Bergsteigerschule Zugspitze
Berghütte DAV

Johannishütte

2.121m 🇦🇹
47.060, 12.334 Österreich
Betten: 50
Winter Sommer
Mehrbettzimmer Matratzenlager Waschmöglichkeit Duschmöglichkeit Trockenraum Vegetarische Speisen Handyempfang W-LAN Sauna Unterrichtsraum Kletterhalle
Euro Barzahlung Kartenzahlung
Talort: Hinterbichl

DAV-Hütte im Dorfertal südlich des Großvenedigers

Südlich des Großvenedigers (3.657 m), im Hinterbichler Dorfertal der Hohen Tauern, liegt auf 2.121 m die Johannishütte der Sektion Oberland des Deutschen Alpenvereins (DAV). Von der großen Sonnenterrasse und aus den Fenstern geht der Blick bis zum Gipfel des Großvenedigers. Als Hochtour ist er von hier in 4 bis 5 Stunden zu besteigen, im Frühjahr auch mit Ski.

Die Hütte nutzen wir als Stützpunkt für Hochtouren und Skitouren am Großvenediger, darunter die „Hochtourenwoche Großvenediger“ und die „Genuss-Skitouren am Großvenediger rund um die Johannishütte“. Ohne Gletscher erreichbar sind Kreuzspitze (3.164 m), Zopetspitze (3.198 m) und Tulpspitze (3.054 m). Auf das Türml (2.845 m) führt ein Klettersteig in 2½ Stunden.

Übernachten auf der Johannishütte

Die Hütte hat 50 Schlafplätze und warme Duschen. Zwischen 1998 und 99 wurde sie generalsaniert und modern eingerichtet. Bewirtschaftet ist sie im Sommer von Mitte Juni bis Anfang Oktober, im Winter von Anfang März bis Mitte Mai. Zum Bouldern gibt es rund um die Hütte Möglichkeiten, die Blöcke sind in 10 Minuten zu Fuß erreichbar.

Zustieg zur Johannishütte

Von Hinterbichl sind es über Wandersteig und Gumpachkreuz 2 Stunden zur Hütte. Mit dem Auto geht es über den Fahrweg bis zum Parkplatz in Wiesenkreuz, alternativ fährt ein Hüttentaxi ab Hinterbichl. Auf dem Adlerweg ist die Hütte Ziel der ersten Etappe: Ab Ströden führt er über die Essener-Rostocker Hütte in 6,5 Stunden, auf 13 km und mit 1.430 Hm herauf. Übergänge gibt es zum Defreggerhaus (2½ Stunden, gletscherfrei), zur Sajathütte durch die Sajatscharte (2½ Stunden) und zur Eisseehütte über die Zopetscharte (3 Stunden). Zur Kürsingerhütte sind es über das vergletscherte Obersulzbachtörl etwa 5 Stunden.

Gut zu wissen:

Ihren Namen trägt die Hütte nach Erzherzog Johann von Österreich, dessen Spenden 1858 den Bau durch Bartholomä Steiner ermöglichten. Die Anregung dazu gab der Reliefbauer Franz Keil.

Hütten in der Umgebung

Ziele in der Region

Gipfel 3.657 m

Großvenediger

Der Großvenediger erhebt sich mit 3.657 m als höchster Berg der Venedigergruppe in den Hohen Tauern. Der vollständig vergletscherte Gipfel thront direkt am Alpenhauptkamm an der Grenze zwischen Osttirol und Salzburg. Seine markanten Grate trennen vier große Gletscher, darunter das Schlatenkees und Obersulzbachkees.

Dorf 1.329 m

Hinterbichl

Hinterbichl liegt auf 1.329 m im Talschluss des Virgentals in Osttirol. Der Bergsteiger-Ort dient als Ausgangspunkt für Touren zum Großvenediger und in die Venedigergruppe. Das Dorf am Zusammenfluss von Isel und Dorferbach zieht Skitourengeher und Hochtourenalpinisten an.

