolomiten.