Privat geführte Hütte südlich des Großvenedigers
Südlich des Großvenedigers, oberhalb von Prägraten, liegt die Sajathütte auf 2.600 m im Nationalpark Hohe Tauern. Die private Hütte wird von Familie Kratzer bewirtet. Wegen ihrer komfortablen Ausstattung trägt sie den Spitznamen „Schloss in den Bergen“. Direkt neben der Hütte verläuft der Klettersteig auf die Rote Säule (2.820 m), auch Rote Saile genannt. Auf den Gipfel gibt es auch einen Normalweg.
Auf dem „Hüttentrekking am Großvenediger“ übernachten wir hier. Von der Sajathütte aus erreichbar sind der Saukopf (2.822 m), der Vordere Sajatkopf oder Sajatkogel (2.913 m), der Schernerskopf (3.043 m), der Hintere Sajatkopf (3.098 m) und die Kreuzspitze (3.164 m).
Übernachten auf der Sajathütte
Für die Gäste gibt es Waschräume und Duschen. In der Wirtsstube kommen regionale Schmankerl auf den Tisch, vor der Hütte gibt es eine Sonnenterrasse. Einen Winterraum hat die Hütte nicht.
Zustieg zur Sajathütte
Von Bichl führt der Hauptzustieg über den Blumenweg in etwa 3 Stunden zur Hütte. Aus Hinterbichl sind es etwa 3¼ Stunden. Ein weiterer Aufstieg verläuft über den Katinweg.
Zur Johannishütte sind es etwa 2½ Stunden, zum Defreggerhaus etwa 3½ Stunden. Die Eisseehütte und die Nilljochhütte erreicht man in je 4 Stunden. Zur Eisseehütte gibt es eine Wegvariante über die Kreuzspitze. Der Übergang zur Bonn-Matreier Hütte dauert etwa 5 Stunden.
Gut zu wissen:
Friedl Kratzer errichtete die alte Sajathütte 1974. Danach wurde sie mehrfach erweitert. In der Nacht zum 21. April 2001 zerstörte eine Lawine die Hütte völlig. Stefan Kratzer baute sie noch im selben Jahr neu, 2002 wurde sie wiedereröffnet.
Im Sommer ist die Hütte von Mitte Mai bis Ende Oktober bewirtschaftet.