Gletscher

Obersulzbachkees

Das Obersulzbachkees liegt im Obersulzbachtal nördlich des Hauptkamms der Hohen Tauern. Mit 11 km² Fläche und 4 km Länge ist es der größte Gletscher der Venedigergruppe. Der Gletscher besteht aus vier nordexponierten Firnmulden vom Großvenediger bis zu den Maurerkeesköpfen.

Gipfel 3.798 m

Großglockner

Der Großglockner erhebt sich auf 3.798 m als höchster Berg Österreichs in der Glocknergruppe der Hohen Tauern. Mit einer Schartenhöhe von 2.428 m zählt er zu den eigenständigsten Erhebungen der Alpen. Die Erstbesteigung erfolgte 1800 und gilt als Beginn des modernen Alpinismus.

Sattel 3.407 m

Venedigerscharte

Die Venedigerscharte liegt auf 3.407 m zwischen Klein- und Großvenediger in den Hohen Tauern. Der markante Sattel bildet den zentralen Übergangspass auf dem Normalweg zum Großvenediger. Von hier öffnet sich das Panorama über die Glocknergruppe bis zu den Dolomiten.

Gipfel 3.360 m

Großer Geiger

Der Große Geiger (3.360 m) erhebt sich als markante Pyramide am Alpenhauptkamm zwischen Tirol und Salzburg. Der Berg ist rundum von Gletschern umgeben und gilt als beliebtes Hochtourenziel. Die charakteristische Nordwestwand überragt das Obersulzbachkees um 350 m.

Sattel 2.934 m

Granatscharte

Die Granatscharte liegt auf 2.934 m in den Hohen Tauern und verbindet das Amertal mit dem Dorfertal. Der Pass bildet einen wichtigen Übergang im Tauernhöhenweg zwischen St. Pöltner Hütte und Rudolfshütte. Über die Scharte führt die Route auf den Stubacher Sonnblick und zur Granatspitze.

Sattel 3.228 m

Obere Ödenwinkelscharte

Die Obere Ödenwinkelscharte liegt auf 3.228 m in der Glocknergruppe zwischen Hoher Riffl und Johannisberg. Der Pass bildet einen wichtigen Übergang im Bereich des Pasterzengletschers. Von hier führt der Normalweg über die Hohe Riffl zum Johannisberg.

Dorf

Kals am Großglockner

Kals am Großglockner (1.325 m) liegt im Kalser Tal in den Hohen Tauern und gilt als traditionelles Basecamp für Großglockner-Besteigungen. Das Bergdorf in Osttirol ist umgeben von vergletscherten Dreitausendern der Glockner-, Granatspitz- und Schobergruppe. Seit 1855 starten hier Bergsteiger zum Normalweg auf Österreichs höchsten Gipfel.

Gipfel 3.310 m

Kristallwand

Die Kristallwand erhebt sich auf 3.310 m als östlicher Eckpfeiler des Venedigermassivs in den Hohen Tauern. Der markante Gipfel zeigt eine 550 m hohe Nordostwand und sanfte Gletscheranstiege von Süden. Vier Gletscher umgeben den Berg: Schlatenkees, Äußeres Mullwitzkees, Frosnitzkees und Kristallwandkees.

Gletscher

Krimmler Kees

Das Krimmler Kees liegt im Krimmler Tauerntal in den Hohen Tauern. Der Gletscher dient als zentrales Ausbildungsgelände für Hochtourenkurse mit Steigeisen- und Spaltenbergungstraining. Die Warnsdorfer Hütte auf 2.324 m fungiert als nahegelegener Stützpunkt.

Gipfel 2.573 m

Roßkopf

Der Roßkopf erhebt sich auf 2.573 m in den Hohen Tauern nahe der Roßkarscharte. Der Gipfel bietet ein weitreichendes Panorama über die Zillertaler und Venedigergruppe. Als Abstecher von der Roßkarscharte ist er in etwa einer Stunde erreichbar.

Reisen mit Johannishütte